Welches Messequipment nutzt ihr aktuell?

Wurde mir so vom Vertrieb gesagt, ja.
Wenn nicht, macht es auch nichts.
 
[QUOTE="Cathul, post: 1805854, member: 4330"
Auch könnte ich passend elektrisch kalibrierte Mikrofone zum existierenden dazu kaufen, z.B. für ein Array. D.h. die Mikros messen dann alle gleich, unabhängig von einer Kalibrierungsdatei.[/QUOTE]

Woher wussten sie, wie das erste, bereits vorhandene elektrisch ausfällt, so das sie einfach ein zweites gematchtes aussuchen konnten
 
Anhand der Kalibrierungsprotokolle der Mikrofone. Die isemCON werden einzeln kalibriert.
 
Wie schauen den die Kalibrierungsprotokolle genau aus?
Von welchen Abweichungen spricht man den da?

Abweichungen in der Empfindlichkeit? Im Frequenzverlauf? bei anderen Punkten?

In welcher Relation steht es z.B. zum Frequenzganz einer schon sehr guten Wiedergabe eines normalen aber guten Lautsprechers?
 
Wenn ein Mikro gebaut wird, werden die gemessen. Danach wird das nächste Mikrofon so eingestellt, dass es genau dem ersten Mikrofon entspricht (Frequenzgang, Phase, Empfindlichkeit etc).
Das erhöht natürlich den Aufwand in der Auswahl der Kapseln, der Genauigkeit der verbauten Elektronik etc. Daher sind gematchte Mikros i.d.R. etwas teurer als normal gekaufte.

Das hat nichts mit den Dateien zu tun, die man im allgemeinen als Kalibrierdateien bezeichnet.
 
Wenn ein Mikro gebaut wird, werden die gemessen. Danach wird das nächste Mikrofon so eingestellt, dass es genau dem ersten Mikrofon entspricht (Frequenzgang, Phase, Empfindlichkeit etc).
Das erhöht natürlich den Aufwand in der Auswahl der Kapseln, der Genauigkeit der verbauten Elektronik etc. Daher sind gematchte Mikros i.d.R. etwas teurer als normal gekaufte.

Das hat nichts mit den Dateien zu tun, die man im allgemeinen als Kalibrierdateien bezeichnet.
Hi

IsemCon gibt eine Matchingtoleranz von +/- 0,5dB bei einer Empfindlichkeit von 1mV bei 94dBSPL an.


Hier ein Datenblatt zu einem Micro. Es werden auch die Umweltbedingungen dazu angegeben, sehr professionell!
 
Was mir daran gut gefällt ist, dass man die auch ruhig mal ohne Kalibrierfile irgendwo randstecken kann und immer noch diese +-0,5 dB genau ist. Die kleinen Kapseln sind auch geil, weil sehr wenig ausrichtungsempfindlich.
 
wenn ich mehrere Micros haben, was haben die native für Toleranzen?

Ca. 0,5 db?
 
Ich bin mit denen auch seit Jahren sehr zufrieden, auch wenn die Preise wie überall ziemlich angezogen haben.
 
Das sind die Ergebnisse von den Hifi-Selbstbau Kalibrierungen.
 
Als Anfänger, um in das Thema reinzukommen, hab ich mir ein Umik 1 geholt und messe mittels REW mein Heimkino. Jetzt hab ich Probleme von denen ich nicht mal wusste das ich sie habe… Raummoden 😵‍💫
Wieder eins der Hobbies wo ich dachte „Hey das wird Spaß machen“ nur um wenig später in einen Kaninchenbau zu fallen 😅
 
Zusätzlich dazu gewinnt man maximale Flexibilität beim einmessen was loopback & co angeht.
Ich mag die evo soundkarten allein deshalb mittlerweile echt gern: internes loopback und Software seitiger gain :-)
Habe ich das richtig verstanden, an das Focusrite kann man dann 2 Mikros anschließen und über ein USB Kabel ganz normal mit dem Laptop in REW bzw Accordo einmessen ? Werden dann die 2 Messungen gemittelt ? Oder werfe ich jetzt da etwas durcheinander 🙈
 
Habe ich das richtig verstanden, an das Focusrite kann man dann 2 Mikros anschließen und über ein USB Kabel ganz normal mit dem Laptop in REW bzw Accordo einmessen ? Werden dann die 2 Messungen gemittelt ? Oder werfe ich jetzt da etwas durcheinander 🙈
Ja. Von der Sache Her geht das so..
bei der evo hast du nen softwareseitigen Mixer mit dem du das Routen kannst.. bei Focusrite weiß ich’s nicht - hab damals nen asio4all Treiber dafür genommen
 
Habe ich das richtig verstanden, an das Focusrite kann man dann 2 Mikros anschließen und über ein USB Kabel ganz normal mit dem Laptop in REW bzw Accordo einmessen ? Werden dann die 2 Messungen gemittelt ? Oder werfe ich jetzt da etwas durcheinander 🙈
Das Mitteln klappt doch in REW ganz gut. So viele Messungen/ Positionen machen wie du möchtest und daraus den Mittelwert bilden. Der zweite Eingang beim Focusrite is praktisch für für den Loopback hab ich gelernt.
 
Ich bin auf der Suche nach einem Toslink Adapter und bin mir unsicher ob USB zu Toslink oder HDMI zu Toslink besser ist. Ich möchte vom Laptop mittels REW in meinen (Mosconi) DSP einspielen und allgemein auch mal in ältere AVR die noch kein HDMI haben.
Ich hatte mal irgendwann gelesen das man bei USB ein bestimmtes internes Timing (Clock) beachten muss und bei HDMI nicht, ist das so?
 
Ich hab mich von Baltic_Power inspirieren lassen.

Ein motorisierter Messarm.
Für jede Halbkreis-Seite gibts einen eigenen Startknopf.
Gesteuert mit einem Arduino. Frei programmierbare Anzahl der Messpunkte und Winkel dazwischen.
Nach jedem Messpunkt startet der Arduino mit Strg+M/Space eine Messung in REW.
Hinterher kann ich die 9 (in meinem Fall) Messungen recht einfach mitteln.

Sowohl technisch/mechanisch als auch vom Mess-Setup hat es ein paar Lernschleifen gebraucht.
Aber jetzt bin ich in einem Setup gelandet, welches von Messzeit, Ergebnis und Aufwand einigermaßen okay ist.

Als Hardware verwende ich ein Behringer ECM8000 an einer Mobile-Pre von M-Audio. Schon seit Jahrzehnten bald.
Hier hat mir übrigens die KI (Google oder chatGPT) sehr viel weiter geholfen. Wie ich die Mobile-Pre zum Closed-Loop umstecke.
Den Arduino Code hat quasi ChatGPT alleine geschrieben. Und auch danach hat mir die KI recht gut weiter geholfen.

20260502_095158.jpg

Hier mal ein Zwischenstand. Einzelkanäle ge-EQ-ed. Laufzeiten und Pegel angeglichen. Pro-Forma-Weichen.
Nächster Schritt EQ verfeinern. Subwoofer dazu. Dann Phasen. Dann Real-Weichen. Dann Staging.

1777709019329.png
 
Ich will keine Wissenschaft draus machen. Das ist ja nur der Alltags Wagen. Für mich ist das schon sehr gut genug. Weit von anderen z.B Baltic_Power entfernt.
 
Zurück
Oben Unten