Raummode?

Ein Wohnzimmer ist auch Möbliert, also sind die Wände quasi nicht mehr wirklich parallel ;-)
Ja genau. Wenn an einer Wand so ne Wohnwand steht (wenn sie nicht grad eine weitere kleinere Fläche darstellt) mit hervorgesetzten Kanten, Ecken etc. irgendwie noch eine große Glotze davor und jede Menge Klimm-Bimm von der Hausherrin, ist die Fläche praktisch deutlich "entschärft". Eigens für diesen Zweck gibt es ja auch diese akustischen Wandelemente mit unregelmäßig aufgeklebten Würfeln drauf.

Deshalb klingt ja auch ein leerer Raum völlig anders, als wenn er möbiliert ist.
In Soundstudios, wo Musik gemischt- oder gar gemastert wird, wird man selten komplett parallele Wände vorfinden. Oft ist die Decke einfach- oder mehrfach angeschrägt. Auch ist die Studiomöbilierung zusätzlich akustisch vorteilhaft angeordnet.
Raumakustik ist in jedem Abhörstudio ein Riesenthema ! ......und wird deshalb zunächst mit passiven Mitteln optimiert soweit es möglich ist. :)
 
Ja genau. Wenn an einer Wand so ne Wohnwand steht (wenn sie nicht grad eine weitere kleinere Fläche darstellt) mit hervorgesetzten Kanten, Ecken etc. irgendwie noch eine große Glotze davor und jede Menge Klimm-Bimm von der Hausherrin, ist die Fläche praktisch deutlich "entschärft". Eigens für diesen Zweck gibt es ja auch diese akustischen Wandelemente mit unregelmäßig aufgeklebten Würfeln drauf.

Deshalb klingt ja auch ein leerer Raum völlig anders, als wenn er möbiliert ist.
In Soundstudios, wo Musik gemischt- oder gar gemastert wird, wird man selten komplett parallele Wände vorfinden. Oft ist die Decke einfach- oder mehrfach angeschrägt. Auch ist die Studiomöbilierung zusätzlich akustisch vorteilhaft angeordnet.
Raumakustik ist in jedem Abhörstudio ein Riesenthema ! ......und wird deshalb zunächst mit passiven Mitteln optimiert soweit es möglich ist. :)
Klaro, aber das was Du beschreibst sind Diffusoren und keine Absorber, die zur Veränderung der Nachhalzeit (und z.T. in kleinem Masse des Frequenzgangs) führen würden. Weiterhin wir reden hier von Moden in dem Sub- und dem unterem Bass-Bereich. Dagegen sind solche Diffusoren absolut machtlos.
Schaue Dir die Scatterin/Diffusion-Profile solcher Elemente, dann merkst Du in welchem Bereich sie wirken


Ich bin auch der Meinung, dass man zuerst mit passiven Raumakustischen Lösungen anfangen soll, aber man muss verstehen, wie sie Funktionieren, wofür sie geeignet, welche Art der Probleme lösen sie sind und wo deren Grenzen sind

PS.
Hier hast Du die Lösungen für Studios


und Deine "Würfel" :-)

 
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Wenn sie da sind, warum sollten sie nicht angezeigt werden?
Und ja, +12dB sollte man hören
Hm - guter Punkt. Glaub, hier hatte ich einen Denkfehler. Den Bereich, der mir fehlt, hatte ich nur als "Bass" bezeichnet. Ich denke, es sind genau die 45-50 Hz - dort wo der Dip ist - welcher mir fehlt.

Ich habe das den pinken EQ aktiviert, sodass sich etwa die gelbe Kurve eingestellt hat. Dann klang es im Bereich "Bass" noch dünner. Das verstehe ich..., also zumindest irgendwie..., weil der pinke EQ diese Frequenzen ebenfalls korrigiert.

Verstehen tue ich noch nicht, weshalb sich am Hörplatz dann kein (subjektiv // gehörtes ) mehr oder weniger ausgewogenes Bild einstellt. :kopfkratz:

Der Peak bei 60 und das Loch bei 45 nimmst Du /unter Umständen/ als ausgewogen war. Den Peak um die 30 Hz herum wirst Du vermutlich nur mit entsprechendem Material (Kino, Elektronik) als deutlich störend wahrnehmen. Wobei der Peak bei 60 einem eigentlich auffallen sollte.
Siehe vorher geschriebenes. Die beiden Peaks haben den Dip in der gesamten Wahrnehmung vermutlich kompensiert.

Mir wäre (für meine alte Ohren
emoji6.png
) der starke Höhenabfall ab 8kHz zu viel. Deshalb würde ich mir entweder ein oder zwei PEQs dazu schalten und das Ende leicht anheben, oder gleich eine angepasste, bevorzugte Zielkurve nehmen und die Korrektur/PEQs selbst in REW berechnen.

Die Zielkurve hat das Tool vorgegeben. Muss mal schauen ob ich die verändern kann.
 
