3D-Drucker Informationen

Auch wenn das bei diesem Modell wahrscheinlich etwas schmerzt: wenn du es im Bauraum drehst, bekommst du eine bzgl. des Kraftflusses bessere Ausrichtung. Zugkräfte lieber entlang des Filamentspfads übertragen, als senkrecht zum Layer.
 
Naja, wenn die Temperatur passt, lösen sich die Layer nicht von einander. Der Druck bricht eher da, wo massives Plastik auch gebrochen wäre.
Das ist zu 99% ein Temperaturproblem, würde ich aus der Ferne behaupten. Auch der Flow in den Wänden schaut nicht gut aus.
Bevor ich die Walls modifizieren würde, oder den Druck fetter machen würde, wäre mein Thema 1 das Material zu testen und die Basics einzustellen - Flow, Geschwindigkeit, Temperatur.
 
Naja, wenn die Temperatur passt, lösen sich die Layer nicht von einander. Der Druck bricht eher da, wo massives Plastik auch gebrochen wäre.
Ganz so ist es nicht. Ich hatte mit Spritzgussteilen schon Ausfälle, die wir uns mechanisch kaum erklären konnten. Erst mit einer Moldflow-Simulation zeigte sich, dass der flüssige Kunststoff beim Einspritzen ins Werkzeug an der Fließfront leicht abkühlt und dadurch im Teil dann Bindenähte entstehen, dort wo die Fließfronten wieder aufeinandertreffen. Da ist die Bindung im Werkstoff dann etwas geschwächt und genau dort sind dann im Betrieb auch Risse entstanden.
Also ja, Temperatur richtig einstellen ist wichtig, aber die Abkühlung auf der vorherigen Schicht kannst du nicht ausgleichen. Und daher entstehen quasi prinzipbedingt bei FDM-Druckern Schwächungen entlang der Layer.
 
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