Welches Messequipment nutzt ihr aktuell?

Genau solche Punkte haben mich dazu bewegt, für Audio Recording auf einen MacMini zu setzen.
Da steckst du die Class Compliant USB Soundkarte einfach an, wählst sie in den Einstellungen als Ein- und Ausgabe aus und sie funktioniert einfach.
Unter Windows funktioniert hier und da mal etwas nicht oder plötzlich anders und du musst erstmal forschen, woran liegt es denn jetzt wieder?
 
Asio treiber zurückgesetzt? im REW auch auf 44,1 oder 48khz gestellt gewesen?
 
In der Konstellation wirst du nicht glücklich werden.

Du misst quasi mit einem „Mikrofon“ mit unbekannter Übertragungsfunktion ein Messsignal mit unbekannter Übertragungsfunktion.

Du bräuchtest jetzt wie oben schon jemand geschrieben hat ein Korrekturfile für den Kopf.

Viele Grüße Micha :beer:
 
In der Konstellation wirst du nicht glücklich werden.

Du misst quasi mit einem „Mikrofon“ mit unbekannter Übertragungsfunktion ein Messsignal mit unbekannter Übertragungsfunktion.

Du bräuchtest jetzt wie oben schon jemand geschrieben hat ein Korrekturfile für den Kopf.

Viele Grüße Micha :beer:
Das ich mit den 60€ Schätzeisen keine hochpräzisen Messergebnisse bekomme ist mir schon bewusst. Mir geht es im Moment eher darum die Soundkarte bzw. den Messaufbau kennenzulernen und wie sich was bei verschiedenen Konstellationen verändert bevor ich mir ein oder zwei Isemcon zulege.
 
Asio treiber zurückgesetzt? im REW auch auf 44,1 oder 48khz gestellt gewesen?
Nein, habe den Java Treiber wieder aktiviert
mit 48 KHz Abtastrate, danach ging es wieder. Muss aber nochmal zurück wechseln um zu schauen ob der Fehler mit dem Asio Treiber auch bei anderen Abtastraten auftritt.
 
Das ich mit den 60€ Schätzeisen keine hochpräzisen Messergebnisse bekomme ist mir schon bewusst. Mir geht es im Moment eher darum die Soundkarte bzw. den Messaufbau kennenzulernen und wie sich was bei verschiedenen Konstellationen verändert bevor ich mir ein oder zwei Isemcon zulege.
Heißt das, du misst mit und ohne den Kopf? Andernfalls weißt du ja sonst nicht, ob ein Ergebnis nun am anderen Mikro an sich oder durch den Kopf zustande kommt.
Der Kopf wird sicher auch Reflexionen verursachen, das er ja eine doch recht große und Schallharte Quelle ist.
 
Heißt das, du misst mit und ohne den Kopf? Andernfalls weißt du ja sonst nicht, ob ein Ergebnis nun am anderen Mikro an sich oder durch den Kopf zustande kommt.
Der Kopf wird sicher auch Reflexionen verursachen, das er ja eine doch recht große und Schallharte Quelle ist.
Ja, genau so habe ich es gemeint.
Erst die ECM Pro einzeln messen um zu sehen wie groß die Abweichungen der Mikro‘s untereinander sind, dann beide zusammen an den Ohrpositionen ohne Kopf ( evtl. noch mit getauschten Positionen ) und zum Schluss noch mit Kopf. Idealerweise sollte die Messung mit Kopf zu einem ähnlichen Ergebnis führen wie mit einem einzelnen Mikro gewedelt.
Denn ich möchte mit dieser Konstellation im RTA der Forza meine Abstimmung machen und mit der Single Point Messung von Accordo vergleichen, so ist jedenfalls der Plan.
Ob das so funktioniert weiß ich noch nicht,
aber schaden kann so ein Versuch ja auch nicht (außer ein klein wenig im Geldbeutel)😉
 
Hier mal ein Update:
Ich habe meinen Mic-Messarm umgebaut, sodaß der Schrittmotor 2:1 untersetzt ist.
Und die Mess-Arm-Achse Kugelgelagert ist. Und nicht die Schrittmotor-Achse belastet.
Dazu ein TMC2209 Treiber. Läuft das Ding schon seeeehr leise.
Außerdem eine Lichtschranke als "Endstop".

Dazu ein kleines Kastl mit 3 Knöpfen und einem Arduino Micro Pro.
(17 Messpunkte, 5 Messpunkte, Initialisierung)
Steuert REW über Keyboard-Simulation
20260806_140806.jpg20260806_140815.jpg


Es hat dann aber doch noch etwas länger gedauert, bis REW und ich uns einig waren mit einem Messflow.
Soweit bin ich aber zufrieden.
Das sind 3 Wege:
Spritzwand-Woofer, 10er MT, HT Spiegeldreieck.
Ziel war komplett linear.
Glaub das geht scho.

Sounding-Kurve kommt später drauf.
Woofer fehlt noch.
Center MT fehlt noch.
Rear MT fehlen noch.

F-Gang.jpg
 
Er legt gleich zielsicher den Finger in die Wunde ;-)
Ich sag mal +-5dB zwischen den Einzelmessungen an verschiedenen Positionen.
Man sieht halt sehr schön, ists eine Mode / Reflektion oder ist es gleichmäßigEinzel.jpg
 
Ah... die hab ich tatsächlich nicht parat. Da ich erst MT zu HT gemacht habe, und dann MT/HT zu Woofer. So schön, wie bei Dir sieht es aber leider nicht aus.

Jaaaaa. Stereo, kommt als Nächstes. Ich hab schon gscheit Angst davor.
 
