Das leidige Thema... Lichtflackern...

Warum nicht einfach das flackernde Licht mit einem kleinen DC-DC-Wandler betreiben?
Wenns nur das flackernede Licht ist das stört.
 
Warum nicht einfach das flackernde Licht mit einem kleinen DC-DC-Wandler betreiben?
Weil es vermutlich nur das (eine) Symptom behebt dann - aber die restliche Autoelektronik „mag“ die Spannungseinbrüche ev. auch nicht?
Ich weiß es nicht, ob das ein Problem ist oder nicht - zumindest bei der Li!a könnte ich es mir schon vorstellen, dass es nicht „gut“ ist…

Flackern tut ja auch die Instrumentbeleuchtung und alle Innenlichter usw. (Letzteres nat.egal)
 
Mai, da ist ein sanftes Wiederanklemmen der Batt mit Potenzialauagleich nachm StromlosMachen der Karre ja gewichtiger was die zu erwartende Lebensdauer ser ECUs angeht als ob jetzt die Spannung einbricht. Was sollen denn erst 3er sagen mit ihren PfeiffLiMas usw.

Hält der Rest der Karre denn bis zum H und darüber hinaus?
 
ich denke ja, Du suchst an der falschen Stelle, die Kabel haben zu wenig Querschnitt, für die Leistung, zudem können Verpreussungen und oder die Kontaktstellen nicht gut/gealtert sein, so, dass dort schon viel verloren geht.
Zudem glaube ich nicht, das der Spannungsunterschied von 1.5v sich in starkem Flackern bemerkbar macht, da bricht auch die Batteriespannung deutlich ein und das siehst Du dann auch.
Wie ist denn die Batterie 1 mit Batterie 2 verkabelt, mit den 50mm2? Wie lang ist das Ganze? Welche wieviele Sicherungshalter sind dazwischen und welcher Sicherungstyp?
Und Batterien mal mit einem Tester testen lassen, die werde sicher auch nicht mehr 100%tig sein.
Wenn das dann alles passt und es immer noch flackert, dann wäre meine Stimme für LTO oder Lifepo4 statt Kondensator.
Bezüglich Kondensator, wenn sich sowas verabschiedet ist das kein Spass, habe ich mal mit 80 auf der Landstraße erleben dürfen (und das war nur eine der 1F Colaflaschen), das hat geknallt und gequalmt wie an der Ukraine Front und hätte fast für einen Unfall gesorgt !
 
Wieviel Strom bringt die Lima tatsächlich? Als als gemessener Wert?
Z.B im Leerlauf ? Nicht das der Wert bei irgendwelchen 5 oder 6000 Umdrehungen angegeben ist?
 
Hat er schon geschrieben..
Und (max) LiMa-Output wird immer bei 5000 LiMa-rpm angebeben, beim typical 1:3 Ratio also 1600 Motor-rpm.

Sein Problem ist Pufferung nicht continious A.
 
ich denke ja, Du suchst an der falschen Stelle
Gut möglich?!?

die Kabel haben zu wenig Querschnitt
Glaube ich ehrlich gesagt nicht, habe extra teures 50mm² OFC gekauft...

zudem können Verpreussungen und oder die Kontaktstellen nicht gut/gealtert sein, so, dass dort schon viel verloren geht
Ja, kann schon - aber ich habe die alle neu gepresst...

Zudem glaube ich nicht, das der Spannungsunterschied von 1.5v sich in starkem Flackern bemerkbar macht, da bricht auch die Batteriespannung deutlich ein und das siehst Du dann auch.
Nein, ich hab ja die induktiven Strommesser dauernd im Blickfeld. Die Spannung lt. Anzeigen nur bis um die max. 13V runter...
Ev. ist es auch ein wenig mehr weil die Messgeräte dafür sicher zu langsam sind.

Wie ist denn die Batterie 1 mit Batterie 2 verkabelt, mit den 50mm2?
Ja
Wie lang ist das Ganze?
Von der Batterie bis in den Kofferraum auf der Fahrerseite.
Dort ist der Verteiler, von da weiter auf die Beifahrerseite.
Insgesamt wohl 7,5m oder so.

