Nahfeld Bass Array

Vielleich bin ich auf dem falschen Dsmpfer und habe die Aufgabenstellung nicht richtig verstanden und betrachte die meisten Vorschläge als am Thema vorbei.
Und so habe ich es verstanden.

Es soll so gut/kohärent klingen wie Kopfhörer, aber von Vorne (daher die „breitband“ Nahfeld-Monitoren vorne), aber mit ordentlich Bass alerdings ohne Raummoden (daher die seitlichen Nahfeld-Subs, die den Raum nich anregen sollen)

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Nur…

Inzwischen diskutieren wir über Kardioide Richtcharkteristik, die wenig ändert, da sie nur den rückwertigen Anteil (also zu Seitenwänden) reduziert, aber nicht den seitlichen (zu Rückwand) und die andere (Boden, Decke, Frontwand..)

Weiterhin, bei so einem Setup wird eine Trennung bei 250Hz alles andere als kohärent, aus einem Punkt klingen das wird eher „surround“ werden

Das hat auch einen Charme, wie in Heimkino oder MBLs

Usw.

Und das mit der guter Leistung des Raspis glaube ich nich. Schon vor 8 Jahren haben wir mit freundlicher Unterstützung von ((( atom ))) (noch mal danke, ich habe es nicht vergessen) bei mir mit Raspi, Aroio und Acourate Filter für 8 Kanal per FocusRite Scarlet 18i20 experimentiert, und das das war grenzwertig

Siehe auch atoms Kommentare

Also es wäre ratsam, wenn wir mal ein genaues Schema und Sitz/Lautsprecher/Raum-Aufstellungsplan von dem Themaersteller bekämen, denn sonnst diskutieren wir wie Blinde über die Farben
 
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@((( atom ))) Ja, da bin ich vollkommen bei dir.
Ich würde den rückwärtigen Tieftöner deutlich früher raus nehmen als die beiden vorderen.
Dann läuft es ab ~100 Hz als d’Appolito

@Mister Cool Die Cardioid-Aufstellung wirkt nicht nur 2-dimensional.
Nach oben und unten ist der Pegel ebenfalls reduziert.

Aber ja, wir sollten auf eine Skizze warten.
Ich hätte es anders geplant, als du es skizziert hast.

Und freundlich grüßt
e025.gif
der Simon​
 
Korrekt, die Wellen der TT breiten sich kugelförmig aus. Kardioid funktioniert in der Anwendung einwandfrei.

Warum eine Trennung von 250 Hz zu einem Surround-artigen Ergebnis führen soll, erschließt sich mir nicht. Da ist ein LS links und einer rechts und die spielen jetzt einen Ton bei 250 Hz. Der kommt mono aus der Mitte. Wo ist hier ein Problem?

Zu dem Raspberries: Es funktioniert ja mit einem 3B+ bereits mit 8 Kanälen, mit 4ern und 5ern natürlich noch mal besser. Machen kann man das schon, speziell in einem für immer (hahaha) statischen Setup. Wenn man dann aber evtl. doch noch "Dinge" auf der Kiste laufen lassen will, die irgendwie Audio zuspielen, speziell Browser, empfiehlt sich halt doch was kräftigeres.
 
Korrekt, die Wellen der TT breiten sich kugelförmig aus. Kardioid funktioniert in der Anwendung einwandfrei.

Warum eine Trennung von 250 Hz zu einem Surround-artigen Ergebnis führen soll, erschließt sich mir nicht. Da ist ein LS links und einer rechts und die spielen jetzt einen Ton bei 250 Hz. Der kommt mono aus der Mitte. Wo ist hier ein Problem?
Nein. Du hast 4 Lautsprecher (die Subs spielen die 250Hz mit) also 4 Schallquellen um dich herum (von ganz Links bis ganz Rechts also 180°) versetzt (zur Vereinfachung) um 60°. Und Du erwartest das die Ortung genau vorne in der Mitte passiert (und das ist der SINN der gazen Aktion) ? Das glaube ich nicht ;-)
Für so ein "Wischiwaschi" kann man gleich den Kopfhörer behalten und gutes Crossfeed einschalten :-) (ich empfehle SPL oder RME :-)
 
Ja, logisch, die Welle ist fast nen Meter lang und die Sub stehen ja auch nicht rechts und links sondern kommen von vorne rechts und von vorne links, steht so im ersten Beitrag. Im Auto sind 250 Hz aus den Türen und gleichzeitig aus dem MT auf dem Armaturenbrett ja auch keinerlei Problem. was die Ortung vor vorn angeht.

Du musst mal weg vom Sub, das sind einfach die Tieftöner und die müssen natürlich den vollen Übernahmebereich bedienen.
 
