Massepunkt Antenne Rostschutz?

KY4400

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Endlich möchte ich jetzt meine DAB+ -fähige Antenne montieren. Zur Masse habe ich aber jetzt nochmal Fragen:

- Ist es richtig, dass ich die Massepunkte nicht lackieren darf?

- Wie schütze ich das Lackgerüche Blech dann effektiv gegen Rost, Fluid-Film?
 
Lackieren würde ich nicht. Da du einen guten, widerstandsarmen elektrischen Übergang vom Antennenfuß zum hier durchbohrten Blech brauchst.

Aus Korrosionsschutzgründen bestreiche ich die blank zu machende Blech-Innenseite hier mit etwas zähem Fett, z.B. Batteriepolfett.
 
Lackieren würde ich nicht. Da du einen guten, widerstandsarmen elektrischen Übergang vom Antennenfuß zum hier durchbohrten Blech brauchst.

Aus Korrosionsschutzgründen bestreiche ich die blank zu machende Blech-Innenseite hier mit etwas zähem Fett, z.B. Batteriepolfett.


Vielen Dank, Fett bleibt dann auch da, wo es sein soll
 
Moin, weiterführend: Wie schütz man am besten das Gewinde des Antennenstabes vor Korrosion? Sollte theoretisch überhaupt etwas ran oder ist der bei korrekter Einschraubung in den Antennensockel schon geschützt?
 
Sollte ab Werk behandelt/gehärtet sein.

Aber wie schützt du die Stabantenne vor Marder und Katzenbiss?
 
Wenn man mit der Optik leben kann: Schrumpfschlauch.


Gibt es auch mit innen angebrachtem Schmelzkleber.

...vielleicht noch ein kleines Rattengift-Reservoir einarbeiten...
 
Sollte ab Werk behandelt/gehärtet sein.

Aber wie schützt du die Stabantenne vor Marder und Katzenbiss?

Das hatte ich mich auch gefragt. Meine neue Antenne ist bereits hülsenlos, also der Nippel oben ist abgebissen. Dabei scheißt der Typ noch genüsslich auf dem Dach. :wall:

Konnte den Link finden, klingt nachvollziehbar. Aber oder das Fellvieh das auch so sieht bleibt abzuwarten....

https://www.gerstelblog.de/2016/07/...r sehr gerne,und Seife oder Shampoo abbürsten.
 
aus dem Grund flog bei mir der Marder-Kaustab raus gegen Fischflosse. Wetter&Wasserfester Montagekleber zusätzlich zu dem Gummidichtring soll langfristig vor Wasserschaden schützen
 
OK erzähl' was drüber dass eine Shark-Dachantenne für FM & DAB+ die technisch schlechteste Lösung ist...

Scheibenklebe Antennen sind ja so gut, dass Metallbedampfte Colorverglasungen und Frontscheibenheizungen garnichts ausmachen

und Stossfänger-unterbau ist ja auch so super vom Einstrahlungswinkel..

Also brauchst dich nichtzurück zu halten, kannst gerne mehr als ein oder zwei Worte drüber loswerden
 
Shark kommt, wenngleich rundstrahl-diagramm-mäßig viel besser positionierbar als eine Fensterklebeantenne, nativ einfach nicht auf Viertel-Lambda-Wellenlänge von DAB und UKW. Und wenn ich die Micker-Feldstärken einer zu kurzen, und somit nur mit Verlängerungsspulen etc. in Resonanz zu kriegende Antenne, auf "Normpegel" hochverstärken will, bleibt der Stör/Nutzsignal-Abstand einfach schwach.
Kann aber für viele reichend, in üppig versorgten Gebieten und auf den meisten Autobahnen, noch passabel klappen.
Und geht dann möglicherweise mit der Gefahr einher, daß dies als vermeintlicher Stand der DAB-Technik mißverstanden wird.

Aber um nicht (oder gar deutlich) unter den Empfangsmöglichkeiten zu bleiben, führt nichts an einer Mindest-Antennenlänge vorbei.

Trotzdem, oder gerade deshalb, gilt mein Respekt den OEM-Denkern, die mit in Glasflächen eingearbeiteten Antennendrähten, (ausreichend langen) in Außenspiegel eingearbeiteten Drähten etc., sowie Diversitysystemen die wir nicht haben, usw. einen guten Empfang auch ohne senkrecht stehende Stabantenne ermöglichen.

Mein persönliches Glück habe ich aber für mich, nach langen Versuchen, mit uralten Bosch/Blaupunkt Stabantennen gefunden.
 
Das gibt mir grad Flashbacks in meine CB-Funk Zeiten :liebe:Mitte der 90er,da war das Thema Wellenlänge vs. Antennenlänge Tagesordnung und doppelt wichtig,da über die Antenne ja nicht nur empfangen,sondern mit 4W HF (oder mehr mit Oma:effe:)auch gesendet wurde .Sogar die Länge der Antennenzuleitung wurde penibel mit S-Meter angepasst um nichts zu verschenken usw.

