Das leidige Thema... Lichtflackern...

Kupfer ist perse aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit so beliebt neben Gold. In Schweißkabeln werden sowiso Kupferlegierungen genommen. Ein Ölen wie dem "auskochen" von Motorradketten früher (Nachschmierung der X-Ring und O-Ring Ketten) halte ich für nicht erstrebenswert oder erforderlich. Ich habe ausstehende Adern abgelötet.
ich weiss nicht ob Du dich auf meinen Post beziehst, nötig ist das nicht, ich arbeite in einer elektrotechnischen Fabrik, die Schaltanlagen herstellt und bei uns wird es so gemacht, ich habe das dann auch im privaten Bereich umgesetzt und nie wieder Problem mit Kupferkorrosion gehabt, es scheint zumindest zu funktionieren, war nur als Tip gemeint, muss keiner umsetzen...
 
weiss nicht ob Du dich auf meinen Post beziehst
Doch natürlich und ganz offensichtlich - das ist meine Meinung dazu ganz ohne Kritik oder etwas anzuzweifeln. Wenn du das so machst und die Elektrofirma auch, dann ist das völlig in Ordnung für mich - ich sehe aber im CarAudio oder an der LiMa vom Gebrauchtautomobil dafür kein Erfordernis. Daher meine Sicht und wie ich diese Thematik an der Stelle & dem Anwendungsgebiet handhabe.
 
nötig ist das nicht, ich arbeite in einer elektrotechnischen Fabrik, die Schaltanlagen herstellt und bei uns wird es so gemacht, ich habe das dann auch im privaten Bereich umgesetzt und nie wieder Problem mit Kupferkorrosion gehabt, es scheint zumindest zu funktionieren, war nur als Tip gemeint
Ich finde das sehr interessant - danke nochmal - meine Bedenken wären ja eher diese:
Idealerweise sollten Kabelschuhe ja so verpresst sein, dass es völlig "dicht" ist - korrekt?
In der Realität scheint es aber entweder von Anfang an - eher aber im Laufe der Zeit dazu zu kommen, dass dieser "Effekt" nachlässt und offensichtlich dann doch Luft und somit auch Feuchtigkeit dran kommt und der Übergangswiderstand folglich steigt?
(Genau DAS passiert bei dem orig. LiMa Kabel der alten Sharan - bis irgendwann der Sicherungskasten schmilzt oder brennt...)

In dem Fall könnte es doch problematisch sein, sollte "reinziehendes" Öl in die Verbindung da nicht "schädlich" sein für geringstmöglichen Widerstand?
Womöglich ist es aber auch genau umgekehrt und es verhindert sogar aktiv das da jemals Luft rankommt (wie du ja schreibst)

Jedenfalls interessant!

Und ich kenne die "Kupferpest": So ein Kabel kann man nur mehr wegwerfen...
 
klar, das ist nicht erforderlich, verhindert halt an den entsprechenden Stellen zuverlässig die Entstehung von Korrosion, evtl. für den ein oder anderen interessant.
Ja, die Verpreussung ist eine Art "Kaltverschweißung" aber in diesen Mikroskopisch kleinen Stellen, gibt es halt den ein oder anderen Bereich, der nicht mit den anliegenden Litzen verbunden ist, dort sorgt das Öl für eine Art Schutzfilm, der Wasser und Luft isoliert und damit Korrosion verhindert, der Strom fließt ja eh über die "verbundenen" adern, also nix negatives, nur eine "Schutzmaßname"
 
Soweit war ich schon.
Magst du mir den Bezirk oder die Region verraten?
Ich versuche, dir zu helfen.

Und freundlich grüßt
e025.gif
der Simon​
 
Was genau hast du heute gemacht
Massepunkte sauber gemacht, nach meinem Verständnis.

Laaaaaangsam, soooo einfach ist das nicht... :eek:

Der Grund weshalb ist gestern kein Flackern mehr sehen konnte war: Der Motor sprang NICHT mehr an! :kotz:

Ich dachte mir: Toll, wie kann das sein?!?
Mein erster Gedanke war noch: Ev. einen der kleinen Massedrähte anschließen vergessen???

Also Diagnose dran: Unplausible Signale am G40 und PDE der 1.

