Welches Messequipment nutzt ihr aktuell?

Ja, stark, dass du das nachgebaut hast. Freut mich wirklich zu sehen, dass die Idee weitergeführt wird.

Das Entscheidende ist für mich die Wiederholgenauigkeit. Das Setup funktioniert sehr konsistent und ist dadurch für Vergleiche und Optimierungen richtig brauchbar.

Wichtig finde ich auch, dass das Mikro nicht einfach nur horizontal auf einer Ebene fährt, sondern in einem Winkel durch den Kopfbereich läuft. Damit nimmt man den relevanten Hörbereich deutlich sinnvoller mit.

Optimieren kann man das natürlich immer weiter. Ich habe hier z.B. noch eine Spindel liegen. Damit könnte man das Ganze irgendwann in Richtung 3D-Messung erweitern und den Kopfbereich noch vollständiger abfahren. Wenn du da Bock drauf hast, wäre das sicher ein spannender nächster Schritt.
 
In der Tat ist die Wiederholgenauigkeit echt richtig gut.
Ich habe dafür eine Initialisierung eingefügt. Der Messbereich -135° bis 135° wird mit Endschaltern abgefahren und so genau die 0° Position ermittelt.
Wenn ich es nochmal bauen würde, würde ich a) einen größeren Motor nehmen b) eine andere Steuerung und vor allem c) eine Untersetzung.
Das Haltemoment von dem Nema17 reicht mir nicht. Ich muss dafür den Motor während der Messung bestromen. Und das fiept leider bissl.
Wenn es mir langweilig wäre, würde ich rauskriegen ob das messtechnisch relevant ist. (Oder bei gleicher Zeit einfach den Treiber austauschen)
 
Ich bin da etwas anders rangegangen. Ich habe einen Servomotor genommen, den ich entsprechend programmieren kann. Anfangs und Endpunkt lassen sich sauber definieren und je nach Programm kann ich dann unterschiedliche Messpunkte gezielt anfahren oder den Arm auch komplett durchlaufen lassen.

Der größte Knackpunkt bei der Konstruktion war bei mir tatsächlich die Entkopplung vom Motor zum Mikrofon. Das Motorgeräusch durfte nicht direkt in die Messung wandern. Das hat bei mir aber gut funktioniert. Ich kann den Arm durchlaufen lassen und parallel komplett mit RTA messen, ohne dass das Motorgeräusch relevant in die Messung einfließt.

Der Motor ist mechanisch so weit entkoppelt, dass das Geräusch im Grundrauschen verschwindet. Für meinen Einsatzzweck ist das damit sauber genug und in der Praxis sehr gut nutzbar.
 
Für mich war es ein Low-Cost Ansatz.
Ich glaub, ich hab für 25€ Zeug bei Amazon bestellt.
Mikrofon und Interface hatte ich schon.
Von daher war das genau das richtige Projekt.

Durch die Endpunkt-Initialisierung und 1/16 Schritte passt das wirklich gut.
Klar, wenn man irgendwo dagegen stößt, oder das Mic-Kabel sich verklemmt ist die Grad-Einteilung dahin.

Ich habe Deinen Feder-Fuß vom Mikrofon gesehen. Top !!!
Das wäre eine meiner Evolutions-Stufen gewesen.
 
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