Ja, logisch, die Welle ist fast nen Meter lang und die Sub stehen ja auch nicht rechts und links sondern kommen von vorne rechts und von vorne links, steht so im ersten Beitrag. Im Auto sind 250 Hz aus den Türen und gleichzeitig aus dem MT auf dem Armaturenbrett ja auch keinerlei Problem. was die Ortung vor vorn angeht.

Du musst mal weg vom Sub, das sind einfach die Tieftöner und die müssen natürlich den vollen Übernahmebereich bedienen.
für mich ist es nix logisch, denn da steht nichts von Vorne, wie du es beschreibst: "die Sub stehen ja auch nicht rechts und links sondern kommen von vorne rechts und von vorne links,"

Da steht:
...ich plane ein Nahfeld Bass Setup direkt am Hörplatz und suche Erfahrungen aus der Praxis. Geplant ist ein links/rechts symmetrisches Array neben dem Hörplatz, jeweils sehr nah am Körper, mit Bässen, die nach innen auf den Hörplatz und zusätzlich nach außen vom Hörplatz weg spielen.

deshalb halte ich eine Konzeptskizze wichtig, alles andere ist nur deuten und rätseln ;-)
 
Mach's doch nicht so schwierig. Die Dinger stehen rechts und links und spielen zum Hörer. Wie gesagt, ist das bei den Wellenlängen recht egal, aber ich vermute mal nicht, dass der TE da zwischen zwei Lautsprecher reinklettern wollte. Aber selbst wenn, auch bei einem Kopfhörer orte ich die Dinge ja in der Mitte. Wenn die 250 Hz nun zu hoch sein sollten, muss die Trennung halt runter, oder die LS müssen ein wenig wandern. Man kann's auch über-planen.
 
Danke erstmal für die rege Beteiligung, das hilft mir wirklich weiter.

Vielleicht habe ich das Konzept nicht eindeutig genug beschrieben. Es geht nicht darum, die Cardio-Subs in die Hauptlautsprecher zu integrieren oder ein klassisches Sub Satelliten System zu bauen.

Die Idee ist folgende:
Die Hauptlautsprecher sollen als FAST ausgeführt werden, also 10F plus ein 15er zur Entlastung im Grundton. Die Trennfrequenz zu den Subs wäre im Bereich 100–120 Hz geplant, damit die Stereoabbildung im kritischen Bereich nicht gefährdet wird.
Die Cardio Subs sind bewusst separat gedacht. Sie sollen links und rechts neben dem Hörplatz stehen und nicht vorne im Stereodreieck und nicht im Lautsprecher integriert. Ziel ist maximale Flexibilität bei der Positionierung, um den Raum möglichst gut auszugleichen und Modenanregung zu kontrollieren.

Die Hauptlautsprecher selbst stehen ca. 3 bis 3,5 Meter im Raum. Rückwandprobleme hinter dem Lautsprecher sehe ich daher weniger kritisch. Allerdings spielen sie auf eine Wand, sodass hinter dem Hörplatz ein Absorber vorgesehen ist. Das Nahfeld Bassarray soll eine sehr präzise, körpernahe Tieftonwiedergabe ermöglichen, ohne den Raum unnötig aufzuschaukeln.

Was die Rechenleistung angeht, mache ich mir ehrlich gesagt weniger Sorgen. Das sollte der Raspi grundsätzlich schaffen.
Die entscheidende Frage ist für mich eher der Gesamtaufwand. Wenn am Ende extrem viele Filter, FIR Längen oder komplexe Setups nötig werden, womit ich mich aktuell noch nicht im Detail beschäftigt habe, muss man natürlich sauber prüfen, ob das noch sinnvoll ist.
 
Ich war am Wochenende auf den Norddeutschen HiFi Tagen und habe dort einen Hörsessel gehört. Das war für mich eines der Highlights der Messe. Besonders beeindruckend war, dass es gelungen ist, den Bass außerhalb des Sitzbereichs deutlich zu reduzieren, außen herum war hörbar weniger Bass vorhanden. Wie der Bass direkt im Sitz im Detail klang, kann ich ehrlich gesagt nicht mehr sauber beurteilen, weil der Fokus und das Gesamterlebnis extrem krass waren. Das Prinzip scheint in der Praxis also tatsächlich gut zu funktionieren und das mit wahrscheinlich 4 Subwoofern.
Der "Sonic Throne" hat keine 4 Subwoofer :-)
Er kann reel runter bis 45Hz, der Körper wird hier allerdings direkt angeregt und somit empfindet man das als etwas tiefer.