:motz:

Nun gut, da ich da ja nirgends dran war dachte ich: Na toll, das jetzt das Mstg. ne Macke? Aber woher???

Also angefangen zu messen: Tatsächlich lieferte einer der Pin´s vom G40 unerwartete Signale.
Eher widerwillig - befürchtete immer noch Stg. Defekt - also den Kabelbaum freigelegt zum Motor.
Und tatsächlich, Isolationsbruch an 2 Drähten mit offenbar Berührung - zumindest als der Kabelbaum noch zusammen war...
Abisoliert, provisorisch alles zusammengesteckt, LÄUFT :bang:
Keine Fehler mehr...

Ich mag aber der Karre in dem Fall gar nicht die Schuld geben, denn ofensichtlich da in dem Kabelbaum schon mal nachträglich ein Kabel eingefügt (hab mit 90tkm gekauft - keine Ahnung). Ev. ist dabei was passiert? Ich bin jetzt 120 Tkm problemlos gefahren seit Kauf...

Also nun:

:arbeit:

Die Karre liegt noch in Einzelteilen in Garage und vorm Haus...

Wir werden sehen, ob sich und wenn ja was sich geändert hat.

Was ich gemacht habe bzgl. Übergangswiderstände:

Die Hauptmasse an Karosserie gesäubert, sowohl an Karosserie als auch an den Drähten.
Weitere Massepunkte im Motorraum alles gesäubert.
Alle Kontakte an der Batterie.
Alles konserviert.

Aber auch:

2 neue 25mm² OFC Massekabel konfektioniert und eingebaut.
1x direkt vom (vorher abgeschliffenen) LiMa Gehäuse auf den Hauptmassepunkt Karosserie
1x vom Hauptmassepunkt auf den Massepol Batterie

Also alle gesäuberten Originalverbindung sind geblieben, mit neuen Kabeln verdoppelt.

Ebenso das Pluskabel alle Kontakt gesäubert an Batterie, allen Sicherungen im Sicherungskasten, den Batteriekontakten.

Tatsächlich sahen ALLE Kontakte sehr gut aus, nicht nur die im Sicherungskasten un an der Batterie (die ich immer im Blick hatte) - auch der Hauptmassepunkt.
Ich hätte hier mit schlechterer "Optik" gerechnet...
 
Man merkt es doch und glaubt es kaum.
Gratulation zum Ergebnis!
 
Also kannst du jetzt genau erklären wo das Lichtflackern her kam?
Die LiMa macht sogar über 180A und die Kontakte sahen alle gut aus?
An den Akkus wurde auch nichts gemacht,
Ich verstehe das nicht warum genau dann das Licht vorher geflackert hat

Das Abblendlicht (Xenon) ist dank Spannungsstabilisierung in den Stg. nicht betroffen.

Bzgl. der restlichen Elektronik merke ich auch keinerlei Einschränkungen.
Warum springt dann jetzt plötzlich der Motor nicht an, ohne das was geändert wurde?
2m zu jedem Amp mit 16mm² OF
Bei der 3 kw Stufe geht kein 20mm² ran oder 25mm²?
Genau das ist auch der Punkt, der in den vergangenen Jahren in den Diskussionen nie geklärt wurde.
Kannst da jetzt überhaupt einen Zusammenhang sehen zu demProblem das jetzt besteht?
Das verstehe ich nicht, läuft es nicht ohnehin immer über die Batterie - da der Motor ja noch nicht läuft?
jetzt verwirrend mit dem jetzigen? Stand
Der Motor sprang NICHT mehr an! :kotz:
Das ist ein völlig anderes Fehlerbild als Lichtflackern wenn sonst aber alles funktioniert
Unplausible Signale am G40 und PDE der 1
Was ist das? Wo kommt das her, so eine Aussage?
Die Karre liegt noch in Einzelteilen in Garage und vorm Haus...
Nicht gerade Aussagekräftig, hast mal Bilder von der Aktion?
OFC Massekabel konfektioniert und eingebaut.
Gesicherte Verlegung?
Pluskabel alle Kontakt gesäubert
Aber keine zusätzliche Kabel verlegt wie bei Masse?