Ja, beim Stereo Messen ist in letzter Zeit echt verdammt viel Zeit und Energie reingeflossen. Ich bin jetzt zweimal bei der AYA angetreten und zweimal war das Setup im Nachhinein einfach nicht so, wie es sein sollte. Die Fehler sind mir teilweise erst hinterher aufgefallen, weil ich vorher einfach nicht konsequent und reproduzierbar genug gemessen habe.

Deshalb habe ich mich die letzten Wochen intensiv damit beschäftigt und jeden Fehler, den ich gefunden habe, Stück für Stück versucht auszumerzen und die komplette Messprozedur immer weiter zu verbessern.

Heute kam dann eigentlich zum ersten Mal die richtige Bestätigung dafür: Bei komplett unabhängig wiederholten Messungen liege ich bei der Kurvenform inzwischen nur noch bei ungefähr 0,1–0,3 dB Abweichung. Das war für mich heute schon ein ziemlich geiler Moment, weil man endlich sieht, dass die ganze Arbeit an der Messmethodik wirklich etwas gebracht hat.
 

Ist das eine „echte“ gewedelte Pink Noise Messung in einem Auto? Derart bilderbuchartige Additionen habe ich noch nie selbst geschafft und auch nicht bei anderen gesehen – insbes. im Mittelhochton. Kommt mir fast zu schön vor, um wahr zu sein.

Dass ich mit Praxis messe, dürfte ja keinen Unterschied machen, oder?

Beste Grüße
 
Hand aufs Herz, wenn man die Lautsprecher oder die Elektronik gerade nicht selbst entwickelt reicht für 99,9% aller Fälle im Fahrzeug irgendein Mic mit Audio Interface völlig aus. Wir müssen nur Aufnehmen können und in der Lage sein das Messsignal auch vom Messprogramm in den DSP zu spielen.

Man kann selbst mit nur einem unkalibriertem Mikrofon, egal ob ECM, MM1, EW quasi alles für die Fahrzeugakustik einstellen. Die Mikrofonfehler sind global, solange alles mit dem gleichen Mikrofon gemessen wird hat man keinerlei Probleme mehrere Lautsprecher korrekt zusammen zu bringen. Die tonale Anpassung an den Fahrzeuginnenraum macht man sowieso sehr breitbandig oder mit shelving Filtern per Gehör.

Die viel größere Hürde ist der individuelle Einstellprozess, also der Umgang mit dem Mikrofon, der Software, wie wird interpretiert, wie wird der DSP genutzt, Gain Struktur, usw.

Natürlich kann ein Array massive Vorteile haben - wenn man genau versteht was und wie man misst ist es eine brutale Zeitersparnis. Für die allermeisten bleibt es eine Blackbox oder es wird irgendwie wild hin und her gemittelt an Positionen, die meist irrelevant sind.
Ich lehn mich mal weit aus dem Fenster: Im Hobby Bereich ist es vielleicht sogar besser den Mehraufwand "zu Fuß" zu betreiben und es 1000 Mal falsch zu machen, bis man genau weiß warum man es nachher besser macht.

Beste Grüße
 
Hand aufs Herz, wenn man die Lautsprecher oder die Elektronik gerade nicht selbst entwickelt reicht für 99,9% aller Fälle im Fahrzeug irgendein Mic mit Audio Interface völlig aus. Wir müssen nur Aufnehmen können und in der Lage sein das Messsignal auch vom Messprogramm in den DSP zu spielen.

Man kann selbst mit nur einem unkalibriertem Mikrofon, egal ob ECM, MM1, EW quasi alles für die Fahrzeugakustik einstellen. Die Mikrofonfehler sind global, solange alles mit dem gleichen Mikrofon gemessen wird hat man keinerlei Probleme mehrere Lautsprecher korrekt zusammen zu bringen. Die tonale Anpassung an den Fahrzeuginnenraum macht man sowieso sehr breitbandig oder mit shelving Filtern per Gehör.

Die viel größere Hürde ist der individuelle Einstellprozess, also der Umgang mit dem Mikrofon, der Software, wie wird interpretiert, wie wird der DSP genutzt, Gain Struktur, usw.

Natürlich kann ein Array massive Vorteile haben - wenn man genau versteht was und wie man misst ist es eine brutale Zeitersparnis. Für die allermeisten bleibt es eine Blackbox oder es wird irgendwie wild hin und her gemittelt an Positionen, die meist irrelevant sind.
Ich lehn mich mal weit aus dem Fenster: Im Hobby Bereich ist es vielleicht sogar besser den Mehraufwand "zu Fuß" zu betreiben und es 1000 Mal falsch zu machen, bis man genau weiß warum man es nachher besser macht.

Beste Grüße

Da bin ich ziemlich bei dir. 😅

Am Ende ist weniger entscheidend, was für ein Mikrofon oder Interface benutzt wird, sondern was man aus dem vorhandenen Equipment herausholt.

Und das mit dem 1000 mal falsch machen gehört wahrscheinlich wirklich dazu. 😂 Irgendwann entsteht daraus aber auch der Anspruch, den Einstellprozess reproduzierbarer zu machen und möglichst viele variable Faktoren rauszunehmen.

Gerade bei Laufzeit, Phase, sauberer Addition oder dem gezielten Einsatz von Allpässen kann es irgendwann ziemlich mühsam werden.

Insofern ist es eigentlich kein Widerspruch: Erst verstehen, warum etwas funktioniert und dann Werkzeuge nutzen, die es reproduzierbarer und einfacher machen. 👍
 
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