Weniger Reflektionen mit Dashboard Cover ?

KaroKönig

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Thomas
Hat hier schon jemand Erfahrungen mit Armaturenbrett Abdeckungen in Verbindung mit Hochton/Mittelton Kombi in den A-Säulen gemacht ?
Und wenn ja, eventuell auch noch eine Bezugsquelle dafür ? Bei Fußmatten ist die Auswahl doch recht groß aber bei den Dashboards habe ich noch keinen Anbieter gefunden der auf Maß anfertigt 🤷‍♂️
 
Hi

wirkt erst bei hohen Frequenzen über 5kHz
Im Mitteltonbereich quasi keine relevanten Auswirkungen.
Das wirkt ab 5 cm Materialdicke
Danke für die Info, hätte gedacht bei dem riesigen, zerklüfteten Ama hätte so ein flauschiger Teppich mehr Auswirkungen auf den Mittelton. Ist ja fast 1 Meter bis zum Lenkrad.
Werde mir mal ein Stück Teppich grob zuschneiden und Vergleichsmessungen machen. Oder wie hier @Pepe immer sagt:
Probieren geht über studieren 😉
 
Ich habe in meine Dreiecksfenster hinter den Aufbaugehäusen Schaumstoff gemacht und es hat mir einen deutlich präziseren Hochton beschert. Mitten unverändert, aber auch präzisere Höhen sind schön. Witzig, zumal hinter den Gehäusen sicherlich nahezu kein Hochton direkt vom Lautsprecher ankommt. Scheint also reichlich reflektiert überall unterwegs zu sein.
 
Es geht da eher um die Eindringtiefe in den Teppich vs. Wellenlänge.
Darum sind bei den Reflexionsarmen Räumen die Keile auch über 1m lang
Verstehe ich das richtig, erst wenn das Absorbtionsmaterial mindestens genauso dick ist wie die Wellenlänge, entstehen keine Reflektionen mehr und deshalb ist es egal ob der Schall auf "nackten“ Kunststoff trifft oder auf 3cm Teppich ? Hatte gedacht schon das zerklüften der Schallwand würde etwas ändern.
 
Ich habe mal aus Spaß einen Sack Lego übers Armaturenbrett auskippt. Aber eine Verbesserung konnte ich "damals" nicht feststellen.
 
Verstehe ich das richtig, erst wenn das Absorbtionsmaterial mindestens genauso dick ist wie die Wellenlänge, entstehen keine Reflektionen mehr und deshalb ist es egal ob der Schall auf "nackten“ Kunststoff trifft oder auf 3cm Teppich ? Hatte gedacht schon das zerklüften der Schallwand würde etwas ändern.
Es geht zwar etwas früher los, ich meine ab 1/4 Wellenlänge, aber dort, wo der Schall umkehrt, also auf eine Begrenzung trifft, ist die Schallgeschwindigkeit 0. An dieser Stelle ist es also schwierig, dem Schall mechanisch Energie zu entziehen. Aus diesem Grund wird empfohlen, einen Absorber immer mit entsprechendem Abstand (hängt von der unteren Zielfrequenz ab) vor einer "Wand" zu befestigen.
 
bei meinem letzten Plastikbomber (Innenraum) habe ich Moosgummi beim Gummifritz24 bestellt und das als Kofferraumbodenmatte unter der Werksablage zurechtgeschnitten. Bezogen mit Alcantara/-Ersatz waren das auch sehr gute Einlagen für Türtaschen, Ablagen und dem Handschuhfach zum entklappern.

Auf dem Amaturenbrett war das im Hochton merkbar, wichtiger jedoch das die Geräusche vom Amaturenbrett mit der Frontscheibenlüftung sich deutlich reduziert haben. Ich denke das AMA-Plastik hat die Lüftungsgeräusche im Fahrbetrieb mit der Frontscheibe nach Horneffekt da irgendwie verstärkt / Schwingungen aufgebaut was das Rauschen von der Frontscheibe / Amaturenbrett verstärkt hat - war ab ~100 kmh richtig nervig. Mit der 1,5 oder 2 cm Moosgummimatte und dem Alcantarabezug (oberseite) war von dort dann der nervende Lüftung/ Fahrlärm von vorne deutlich reduziert (zumal ich das Ganze Auto feinstens vom Dach bis Unterboden mit Material für über 1000€ vom Fortissimo gedämmt hatte).