Aber zurück zu Autos und einem interessanten Punkt,wie man das Antennen Problem evtl.noch lösen könnte:
Bei meinem Fiat Coupe zb.gibt es aus Design-Gründen keinerlei Aussenantennen in jeglicher Form.Dort hat es der Hersteller so gelöst,dass er die "Drahtfläche" der Heckscheibenheizung einfach zum Rundfunkempfang mit genutzt hat.
Von der Heckscheibenheizung geht neben den 12V für die Heizung noch ein Drähtchen weg zu einem Anpass-Antennenverstärker in der C-Säule und von dem geht dann das normale Koax Kabel zum Radio.Die Betriebsspannung kriegt der Antennenverstärker über einen Pin im Stecker der HU.Das wussten viele nicht und wunderten sich,warum sie nach HU-Tausch plötzlich keinen Radioempfang trotz eingestecktem Antennenkabel mehr hatten.Die +12V des Antennenverstärkers mussten dann nämlich extra an Remote mit drangeklemmt werden.

Jedenfalls könnte ich mir vorstellen,dass sich auf diese Weise nicht nur UKW sondern auch DAB+ aus der Heckscheibenheizung generieren liessen
 
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Was mit Ukw bei 100Mhz funktioniert, funktioniert auch mit DAB bei 200Mhz. Spektral fast die gleiche Baustelle.
Nur hat UKW eben viele Füllsender und überaus üppige Leistungsreserven.

In DAB-mäßig weniger satt versorgten Gebieten, von denen es viel zu viele gibt, merkt man dann aber sofort und riguros digital, wenn die Feldstärke schwächelt.
Wenn das Signal nicht reicht, ist der Sender weg. Er wird nicht schlechter, sondern ist einfach weg, wie wir wissen.

Aber das eigentliche Problem ist hausgemacht, weil so konzipiert:

Die Leistungsreserven der DAB-Ensembles sind nicht so ausgelegt, wie UKW oder uralte Mercedes-PKW einmal geschaffen wurden,
nach dem Motto: Wir machen es so gut wie möglich (koste es was es wolle) und schreiben dann den Preis drauf.

Der Pferdefuß von DAB ist EUREKA-bedingt in der Hauptmaßgabe zu sehen, daß die Sender viel weniger Strom zu verbrauchen haben, als das bisherige UKW-Netz.

Infolge dessen hat DAB faktisch krass viel weniger Stromkosten und weniger Sendeleistung pro Programm, als UKW. Und der Konsument hat sich seine Empfangstechnik so einzurichten, daß es reicht.

Es reicht ja auch. So gerade.
 
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Das ist jetzt sogar richtig konstruktiv - ich habe (wie viele Andere auch) kein VAG Fahrzeug und somit weder die OEM Eingearbeiteten Glasscheiben/Aussenspiegel Antennen und auch keine Heckscheibenheizungs-Antenne.

Die Werkseitige Schraub/Stabantenne mit Verstärkungskabel wurde Opfer von Katzen/Marder Gebietskämpfen auf dem Dach, unter anderem auch mit Kot-Markierungen. Das hat sich am einfachsten mit einer Shark Dachantenne lösen+vermeiden lassen und ist auch angenehm bei der Fahrzeugwäsche.

Nun ist es in der Tat so dass man merkt dass die ultra-kurz gefaltete Antennentechnik auf dem verzinkten Kombi-Korosserieblechle schlechteren Empfang bietet und auch DAB als eher grundsätzlich schwaches Signal mit niedriger Bitstärke anliegt oder schnell wegbricht.

Aber das war mir bisher lieber als dass Katzen/Marder mir das Auto zerkratzen, ankauen und "verzieren". Der zerkratzte Lack und die Biss/Kratzspuren auch in Türdichtungen/Fensterdichtungsflächen ect gingen bei meinem letzten Neuwagen nämlich in den Bereich von maßgeblicher Sachbeschädigung woran auch ein Marderstörkasten im Motorraum und Marderspray nichts geändert, sondern eher deren wütigkeit verstärkt hatte.

Gibt es dann sinnvolle Alternativen zur Ergänzung?

Ich kenne die Aussenspiegelantennen von VW und auch die entsprechende Nachrüst-Lösung von Bad Blankenburg für den Fiat Ducato Wohnmobil. Auch sind mir aus den 90ern die Antennen-Doppler vom Otto-Versand oder Konrad Elektronik noch in Erinnerung. Gibt es da heutzutage etwas adäquates welches bei Voll-Colorierten Termoverglasungen mit Front- und Heckscheibenheizungen merkbar Abhilfe schafft ohne die kampfwütigen Tierchen zu inspirieren?
 