Zeig doch bitte mal Bilder was da los ist
Zumal dieses "leidige Thema" ja doch immer wieder aufkommt

Und hängst jetzt dann noch einen Kondensator oder LiFePo /? dazu?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sooo. Zwischenstand:

Warum springt dann jetzt plötzlich der Motor nicht an, ohne das was geändert wurde?
Der läuft zum Glück wieder, ich habe den Fehler gestern gefunden.

Was ist das? Wo kommt das her, so eine Aussage?
Der G40 ist der Nockenwellensensor.
Offensichtlich hatte jemand vor mir irgendwann den Kurbelwellensensor gewechselt und beim öffnen des Kabelbaum die Isolierung von 2 anderen Drähten beschädigt.
Vom G40 und von einem Pumpe Düse Element.
Unglaublicherweise müssen durch das Bewegen des Kabelbaum Drähtchen vom Draht des Nockenwellensenor an das Kabel vom PDE gekommen sein...
Da die Drähte aber nicht durch waren - gab es ohne Berührung keinen Fehler.
Als ich alles zerlegt bzw. wieder zusammengebaut habe müssen sich die Drähte wohl bewegt haben und hatten dann Kontakt.
Muss wohl wie ein Lotto Hauptgewinn sein sowas...

Die Masse habe ich gestern eben schon vorher verstärkt:

1756650403887.png

Ob es etwas (zum Besseren) ändert - konnte ich dann leider erst heute ausprobieren.
Aber leider tut es das nicht;)
Nicht dass ich es erwartet hätte - aber man weiß ja nie...

Aber keine zusätzliche Kabel verlegt wie bei Masse?
Doch, da ich ja schon damit gerechnet hatte - dass es bei Masse keinerlei Unterschied geben wird - habe ich mir auch Plus angesehen.
Ich konnte ja (anders als bei der Masse) bei Plus sehr wohl einen messbaren Spannungsabfall feststellen zwischen LiMa und Batterie.
Deshalb habe ich mal probeweise ein neues 25mm² Kabel von der LiMa direkt zur Batterie eingebaut - inkl. ANL Sicherungshalter und 150A Sicherung

1756650681904.png

Leider war das Ergebnis aber auch hier ernüchternd, mit dem "neuen" Kabel alleine ist der Spannungsabfall ähnlich wie mit der original Verkabelung.
Offensichtlich ist die originale Verkabelung also noch voll intakt - auch was die Übergangswiderstände etc. angeht.
Ev. ist es minimal besser - was aber schon alleine deshalb sein kann, weil es direkt auf die Batterie geht ohne "Umweg" über den Sicherungskasten.

Deutlich messbar besser ist es, wenn ich BEIDE Kabel anschließe (wie am Bild zu sehen)
Also das originale LiMa Kabel über den Sicherungskasten + zusätzlich das neue direkt zur Batterie.

Damit kann ich den Spannungsabfall unter Last (am Stand - ca. 150A) auf ca. nur 0,15V senken anstatt ca. 0,5V unter Last mit nur einem Kabel.
Ob das so bleiben kann - wenn jedes Kabel seine eigene Sicherung hat?
Oder besser nur ein neues 50mm² mit größerer Sicherung?

Aber auch diese Aktion hat am Lichtflackern nicht viel geändert - minimal vielleicht.
Die Masseverstärkung hat gar keinen sichtbaren Unterschied gemacht.

Und hängst jetzt dann noch einen Kondensator oder LiFePo /? dazu?
Ja, dankenswerterweise hat mir @musikus ja seine Cap zum Test gesendet.
Die sind praktischerweise auch schon gestern (von mir unbemerkt...) angekommen.

Also direkt getestet heute.

Geladen habe ich die Cap mit einer 5 Watt 12V Lampe, wo ich drähte mit Zangen angebracht habe.

Zuerst habe ich die Cap hinten am Stromverteiler der Endstufen angeschlossen.

Das machte leider überhaupt keinen sichtbaren Unterschied.

Dann habe ich sie vorne direkt an der Batterie angeschlossen:

1756651302575.png

Das macht tatsächlich einen sichtbaren Unterschied, es flackert weniger / geringer.
Es ist aber nicht weg, ich kann es immer noch (trotz Tageslicht) direkt im Scheinwerfer beim Fernlicht sehen.