Welche wieviele Sicherungshalter sind dazwischen und welcher Sicherungstyp?
Normalerweise 1x direkt an der Batterie - ANL
Aktuell noch eine 2. hinten

Und Batterien mal mit einem Tester testen lassen, die werde sicher auch nicht mehr 100%tig sein
"100%" ist vermutlich eine neue auch nicht;)
Die Dinger altern ja ab Produktion - meine ist aber weniger als 2 Jahre alt und völlig i.O.

Wenn das dann alles passt und es immer noch flackert, dann wäre meine Stimme für LTO oder Lifepo4 statt Kondensator.
Ja, wären die nicht:
1. so teuer
2. bei mir platzmäßig schwer unterzubringen

Nat. könnte ich einfach EINE halb so große zb. Winston einbauen, die nutzbare Kapaziät wäre wohl ident.
Das bringt aber wieder andere Probleme mit sich...

Bezüglich Kondensator, wenn sich sowas verabschiedet ist das kein Spass, habe ich mal mit 80 auf der Landstraße erleben dürfen (und das war nur eine der 1F Colaflaschen), das hat geknallt und gequalmt wie an der Ukraine Front und hätte fast für einen Unfall gesorgt !
Na toll, NOCH EIN PROBLEM :oops: :fp:

Wieviel Strom bringt die Lima tatsächlich? Als als gemessener Wert?
180A max.

Z.B im Leerlauf ?
Die liefert schon am Stand (fast?) volle Leistung, ich hab letztens als ich gemessen habe am Stand in Spitze 160A gemessen (mit 3 Messgeräten...)
Jetzt - mit den Amp´s - könnte ich auf die vollen 180A kommen, muss ich mal probieren.
(Bisher konnte ich die am Stand nie erreichen mit allen Verbrauchern...)

Nicht das der Wert bei irgendwelchen 5 oder 6000 Umdrehungen angegeben ist?
Nein, ist nicht nötig.
Man hört zwar immer wieder mal die "Weisheit" am Stand würde die LiMa kaum Leistung bringen - ist aber Unsinn.
(Mag aber schon sein, dass es sowas irgendwo gibt...)

Sein Problem ist Pufferung nicht continious A.
So siehts aus;)
 
Im Stand 160 Ampere? so eine brauch ich auch :-)

Kannst du evtl. im Bereich der Scheinwerfer ein paar Elkos anklemmen? Ich glaube das ware dann für mich wenn es mich an meinem Auto nerven würde die Notlösung.

Also nur was ich meinem Auto zumuten würde, z.B. je Scheinwerfer für so 5 Euro 22000uF 50V Elektrolyt Kondensator

 
aber die Verkabelung der Lima zur Batterie ist deutlich kleiner und Masseseitig hast Du doch auch keine 50mm2 (wie gut die Rückverbindung über die Karosse zur Batterie ist, weiss auch keiner und welcher Querschnitt da angesetzt wurde...), und wie alt ist denn die Verpressung und womit gemacht? über 7m bei 50mm2 und der max. Leistungsaufnahme ist auch schon nicht mehr so optimal...
Dein Spannungsabfall wundert mich schon, wenn der vorne schon bei 0,2V liegt solltest Du da ersteinmal ansetzen anstatt über deutlich teurere Komponenten nachzudenken und auch wenn Du meinst mit den Batterien ist alles ok, glauben heißt nicht wissen, also am besten in einer Werkstatt nachmessen lassen, mit guten Geräten, auch eine 2 Monate alte Batterie kann durch sein und bezüglich der Kondensatoren, wenn du jetzt richtig viel Energie benötigst und lange konstante Bassläufe hast/hättest, bringt dir der Kondensator auch nix und immer Bedenken, wenn der "leer " ist, fällt die Spannung auch wieder und der zieht dann alles was er bekommt, denn der wird dann als erstes "aufgeladen".
Ist Merkwürdig, sind zwar schon 2 große Stufen, aber in dem Setup, mit RICHTIGEM Kabelquerschnitt und vollen Akkus sollte das eigentlich passen, zudem ich nicht glaube, das Du wirklich die Endstufen so forderst, dass die alles an Energie ziehen, was diese könnten, die Batterien sollten ohne großen Spannungseinbruch mehrere hundert Ampere liefern könne ohne, dass die Spannung so stark einbricht, das wirklich deutliches Lichtflackern zu erkenne ist.
PS. wer 2 dieser Bleibatterien unterbringen kann, hat auch Platz für LTO oder LiFeOp4, die kannst du deutlich kleiner auslegen und die liefern trotzdem deutlich mehr!

