Suche eine Endstufe mit 4Ohm bei 800 Watt

+1 für die IMG Stageline-Endstufe, gebrückt sollte die Mono den 4 Ohm Sub gut befeuern und ist dafür auch passend dimensioniert.

Die "Allzweckwaffe" Proline finde ich übertrieben - ein 37kg schweres Heizkraftwerk im HiFi-Rack.
Klar, auf PA-Jobs schleppen möchte die auch niemand mehr, sodass sie auch oft mal im Proberaum, Studio oder Wohnzimmer ihre Rente verbringen...
Aber extra für zu Hause kaufen macht wenig Sinn. Zumal sie für volle Leistung gebrückt werden müsste und dann sollte zwingend
ein Limiter ran, sonst wird der Sub bei Peaks schnell mechanisch überlastet
 
Ganz ehrlich für das bissel sollte das locker ausreichen. Sicher das du nicht was falsch angeschlossen hast?

Aber cooles Teil. 👍
Unterschätz mal nicht, was bei Videospielen an Bass kommt. Auch bei Autorennen flattert so nen 12" mal schnell am Limit :afro:
 
Ich hab die Videos zwar nur auf dem Telefon gesehen, aber bei dem zweiten ahne ich schon das Problem: Tiefster Bass wird da gefragt sein, der Sub ist aber Bassreflex und sicherlich nicht dafür ausgelegt. Zwei Maßnahmen würde ich persönlich bei der Anforderung fest einplanen.

A - Körperschallwandler (Shaker), bevorzugt Earthquake, den kleinen oder den großen.
B - großes, geschlossenes Gehäuse für den Sub.

Ohne EQ beides übrigens Russisches Roulette, der Resonanzen des Raumes und des Rigs wegen. Beides aber vernünftig umgesetzt, sitzt Du dann gefühlt auch drin, in der Karre. Bei dem Aufwand, den Du betreibst, angemessen.
 
Leichter und ähnlich potent wie die Proline, wäre ne Crest Pro 8200. Leider auch mit deutlich hörbaren Lüftern.

Ich würde zu ner Crown XLS 2502 greifen und vorerst nur einen Kanal nutzen. Bei späteren Upgrades hat man da erstmal ausreichend Reserven und der Aufpreis im vgl. zu den kleineren Modellen ist nicht so massiv. Eine rudimentäre Frequenzweiche ist an Bord, die Lüfter sind - so sie denn mal laufen - leise, dank 2 Ohm Tauglichkeit läuft Sie nicht am Limit und die Eingangsempfindlichkeit lässt sich auf Homehifipegel Umschalten.
 
Aber wozu das Ganze? Da ist ein Car-HiFi Sub, der auf minimal kleine Gehäuse und damit einhergehend schlechten Wirkungsgrad getrimmt ist, dazu noch BR. Der braucht natürlich richtig Leistung und spielt gar nicht tief genug, tippe ich.. Hier sehe ich mal das eigentliche Problem. Ein Subwoofer, der auf guten Kennschalldruck in egal wie großen Gehäusen getrimmt ist, wird xmax. mit einer deutlich kleineren Endstufe bringen. Wäre das mein Problem und ich müsste eh Geld in die Hand nehmen, würde ich den Hebel genau bei Chassis und Gehäuse ansetzen und meinen Amp ggf. behalten können.

Auf das letze Quentchen Klangqualität wird es hier wohl nicht ankommen, dann gehen auch die günstigen guten, z.B. 2 x Alpine SWG1244, kosten keine 160 € zusammen und sollten im (sogar noch überschaubaren) GG schon richtig Spaß machen. Oder auch 4 1044, gibt's für 75 € das Stück.

Beim Beschalten drauf achten, dass in etwa 4 Ohm rauskommen und dann sollten mit den sicherlich 500-600W, die der vorhandene Amp können sollte, schon richtig die Post abgehen.

 
Mann fischt ein wenig im Trüben, aber wenn ich mal diesen Test hier eines aktiven Hifonics TSA zu Rate ziehe und mir die Frequenzgang Grafik anschaue, vermute ich, dass die lila/blauen Kurven den Treiber im Gehäuse ohne Entzerrung nach unten abbilden. So betrieben erreicht das Ding -3dB bei ~50 Hz und unter 40 Hz ist dann ganz aus. Nun kann man noch mit einer steileren Trennung nach oben den 80er Buckel bekämpfen, aber die 40 Hz bleiben und ich könnte mir vorstellen, dass genau der Anteil unter 40 Hz aber das ist, was man im Sim-Rig haben will.