Dieser Sessel ist für Benutzer gebaut welche Ihren Raum nicht passend umbauen können oder möchten. Durch das sitzen im Nahfeld, das dafür gewählte Speaker Setup, die mechanische Ausführung und die Abstimmung, entsteht einfach eine sehr aufgeräumte Abbildung und wenn es vorran geht direkt ins Gesicht.
High Ender würden es als "Holographisch" bezeichnen.

Ich finde das Konzept gelungen und es funktioniert auch wirklich gut.

Es bestünde auch die Möglichkeit einen zusätzlichen Subwoofer zu installieren, ein entsprechender Ausgang ist intern verfügbar.
 
Danke erstmal für die rege Beteiligung, das hilft mir wirklich weiter.

Vielleicht habe ich das Konzept nicht eindeutig genug beschrieben…

Na also, jetzt wird langsam klar, worum es geht

Was noch fehlt sind die Raummasse und wo ist die Sitzposition ist. Denn primär der Abstand des Sessels zu Rückwand (und nicht der Abstand des Lautsprechers zu seiner Rückwand) darüber entscheidet, wo die Peaks und Dips (siehe Distructive Interferences, also die Löcher) in dem Bereich ab 100Hz deines FAST Systems entstehen
 
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Der "Sonic Throne" hat keine 4 Subwoofer :-)
Er kann reel runter bis 45Hz, der Körper wird hier allerdings direkt angeregt und somit empfindet man das als etwas tiefer.

Dieser Sessel ist für Benutzer gebaut welche Ihren Raum nicht passend umbauen können oder möchten. Durch das sitzen im Nahfeld, das dafür gewählte Speaker Setup, die mechanische Ausführung und die Abstimmung, entsteht einfach eine sehr aufgeräumte Abbildung und wenn es vorran geht direkt ins Gesicht.
High Ender würden es als "Holographisch" bezeichnen.

Ich finde das Konzept gelungen und es funktioniert auch wirklich gut.

Es bestünde auch die Möglichkeit einen zusätzlichen Subwoofer zu installieren, ein entsprechender Ausgang ist intern verfügbar.
Das ist schon mal sehr interessant, danke für die Infos.

Tatsächlich muss ich sagen, dass ich mich an den Bass selbst kaum erinnern kann. Einfach weil dieses von dir beschriebene „holografische“ Klangbild so stark ablenkt. Man hat wirklich das Gefühl, Stimmen stehen physisch vor einem, fast so, als könnte man Sänger oder Instrumente greifen. Das war in der kurzen Hörzeit deutlich prägender als der Tieftonbereich.

Wenn der Raum so wenig angeregt wird und nur zwei Treiber im Einsatz sind, stellt sich die Frage, ob intern mit Phasendrehung und Laufzeitversatz gearbeitet wird, um Auslöschungen rund um den Hörplatz zu erzeugen.

So oder so, das Ergebnis fand ich extrem beeindruckend und konzeptionell sehr gelungen!


Den genauen Abstand vom Sessel zur Rückwand und die Raummaße kann ich gern nachreichen, sobald ich wieder vor Ort messen kann. Dies dauert allerdings noch einige Tage
 
Hm, wollte mir das Video von dem Kii Three Entwickler man angucken, aber hab nach 5 Minuten abgebrochen. Er meint also, dass er keine Lautsprecher kennt - auch nicht im Pro-Audio-Bereich - die sich um das fundamentale Problem der Schallverteilung im Raum kümmern würden. Er macht das aber. Also ich meine zu wissen, dass Earl Geddes in den 70ern Constant Directivity mit Waveguides vorgeschlagen hat und zuerst die PA-Industrie, dann die Studio-Lautsprecher-Entwickler und inzwischen auch in Teilen die Heim-Lautsprecher-Industrie das übernommen hat. Dann haben Ende der 90er Line-Arrays im PA-Bereich den Siegeszug angetreten und Anfang der 2000er sind SBA und DBA populär geworden.

Er hat ja völlig Recht damit, dass eben das das fundamentale (und vor allem überschaubar lösbare!) Problem von Lautsprecherwiedergabe ist, aber da sind eben schon Leute Jahrzehnte vor ihm drauf gekommen. Seine Lautsprecher sind sicherlich richtig gut, aber was soll so eine gigantische Übertreibung? Hat er doch gar nicht nötig.
 
Ich glaube Du verstehst etwas anderes unter CD als Putzey (mehr in Richtung gesteuerte/kontrollierte Richtcharakteristik) und hängst zu sehr an den Waveguides
Das Thema CD / Waveguides kommt bei jeder Diskusion als Jocker für alle Probleme vor
 
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Constant Directivity ist mehr oder minder klar umrissen, so viel Spielraum gibt's da eigentlich nicht, oder?

Ob man das nun mit einem Waveguide, Horn, invertierten Treibern oder Magie umsetzt, sollte dabei doch eigentlich keine große Rolle spielen?
 
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