Das Problem mit Moosgummi ist das es sich unter UV / Sonneneinstrahlung zusammen zieht. Nach dem ersten Sommer ist die Moosgummimatte vom AMA rausgeflogen und wurde durch einen 3cm Latexschaum getauscht (von meiner alten Matratze abgezogen, ausgewaschen und bezogen.

Den Latexschaum habe ich auch zurechtgeschnitten als zusätzliche Sitzunterlage und Sitzrücken der Vordersitze. Mit gepolsterten Alcantara-Sitzbezügen war das unsichtbar und deutlich bequemer zu sitzen (habe Rücken).

Einzeln hatte das alles sehr geringe bis kaum wahrnehmbare Auswirkungen, aber alles zusammen haben im Innenraum des voll bedämpften Autos einen deutlichen Unterschied gemacht. Das Summen der Scheibenheber-Motoren war weg, das Klicken vom Umschalten der Autogasanlage war weg, Blinkergeräusche bedämpfter, die Zentralverriegelungsmechanismen wurden von einem "Glonk" zu einem "Klick"... alles war entspannter. Unter dem Amaturenbrett hatte sich auch noch etwas von dem Latexschaum eingefunden um auch dort drin in dem billig-Plastik mehr Ruhe anstelle Halleffekte reinzubekommen.

Nach 4 Jahren habe ich den Neuwagen mit etwa 10k€ Verlust abgedrückt und mir den Jaguar gekauft. Der hat ab Werk schon stärkere Scheiben und ist am Leder des AMA, Türverkleidungen ect schon ab Werk weich unterfüttert (aber auch hier nerven mich nach der Volldämmung die Lüftungsgeräusche). Sich ein "ordentliches" Auto zu kaufen bringt den größten Schritt an Komfort/Ruhe weil das konstruktiv ab der Entwicklung schon ganz anders angegangen wurde. Wenn man eine Volldämmung macht, kommen umsomehr Kleinigkeiten in den Focus - dann geht es um die Summe der Maßnahmen. Ich hatte meinen Polo 86c Steilheck genauso wie den Chevrolet Kalos (@120-150kmh) auf oder besseres Geräuschniveau einer Mercedes E-Klasse gebracht.
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das war der Kleine
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Verstehe ich das richtig, erst wenn das Absorbtionsmaterial mindestens genauso dick ist wie die Wellenlänge, entstehen keine Reflektionen mehr und deshalb ist es egal ob der Schall auf "nackten“ Kunststoff trifft oder auf 3cm Teppich ? Hatte gedacht schon das zerklüften der Schallwand würde etwas ändern.
Teppich hat einfach keine große Absorbierung, alleine der Rücken vom Teppich ist schon sehr dicht.
Du kannst das ruhig testen und dazu lernen, kannst Dir aber auch sparen wenn es Dir hier schon mehrere Leute gesagten haben das es nur im Hochtonbereich was bringt.
Würde das so effektiv sein hätte es jeder in einem Wohnzimmer einfacher die Akustik zu optimieren und müsste nicht dicke Absorber bauen.
 
Teppich hat einfach keine große Absorbierung, alleine der Rücken vom Teppich ist schon sehr dicht.
Du kannst das ruhig testen und dazu lernen, kannst Dir aber auch sparen wenn es Dir hier schon mehrere Leute gesagten haben das es nur im Hochtonbereich was bringt.
Würde das so effektiv sein hätte es jeder in einem Wohnzimmer einfacher die Akustik zu optimieren und müsste nicht dicke Absorber bauen.
Ich dachte auch weniger an absorbieren sondern eher daran die Vertiefungen von den Ablagen zu eliminieren damit der Schall dort auf eine ebene Fläche trifft und relativ gleichmäßig reflektiert wird.

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wenn auf den Ablagen auch Handy, Geldbeutel, Münzgeld liegen sollen würde ich nach "Kaizen Foam" schauen. Kann man auch QI Induktionsplatten integrieren.