Du bist an die fetten peaks schon gewohnt, deshalb kommt dir das korrigierte zu dünn und unausgewogen.
Das merke ich bei allen, bei denen ich es einstelle, dass der erste Eindruck für das Korrigierte zuerst etwas zweifelhaft ist. Erst mit der Zeit merken sie, dass sie dann die restlichen Bereiche besser hören, weil sie nicht mehr durch die Peaks maskiert werden.

Ich bin beeindruckt, dass Du das Loch herausgehört hast. Die meisten merken es nicht (obwohl geschätzt 80% der Räume das Problem hat) und wissen nicht mal, was ihnen entgeht. Hier nur ein Beispiel

image002.jpg
image003.jpg
 
BTW. Ich glaube nicht, dass Du die Target Curve in dem Wiim verändern kannst.
Deshalb habe ich empfohlen (falls Du REW beherrschst) die Korrekturen selbst i REW, passend zu Deinen klanglichen Präferenzen (mit Deinem Target) zu erstellen und dann in den Wiim einzutragen.

Und wenn Du REW nicht beherschst, dann schaue Dir die ersten 15 Minuten von dem youtube, dann hast Du es geschnallt

 
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mal zum Scherz die Lautsprecher auf mehr "Nahfeld" Position gestellt - 1,20 bis 1,50m weg von der Rückwand, mindestens 80cm - 1,20 m Abstand zu den Seitenwänden? Couch in den "Sweetspot" in die Mitte mit Sitzposition hinten zu ⅔ Raumlänge.

Einfach mal anhören - und ja, mir ist Bewusst das die Lautsprecher dann vor der (geöffneten) Tür stehen würden und das natürlich eine völlig Inakzeptable Aufstell/Hör - Position ist. Aber es wäre doch interessant im Vergleich was der Raum damit macht.

Kostet garnichts - und die Subwoofer kann man natürlich immer berechnen, kaufen und zusätzlich aufstellen...
 
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mal zum Scherz die Lautsprecher auf mehr "Nahfeld" Position gestellt - 1,20 bis 1,50m weg von der Rückwand, mindestens 80cm - 1,20 m Abstand zu den Seitenwänden? Couch in den "Sweetspot" in die Mitte mit Sitzposition hinten zu ⅔ Raumlänge.

Einfach mal anhören - und ja, mir ist Bewusst das die Lautsprecher dann vor der (geöffneten) Tür stehen würden und das natürlich eine völlig Inakzeptable Aufstell/Hör - Position ist. Aber es wäre doch interessant im Vergleich was der Raum damit macht.

Kostet garnichts - und die Subwoofer kann man natürlich immer berechnen, maufen und zusätzlich aufstellen...
Ich probiere das mal aus. Auch das REW aber dafür brauch ich etwas mehr Zeit. 😄
 
Ich probiere das mal aus.
👍

was ich dir mitteilen kann, ist mein Erfahrungswert:
nach der geänderten Umstellung habe ich den Subwoofer abgeschaltet, den DSP und die Selbstbau-Absorber raus geworfen und mich von dem Gedanken ein "Heimkino" aufzubauen verabschiedet.

Die einfache Umstellung hatte alles, was mich gestört hatte beseitigt / gelöst und mich daran erinnert, warum mir der Klang der Lautsprecher gefallen hatte.

Ja, sieht schei** aus wenn die Dinger mitten im Raum stehen... aber es hat jedes weitere "Zukaufen" unterbunden / beendet mit dem Wissen, das ich beim nächsten Umzug eben gleich mehr auf die Akustik / Anforderungen achten werde. Sogar meine kleinen (Rear) Regal-LS direkt auf dem Wohnzimmertisch haben an einem BT-Amp besser geklungen als schlechte Aufstellung mit Subwoofer und halbherzigen / aufwändigen Selbstbau-Absorbern die nicht wirklich zu der Raumakustik berechnet waren.

"Richtig gemacht", ganz klar großer Vorteil. Aber da fängt es an mit dem Kosten- und Arbeitsaufwand und der Verhältnissmäßigkeit..

Aber zum "Spielen" für mich immer ein guter Anhaltspunkt
 
mal zum Scherz die Lautsprecher auf mehr "Nahfeld" Position gestellt - 1,20 bis 1,50m weg von der Rückwand, mindestens 80cm - 1,20 m Abstand zu den Seitenwänden? Couch in den "Sweetspot" in die Mitte mit Sitzposition hinten zu ⅔ Raumlänge.

Hier brauche ich noch mal Hilfe.

Also die Lautsprecher ca. 1,2 m von der Rückwand weg - Check.

Zwischen 80 und 120 cm von den Seitenwänden weg - auch Check.

Aber das danach? 🤔

PS ich verstehe was du ansonsten meinst. Sub is aber schon da. 😄
 
Getestet.

Klingt noch „dünner“. Ich hab sie wieder zurück geschoben und den Sub wieder angeschlossen.

Du bist an die fetten peaks schon gewohnt

Ich glaub, hier ist ganz viel dran. Ich mag‘s vermutlich angefettet. Auch wenn‘s nicht HiFi like ist, ich mag‘s spaßig. 🤗
 
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