Stell doch mal Bitte Bilder/Fotos von dem Konstrukt ein, auch von den Pressungen, den Kabeln usw. ist keine Schande wenn das nicht schick aussieht, aber dann kann man das etwas besser abschätzen, als dir nur teure Kondensatoren zu empfehlen, die natürlich helfen, aber eigentlich nur kaschieren, wenn es woanders dran mangelt
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lasse das Thema hier ja laufen, weil ich nicht wirklich eine abschließende "Antwort" auf meine Frage in alten Themen finden konnte.
Und klar, es wird auch keine pauschal passende Antwort geben können, viel zu viele Variablen...
Ich denke aber, es könnte auch für andere interessant sein.

Dein Spannungsabfall wundert mich schon


Wieso wundert dich das? Mich wundert es nicht :unsure:
Die LiMa regelt ja nur über die Spannung.
Sie versucht im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Spannung auf die Kennlinie im Regler einzuregeln.
Nun kann die aber nicht in die Zukunft schauen.
Wenn also im einen Moment alles gut ist (zb. 14,4V) und einen Sekundenbruchteil später ein Basslauf die Spannung einbrechen lässt, dann kann nur mehr die Batterie einen kompletten Einbruch verhindern.
Die ist aber eben nicht dazu gemacht, denn die hat schon in Ruhe - voll - nur ca. 12,7 - ?13V UNBELASTET

Das "Rätsel" ist nun (ich konnte bisher nirgends eine Antwort finden...)
Wie ist die Spannungslage der Batterie (die ja zu dem Zeitpunkt auch die ca. 14,4V aus dem Bordnetz hat - aber geladen wird) in dem Moment dann?
Also wie weit bricht die Spannung jetzt ein?
Gemessen am Ergebnis würde ich sagen, sie bricht offenbar so weit ein, dass ich es am Licht sehe. Lt. Messgeräten auf ca. 13V rum KURZZEITIG

Leider wird kein Strom "noch irgendwo in der Leitung hängen bleiben" der einen Spannungseinbruch verhindernt;)

Sobald dann die LiMa wieder nachregelt ist alles schick, nur kann die eben erst regeln - wenn es was zu regeln gibt;)

wenn der vorne schon bei 0,2V liegt solltest Du da ersteinmal ansetzen anstatt über deutlich teurere Komponenten nachzudenken

Das wundert mich jetzt, habe ich doch nirgendswo etwas "billiges" verbaut???

Im Gegenteil, ich habe eigentlich bei jedem einzelnen Teil darauf geachtet was ich kaufe und auch direkt die ESX VE1300.11SP gekauft, einen guten Sub Amp, teures - dickes - OFC Kabel etc. Welche "teuren Komponenten" wären das, die mir fehlen?

und auch wenn Du meinst mit den Batterien ist alles ok, glauben heißt nicht wissen, also am besten in einer Werkstatt nachmessen lassen, mit guten Geräten, auch eine 2 Monate alte Batterie kann durch sein
Da hast du schon Recht - glauben heißt nicht wissen :thumbsup:
Aber dennoch: Ich bin eher mit der mechanischen Seite der Auto beschäftigt, schraube schon seit vielen Jahren.
Ich habe auch diesen Typ AGM Batterie in genau der Größe seit vielen Jahren im Einsatz (ok, die ersten Jahre Banner Running Bull, aber ich GLAUBE die könnten sogar baugleich sein...)
Meiner Erfahrung nach merkt man es der Batterie schon an - alleine bei der Starterdrehzahl - ob die "fit" ist...
Die ist weniger als 2 Jahre alt, war nie tiefentladen und erfreut sich bester Gesundheit.