Da ich im schlecht ausgebautem Randgebiet lebe, habe ich auch mit mehreren Antenne versucht. Das beste Ergebnis hatte ich in meinem GolfIV/Bora bei DAB+ mit der Stabantenne, aktiv und mit einer Stablänge von glaube ich 44 oder 46cm. Im EOS, mit eingebauter Diversity in der Heckklappe, ist selbst der FM Empfang mit einem Nachrüstradio nahezu unmöglich.

Mit Mardern habe ich zum Glück keine Probleme, ich parke halt nicht fremd sondern nur vor der eigenen Haustüre.
 
Habe bisher - zum Glück und ohne eigenes Dazutun - keine Marder-Probleme.
Meine Versuche kommen alleine von der Empfangsfeldstärke-Seite.

Aber eine Alternative zu guten Stabantennen habe ich (nach intensivem Ausprobieren) nicht gefunden.

Zeitweilig hatte ich auch mechanisch sehr robuste, auf Resonanz verkürzte Funkantennen aus dem 2-Meter-Band.
Die waren schon klasse.
Auch mit separaten Empfangsvertärkern, die aber obwohl teuer und aufwändig, nicht besser waren, als Bosch/Blaupunkt mal war.

Meine erte Wahl sind einfache Stabantennen. Könnte natürlich auch ein schußsicherer 44cm langer fünfmillimter-Gewindestab sein, der dann aber im Fahrtwind ganz schön randaliert!

Aber die Bosch/Blaupunkt-Antennenfüße von vor 20 Jahren, also fünf Jahre nach DAB-Sendebeginn,
und als Bosch noch ein Massengeschäft witterte und richtig Gas gab auf diesem Gebiet, sind schon eine Wucht.

Aber eine solide Alternative habe ich nicht.

Leider.
 
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beim EOS im VAG Konzern gibt es von Ampire entsprechende Nach/Umrüstmodule um die Werkseitigen Diversity Antennen zu adaptieren bzw anzusteuern. Dazu gehört auch die Umrüstung der Seitenscheibenantennen / Rückspiegelantennen von FM auf FM und DAB+ mittels Aktivsplitter. Beim Fachlich versierten Händler informieren. Wir hatten den FM/DAB+ Aktivsplitter Steuerungs-Chip aus dem Ampire DAB+ Umrüst-Modul ausgebaut und im Golf gegen die Werksseitigen FM Chips ersetzt, sogar die Platinenbezeichnung war gleich zu den ab Werk mit DAB+ ausgestatteten VWs.. natürlich musste man dazu auch ein Phantomspeisemodul nachrüsten um die geänderte FM/DAB+ Platine mit Spannung zu versorgen. Somit hat man die Werkseitigen Antennen vollumfänglich für DAB+ mit genutzt. Kosten lagen für die Hardware bei knapp unter 100 Euro plus etwa 1 - 1,5 Std Arbeit da die Splitter-Platine mit Stromkabel der Phantomspeisung in die B-Säulen am OEM-Steckpunkt nachgerüstet wurden um eine OEM-Mäßige Installation zu bieten anstelle das EMV Kritisch unter dem Amaturenbrett als Nachgebommel reinzustopfen.

ich hatte die Hoffnung das es anstelle Stossfänger-Unterbau Antennen eben z.B. auch flexible Nachrüstantennen zum verstecken in den Kunststoff-Dachrailings gibt... würde die Metall-Dachfläche als Reflektor nutzen und die entsprechende Stablänge generieren ohne dass man Marder / Katzenmarkierungen provoziert.
mit einer entsprechenden Signalzusammenführung (FM/DAB+ Splitter und aufgeteilter aktiver Antennenansteuerung) wàre das Thema sicherlich für alle Zeiten geregelt.
 
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Mal abgesehen davon, daß das Dach als Reflektor dann auch eine Richtwirkung gen Himmel generieren würde (natürlich nur akademisch relevant), sicher ein interessanter Gedanke und deshalb einen Versuch wert.

Aber wenn das schon Kunststoffrohre sind, und nicht zwingend das Rundum-Richtdiagramm eines senkrechten Strahlers verlangt ist, könnte man auch gleich einen klassischen, mittelgespeisten Dipol darin (oder testweise, z.B. mit Kabelbindern erst mal daran) testen.
 
genau diese Metall-Dachflächen Reflektion ist jedoch für einen guten Empfang erforderlich, weshalb auch die Dachantennen einen annähernden 45 Grad Winkel aufweisen. Das ist auch ein maßgebliches Problem bei den Shark-Haifisch-Flossen, da die Reflektionsfläche zunehmend geringer wird zum Eintrittswinkel. So hatte ich das zumindest verstanden.

In Bezug zu einem mittelgespeisten Dipol als Antenne werde ich dann mal nachlesen. Aus meiner Sicht wäre das eine unsichtbare und sinnvolle Empfangs-Lösung zur Ergänzung wenn sich sowas zusätzlich mittels FM/DAB+ Aktivsplitter mit der Hauptantenne zusammenführen ließe. Ich habe da gerade bei Datenpaketen in Bezug auf Zeitrichtigkeit erhebliche Bedenken.
 
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