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Exakt den Frequenzschrieb meinte ich ... der ist von der Aktivvariante bei der dem Amp keinerlei Sounding bescheinigt wurde.
 
So, jetzt bin ich wieder Zuhause und konnte das nochmal ausführlich testen.

Wenn ich z.B. so ein Rennen fahre, finde ich die Lautstärke auf dem ersten Screenshot schon grenzwertig, aber 74db sind wohl lt. diesem Dokument auf Seite 2
noch in Ordnung, ab 80 geht der "Spaß" erst los.
Die 74 db fand ich aber gut, damit auch was passiert in der Bude.
Auf dem zweiten Screenshot ist der Pegel, welche das Soundsystem auch schaffen kann, allerdings bin ich dann mit meinem persönlichen Empfinden schon raus. Das tut man sich einfach nicht länger als 2 Min an.
Die Endstufe des Subwoofers wurde dabei (74 db) nicht merklich warm.
Von daher sollte ich wohl besser von einer 34kg schweren Endstufe, die den Sub hier wahrscheinlich einfach so zerreißt, wenn man der Pegelregler aus Verstehen zu hoch eingestellt ist.

Wenn Ihr das Video auf 74db (gemessen mit dem iPhone 17 pro) einstellt, habt Ihr meine normale Dauerlautstärke, falls es gerne mal jemand testen möchte.
Der Subwoofer ist dabei auch recht präsent.

 

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Subabteilung ordentlich aufrüsten, +6dB Spaßkurve unterhalb 50 Hz rein und dann kommt das sicherlich richtig gut. Je tiefer der Bass, desto lauter mag man den.

Das Dein Sub da aber kaum über 90 dB zu schaffen scheint, ist schon mehr als merkwürdig. Da braucht's keine 10 W zu, ja nach Sub grad mal 1 W.
 
Dein Eierfon misst da m.E. etwas falsch, 80dBA bei Vollgas der Lautsprecher...das ist "nichts".
Wenn da 95dBA oder mehr stünden, würde ich sagen, dass das passt.

74dBA hab ich unter der Dunstabzugshaube bei voller Leistung, dabei kann man sich immer noch (etwas lauter) unterhalten.
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Gleichen Pegel macht die HiFi-Anlage im Standgas, da zappelt das VU-Meter noch unter einem Watt.
Wenn ich 10 Watt abfordere, kommt der Vermieter runter und fragt, ob ich gerne ausziehen würde.

Vielleicht kannst Du die Smartphone-Messwerte mal mit einem "richtigen Messgerät" vergleichen?
 
Ich sag's mal so:

1. Deinem Sub mangelt es m.E. am Tiefgang um das Audiogeschehen adequat wiedergeben zu können. Ggf. könnte man probeweise den Port verschließen.
2. Was dein Raum aus dem macht, was der Sub so von sich gibt, kann - ohne weitere Infos - niemand beurteilen.
3. Wurde der Sub so aufgestellt, das am Hörplatz möglichst viel von Ihm ankommt? (abspielen von Sinussweeps an verschiedenen Substandorten für möglichst konstante Lautstärke über möglichst breiten Frequenzbereich am Hörplatz)
4. Thema Leistung hat Atom Recht, bei 2 Lautsprechern an je 1/2 Watt sind normale Unterhaltungen nicht mehr möglich. Weiterhin stimmt auch das mit der Spaßkurve, vorausgesetzt dass das dein Raum nicht von sich aus macht.
5. Thema Lärmpegel ist m.W. die Langzeitexposition entscheident. Also welcher durchschnittliche Lärmpegel, bezogen auf einen Zeitraum X.

z.B. 80 dB sind für 8 Std zulässig, 83 dB für 4 Std, 86 dB für 2 Std uswusf.

Das wird vermutlich auch der Grund sein, warum es bei einigen Konzerten ab und an mal ne 30 Minütige Pause gibt. Anders kann man die zulässigen Pegelwerte, bezogen auf die Konzertlänge, nicht einhalten.

mfg
 
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