Oder ein Stück Flokati zuschneiden
 
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Da würden doch auch deutlich dickere Basotect Panele reinpassen:unsure: - mit ein bisschen Inspiration von Dominics Lupo klappt das vielleicht - hast halt keine Ablage mehr:D
 
Da würden doch auch deutlich dickere Basotect Panele reinpassen:unsure: - mit ein bisschen Inspiration von Dominics Lupo klappt das vielleicht - hast halt keine Ablage mehr:D
So ähnlich hatte ich das vorgehabt. Wollte die Ablagefächer mit 3cm Latex abdecken so das eine ebene Fläche entsteht. Dann kann man immer noch bei Bedarf etwas darunter legen.
 
So ähnlich hatte ich das vorgehabt. Wollte die Ablagefächer mit 3cm Latex abdecken so das eine ebene Fläche entsteht. Dann kann man immer noch bei Bedarf etwas darunter legen.
Dann hast du ja aber keine Absorbtion niedrigerer Frequenzen... das geht ja nur über die Dicke des Absorbers. Wenn dann müsstest du diese Absorber dort so dick wie möglich bekommen und nicht nur Stoff darüber spannen
 
Probier's halt aus, was passiert, wenn Du das mit Schaumstoff füllst. Der Schall geht ja immerhin in einem Winkel da rein, was die Materialstärke evtl. aus Sicht des Schalls ein wenig erhöht.

Meine Erfahrung, in Räumen allerdings, ist dass alles was da ist, hilft. Nicht unbedingt gegen die Erstreflexion, aber der Schall kommt deutlich mehr als nur ein mal vorbei und wird jedes Mal ein wenig weniger. Sehe ich, wenn ich zu Hause meine ganz dünnen schwarzen Moltonvorhänge aus den Ecken vor die Wände ziehe, für Kinobetrieb: An sich dürften die praktisch nix machen, aber sobald die draussen sind, ist der Raum deutlich trockener, vom Sound. Der Schall muss da halt zigmal durch, beim hin und her reflektieren. Da werden aus mm doch cm. Im Auto sicherlich nicht so ausgeprägt, aber probieren Kost ja fast nix.
 
jedes offenporige Material absorbiert Schall. wie effektiv das ganz ist, hängt vom Material selbst ab.

Ein sehr guter Kandidat ist Basotec (hier mal vom Schaufstofflager.de)
Wie effektiv das ganz ist siehst in der Tabelle:
Bildschirmfoto 2026-05-31 um 21.02.41.png


Du kannst auch spaßeshalber Steinwolle nehmen und die in extrem dünne Folie einpacken (Malerabdeck-Folie). (damit verhinderst Du das Fasern austreten können).
Der Vorteil von der Steinwolle ist, dass Du das Material auch Komprimieren kannst (also mehrere Lagen übereinander legen und zusammenpressen). Das bewirkt dass die tieferen Frequenzen besser absorbiert werden. In der Regel sind Bassfallen auch aus Steinwolle, bzw. Mineralwolle.

Und außen drum kannst du das ganze in einen schönen Stoff einpacken, um dem ganzen etwas Flair zu verleihen.
 
der oft einzig praktikable Weg eine Bassfalle im Auto zu integrieren ist eben unter bzw. in dem Amaturenbrett

Daher der Hinweis das die Summe aller Maßnahmen den Erfolg bringt.
 
der oft einzig praktikable Weg eine Bassfalle im Auto zu integrieren ist eben unter bzw. in dem Amaturenbrett

Daher der Hinweis das die Summe aller Maßnahmen den Erfolg bringt.
Wollte eigentlich keine Bassfalle bauen sondern nur meinen Einbaubedingten sehr welligen Frequenzgang von den Mitteltönern etwas begradigen. Geht um den Bereich zwischen 170 und 4000 Hz.
Sobald die Basotec Platten da sind werde ich mal Vergleichsmessungen machen.
 
der oft einzig praktikable Weg eine Bassfalle im Auto zu integrieren ist eben unter bzw. in dem Amaturenbrett

Daher der Hinweis das die Summe aller Maßnahmen den Erfolg bringt.

Die Bassfallen waren nicht auf Auto bezogen, sondern nur als Beispiel das es kommerziell eingesetzt wird. Und mit dem komprimieren der Wolle kannste den Frequenzbereich des Absorbers etwas „steuern“.


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