Ich mag halt jetzt nicht auf Verdacht eine andere AGM kaufen, wenn die völlig ok ist und ich dann ev. eine Winston einbaue...

bezüglich der Kondensatoren, wenn du jetzt richtig viel Energie benötigst und lange konstante Bassläufe hast/hättest, bringt dir der Kondensator auch nix und immer Bedenken, wenn der "leer " ist, fällt die Spannung auch wieder und der zieht dann alles was er bekommt, denn der wird dann als erstes "aufgeladen".
Da hast du völlig Recht!
Genau der Punkt hat mich u.a. bisher davon abgehalten einen zu bestellen.
Ich denke aber es wäre kein Problem - die LiMa braucht ja nur ganz kurz damit die nachregelt - aber sie braucht eben kurz...

Ist Merkwürdig, sind zwar schon 2 große Stufen, aber in dem Setup, mit RICHTIGEM Kabelquerschnitt und vollen Akkus
Ist doch aber beides gegeben?!?

zudem ich nicht glaube, das Du wirklich die Endstufen so forderst, dass die alles an Energie ziehen, was diese könnten
Ich kann die 100% garantieren, dass ich das NICHT mache - schon alleine bzgl. Anschluss des Sub Amp auf 4 Ohm...

die Batterien sollten ohne großen Spannungseinbruch mehrere hundert Ampere liefern könne ohne, dass die Spannung so stark einbricht, das wirklich deutliches Lichtflackern zu erkenne ist.
Nein wie denn?
Vielleicht ist "flackern" auch das falsche Wort???
Das Licht wird hat sichtbar dunkler - heller die ganze Zeit.
Die Innenbeleuchtung - Instrumentenbeleuchtung auch.
Ich kann das "Problem" dann mit dem Lautstärkeregler "steuern" und in der Intensität regulieren ;)

Die Spannungsdifferenz zwischen Ladespannung LiMa und Spannung der Batterie - belastet - ist ja eben vorhanden.
Die Batterie kann keine mehrere hundert A auf 14V liefern - sondern dann zb. bei 10V oder so...

PS. wer 2 dieser Bleibatterien unterbringen kann
Kann ich nicht bzw. will ich nicht, soll wieder raus... War nur als Test...

Stell doch mal Bitte Bilder/Fotos von dem Konstrukt ein
am WE 👍

Danke für den Austausch!!!

:beer:
 
Ich glaube ja, dass das am ehesten ein Masseproblem ist. Hab gerade nicht präsent wie alt das Fahrzeug ist, aber du hast ja primär den Spannungsverlust von 0,2V an Plus bestimmt, wie sieht das an den Masseverbindungen aus? Die altern auch. Wenn bspw die Batterie einen hohen Übergangswiderstand hat, kann sie nicht vernünftig puffern.
 
Beim flackern im Licht wird es nicht um ein paar Zehntel Volt gehen sondern wahrscheinlich massive Einbrüche in den Einstelligen Bereich um die 8 Volt. Allerdings nur für ein paar Hundertstel Sekunden, ohne Oszilloskop wird man da nichts sehen, ein Multimeter ist viel zu langsam.
Auf die schnelle hab ich hier einige Beispiel gefunden: https://dte.com.pl/de/messung-des-s...17xHuPXTIIkaBB-099Qs6VWtrLLQp1Oq4JYnxodzUWN4v
 
Ich hatte ja auch immer wieder mal Licht flackern, aus heiterem Hummel und ab und an hat sich ein STG resettet. Nach Reinigung der - sauber aussehenden - Massekontakte des Batteriekabels war direkt alles weg. Da schon geguckt?
 
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Beim flackern im Licht wird es nicht um ein paar Zehntel Volt gehen sondern wahrscheinlich massive Einbrüche in den Einstelligen Bereich um die 8 Volt. Allerdings nur für ein paar Hundertstel Sekunden, ohne Oszilloskop wird man da nichts sehen, ein Multimeter ist viel zu langsam.
Das denke ich eben auch! :thumbsup:
 
Nach Reinigung der - sauber aussehenden - Massekontakte des Batteriekabels war direkt alles weg. Da schon geguckt?
Probiere ich aus! Danke.

Ich scheue mich nur davor jetzt das Auto zu zerlegen und / oder um viel Geld noch Kabel zu kaufen die dann ggfs. nutzlos sind…

Hätte ich so dicke Kabel rumliegen, wäre es was anderes.
 
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