Welche Schrauben für Lautsprecher in Schallwand nehmen ?

vodjara

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Vermutlich ein banales Thema und deshalb habe ich hier auch nix dazu gefunden.

I.d.R. ist die Schallwand aus irgendeinem Holz (in meinem Fall MPX). die wenigsten werden die Lautsprecher einmalig verschrauben sondern ab und an mal die Schallwand öffnen um zu kontrollieren, experimentieren usw. Die Schraubenlöcher werden dadurch über die Zeit auch nicht besser. Deshalb die Frage:

Welches sind geeignete Schrauben ?

Sind grundsätzlich Holzschrauben zu nehmen ?
Oder kann es auch sinnvoll sein, auf der Rückseite "Rampa-Muffen" einzulassen ?
Besteht bei letzteren die Gefahr, dass sich metrische Schrauben durch die dauerhaften Schwingungen langsam lösen ?
 
Bei öfteren öffnen Rampa ,etwas Sicherungslack auf die Schrauben
 
Ich bin im Team Einschlagmutter.
Mit einer kleinen Holzschraube gesichert, kann auch nix passieren.

Und freundlich grüßt
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der Simon​
 
In MPX neh'm ich immer so was. Da kannst Du schon häufiger mal raus- und wieder reinschrauben und "falls" dann die Löcher wirklich mal vergurken, kannst Du immer noch was reinziehen.

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Zuletzt bearbeitet:
Subwoofer mit identischem Lochkreis ist so selten, daher nehme ich Holzschrauben mit vorbohren. Bei mpx ist raus rein ja auch nicht dramatisch. MDF ist Gefühl gefordert oder eben verdrehen und neue Löcher oder auf metrisch wechseln.
Beim Gehäusebaum für ein Chassis ohne ein "ich teste jede Woche neue Subwoofer" zu sein, finde ich den Aufwand auf metrisch zu bauen zu aufwendig und dann hat das nächste Chassis doch einen anderen Lochkreis. Oder sogar Einbaudurchmesser und man muss das Metall entfernen zum Loch vergrößern.
 
Für ständig wechselnde Chassis würde ich eine wechselbare Frontplatte bauen.
Also quasi aufdoppeln.
Dann brauchst du immer nur ein Brett tauschen und hast trotzdem immer ne massive Verbindung.
 
Für ständig wechselnde Chassis würde ich eine wechselbare Frontplatte bauen.
Also quasi aufdoppeln.
Dann brauchst du immer nur ein Brett tauschen und hast trotzdem immer ne massive Verbindung.
Habe ich tatsächlich. Aber dann verlagert sich die Schraubenthematik auf die Wechselfrontplatte ;)
Da ist es aber weniger problematisch, da die Frontplatte mit mindestens 10 Spax verschraubt ist und die Schraubenlöcher in der Position nicht limitiert sind.
So oft wechsel ich das Chassis auch nicht mehr und ich habe mich auch schon so ziemlich auf ein Chassis festgelegt, aber es wird noch gelegentlich vorkommen.
Inzwischen geht es auch ein wenig weiter mit meinen geschlossenen DoBos und da werden in meiner Einbaustory noch Bilder folgen....
 
Oder kann es auch sinnvoll sein, auf der Rückseite "Rampa-Muffen" einzulassen ?
Die Rampas gehören meiner Meinung nach von vorne eingeschraubt.
Wenn die Rampa-Muffen ein Rechtsgewinde haben und die Schrauben auch, dreht man die Muffen im blödesten Fall hinten raus. Dann hilft nur noch die Säge.

Und freundlich grüßt
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der Simon​
 
Ich hab schon so viel Ärger mit Rampa-Muffen und EInschalg-Gewinden gehabt: Nicht ganz gerade, das nervt mitunter richtig, Krümel drin und mit der Schraube dann die ganze Rampa-Muffe nach hinten rausgedreht, Einschlag-Gewinde dreht sich mit, usw.

Inzwischen klebe ich meist kleine MPX-Klötzchen von hinten an die Schallwand, da, wo die Schrauben rauskommen werden. Das erhöht die Materialstärke enorm und verzeiht einem viel mehr, als die Metall-Einsätze. Kann man zur Not auch abhebeln und tauschen. Bei Metall-Einsätzen ist gleich immer die Schallwand komplett im Arsch.
 
Ich hab schon so viel Ärger mit Rampa-Muffen und EInschalg-Gewinden gehabt: Nicht ganz gerade, …
Wenn man die Einschlagmuttern nicht einschlägt sondern mit einem Schrauben und einer Beilagscheibe ins Holz zieht, ist es immer perfekt gerade.
Einschlag-Gewinde dreht sich mit
Mir selbst ist das noch nie passiert. Ich habe aber auch schon davon gelesen.
Zur Beruhigung des Gewissens dreh ich seitdem eine kleine Holzschraube zur Sicherung rein.

Wie schön waren die Zeiten als Holz quasi nichts gekostet hat.
Da hab ich für jeden Speaker neue Gehäuse gebaut.

Und freundlich grüßt
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der Simon​
 
Servus, ich bevorzuge Einschlagmuttern:
Mit Karosserie-Scheibe ranziehen und mit Tackernadeln gegen "nach hinten rausfallen" sichern.
Als Schrauben nimmt man an sich besser nichts, wo man "Drücken" muss (also z.B. kein PH- oder PZ-Antrieb). Innensechskant, oder Torx ist bevorzugt.
 
Als Holzschrauben habe ich diese hier entdeckt: Spax Blax, sind schwaez, gibts als Senkkopf und als Linsenschraube mit TORX. Sind nicht lackiert, die Farbe hält.

Bei Einschlagmuttern wie hier schon geschrieben, mit Schraube und U-Scheibe und bestenfalls ein klein wenig Fett am Gewinde reinziehen, vorher auf die Kontaktfläche zum Holz etwas Holzleim, dann dreht sich da auch nix mit und fällt nicht raus.
 
In MPX neh'm ich immer so was. Da kannst Du schon häufiger mal raus- und wieder reinschrauben und "falls" dann die Löcher wirklich mal vergurken, kannst Du immer noch was reinziehen.

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Die hatte ich bisher drin in den LS meiner Doorboards. Was mich an denen stört ?

- Zu "wenig Gewinde". ich meine damit, der Schneidanteil ist im Verhältnis zum Schaft gering. Sie dreht dadurch schneller "durch"
- Innensechskant als Kopf ist zwar besser als Kreuzschlitz, aber der Innensechkant war rgendwann auch rundgelutscht.

Wer sich einmal an Torx gewöhnt hat, möchte kaum was anderes mehr nutzen.

Die "Spax Blax" sehen tatsächlich interessant aus. Sie haben mit dem Torx Kopf und dem Mehranteil an Gewinde die beiden o.g. Nachteile nicht.
Und zudem sind sie noch schwarz. Die werde ich definitiv mal testen (y)

Als Linsenkopf sehen sie auch noch gut aus.

Und nicht zuletzt: Wer kann schon etwas gegen "Made in Germany" haben :cool:
 
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