Mein Ziel ist es, die Möglichkeiten des Mosconi Pico V2 6/8 DSP weitestgehend auszunutzen. Es besteht ja z.B. die Möglichkeit, vier unterschiedliche Presets in einem Setup zu speichern, und diese im normalen Betrieb über eine Bluetooth-Steckkarte und die dazugehörige Smartphone-App mit dem Handy anzuwählen. So kann man dann je nach „Geschmack“, z.B. bei verschiedenen Musikrichtungen, das jeweils passende Preset nutzen.
Bei meinen ersten Versuchen (Posts #339 ff.) hatte ich die vier Presets nach folgendem Procedere erstellt:
P1: Linearisierung des Eingangssignals mittels Eingangs-EQ zur Korrektur der vom Hersteller der HU eingebauten Filter / Einmessen in der von der GUI (Version 3.55) vorgegebenen Reihenfolge der Einzelschritte / keine vorherige Eingabe der verbauten Chassis mit Hilfe des „Setup Wizard“ / bei der Phasenmessung die vorderen Lautsprecher als Referenz genommen, was zur Drehung des Subwoofers um 180° führt
P2: wie P1, nur ohne Linearisierung des Eingangssignals mittels Eingangs-EQ („Flat“)
P3: Eingabe der verbauten Chassis mittels „Setup Wizard“, anschließendes Einmessen in der von der GUI vorgegebenen Reihenfolge der Einzelschritte ohne vorherige Linearisierung des Eingangssignals mittels Eingangs-EQ („Flat“) / bei der Phasenmessung die vorderen Lautsprecher als Referenz, was zur Drehung des Subwoofers um 180° führt
P4: wie P3, jetzt die hinteren Lautsprecher als Referenz bei der Phaseneinstellung, was zur Drehung der vorderen Lausprecher um 180° führt
Dabei herausgekommen sind damals die folgenden Frequenzgänge:

Für mich erstaunlich ist, dass sich im normalen Hörbetrieb das Preset 4 als das ausgewogenste erwiesen hatte, obwohl hier die hinteren Lautsprecher als Phasenreferenz dienten, und das ohne Eingangs-EQ auskam. Ich glaube, das gilt technisch als „nicht korrekt“. Diesmal möchte ich es einfach „richtig“ machen.