Da ich die riesigen Dinger vorne aber ohnehin nirgends verbauen kann und sie hinten keinen Unterschied machen - werde ich sie wieder an musikus zurücksenden.
@musikus Vielen Dank an dich!!! Ich habe neue Rohrkabelschuhe aufgepresst.

Was mich gewundert hat: Ich kann mit dem Zangenamperemeter keinerlei Ströme messen die aus - in die Cap gehen.
Das hätte ich anders erwartet - kann es sein, dass die Zange dafür einfach zu langsam ist?

Jetzt stehe ich nach 2 Tagen Arbeit irgendwie dennoch wieder am Anfang...

Ich könnte es jetzt so interpretieren: Die Cap haben offensichtlich was bewirkt, sind aber "zu wenig" in der Kapazität.
Wenn ich jetzt zb. min. 10F oder mehr nehme - sollte es ev. reichen?!?

Oder aber ich interpretiere es so: Die Cap bewirken zwar was, haben aber allesamt zu wenig Kapazität.
Deshalb wird wohl wirklich nur eine "schnelle" Batterie helfen. Entweder vorne - oder hinten...

Wirklich sicher "weg" wird das Problem wohl nur sein, wenn ich hinten eine extra Batterie einbaue die mit einem Booster geladen wird... Dann ist es entkoppelt mit extra Kreis und kann die Autoelektrik nicht mehr "ärgern"...
 
Zuletzt bearbeitet:
Stelle doch bitte noch Bilder zu der Verkabelung der Musikkomponenten dazu - Batterie-Schraubklemmen, Massepunkte...

Ja, die verstärkung der LiMa Kabel macht nur Sinn wenn das zusätzlich gemacht wird. Ob da nun zusätzlich 25, 35 oder 50 mm² angebracht werden kann ich keinen großen Unterschied sehen - zumal wenn eine Sicherung dazwischen hängt (was bei mir nicht der Fall ist).

Wie beschrieben, mein Diesel hat ebenso eine 180A LiMa, vorne Banner AGM 58001 / 80Ah Starterakku, 50mm² nach hinten auf eine Banner AGM 56001 / 60Ah, mit 50mm² auf das Elektro-Verteilerrack mit einer 20Ah AGM und 4x HFC-1000 / 4 x 1F Cap, einer direkt vor jedem Verstärkernetzteil und bei meiner Kiste flackert nichts. Dafür sind die 20Ah AGM 3x defekt gewesen, was bei 200€ für die SPV20 plus den 4x 50€ für die Powercaps unwirtschaftlich ist, da wäre eine kleine Motorrad LiFePo4 heute besser & günstiger. Aber bei mir ist das eine Oldschool Anlage, die 3 Analogamps mit Caps, dem DSP und externer zusätzlicher Lüftersteuerung könnten lt. Datenblatt bis 300 Watt Leistungsaufnahme ziehen was aber nie der Fall sein wird. Wahrscheinlich komme ich nichteinmal annähernd an 100 W ran.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hauptmassepunkt unter der Batterie
Von dort geht einerseits das Originalkabel zum Anlasser und zur Batterie, zusätzlich jetzt noch je 25mm² zur LiMa (direkt ans Gehäuse) und zur Batterie

1756653853447.png

Batterie-Schraubklemmen
Sind noch die Original Schraubklemmen, weil die Original Kabel zu Masse und zum Anlasser da nicht geschraubt sind, sondern gepresst

1756653548673.png

Die Masse hinten im Kofferraum ist auch ein original Massepunkt, an dem hinten die Autoelektrik angeschlossen ist.
Auch der wurde vorher blank geschliffen.
Die Endstufen hinten sind eben über den Audio System Verteiler mit 2 (schätze) 25mm² OFC angeschlossen, wo es über das 50mm² weiter geht zur Batterie.
Direkt auf der Batterie ist das Kabel mit einer ANL Sicherung abgesichert.

Da mir aber eben die Spannung vorne im Motorraum immer ganz kurz einbricht - die Endstufen aber kein Problem machen - sehe ich auch an der Verkabelung nach hinten kein Verbesserungspotential...
Ich könnte noch eine Masse direkt nach hinten legen, aber was soll mir das vorne helfen...
 
Zurück
Oben Unten