Subwoofer Empfehlung e36 Compact

Richtig
Aber ein PA Lautsprecher ist doch ganz was anderes
300L sind da nichts und dann hast bei einem 18“ die gleiche FS wie hier bei einem 10“. Also Membranfläche und Volumen sind schon mal 2 physikalische Gegebenheiten, die einem das Leben leicht machen.

Da vergleichst du Äpfel mit Birnen
 
Ich habe mal mit KI eine Tabelle erstellt...ich hoffe sie hat die richtigen Daten "gesammelt".
Den STEG SS10 mit dazu um einen Subwoofer mit extrem niedrigen Rms dabei zu haben.
Den Hubraum und Volumenbedarf für Qtc von 0,707 finde ich immer spannend :)
-3dB Punkt von 33,7Hz in 87,5 Liter bei 1,81 Liter Hubraum klingt auf jeden Fall nach audiophilen Spass beim Oncore XW15D2

TabellemitRMSmitFF10undESXARCkorr.png
Tabelle korrigiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Richtig
Aber ein PA Lautsprecher ist doch ganz was anderes
300L sind da nichts und dann hast bei einem 18“ die gleiche FS wie hier bei einem 10“. Also Membranfläche und Volumen sind schon mal 2 physikalische Gegebenheiten, die einem das Leben leicht machen.

Da vergleichst du Äpfel mit Birnen
Es ging um hart und Kleinsignalverhalten,
 
Qtc von 0,07 ist sicher Tippfehler und soll 0,7 heißen
 
Die Annahme hinter "RMS hoch -> Kleinsignal schlecht" würde ich gerne verstehen.

Müsste man das nicht deutlich im Klirr sehen, wenn kleine Auslenkungen in der "zähen Aufhängung" stecken bleiben würden, größere aber nicht?

Warum würde das nur um den Nullpunkt passieren, nicht aber auch wenn die Membran bei höheren Pegeln an den Spitzen der Auslenkung stehen bleibt?
 
R/ms ist der mechanische Widerstand, der überwunden werden muss, um die Membran in Bewegung zu setzen.
Wenn du 2 Rollbretter hast, das eine ist mit 15kg beladen, das andere mit 200kg, welches schiebt sich leichter und genauer?

Mein Höreindrücke bisher haben bestätigt, das ein Woofer mit geringem R/ms auch schon bei niedrigen Pegel gut funktioniert, während bei hohen R/ms Werten es immer eine Art "Mindestpegel" brauchte, um vernünftig zu klingen.

Im Klirr sollte sich das nicht widerspiegeln, denn wenn die Leistung "stecken bleibt" und die Membran nicht bewegt wird, kann nach meiner Auffassung auch kein Klirr erzeugt werden, da ja auch kein Schall entsteht.
 
Ich habe mal mit KI eine Tabelle erstellt...ich hoffe sie hat die richtigen Daten "gesammelt".
Den STEG SS10 mit dazu um einen Subwoofer mit extrem niedrigen Rms dabei zu haben.
Den Hubraum und Volumenbedarf für Qtc von 0,07 finde ich immer spannend :)
-3dB Punkt von 33,7Hz in 87,5 Liter bei 1,81 Liter Hubraum klingt auf jeden Fall nach audiophilen Spass beim Oncore XW15D2

Anhang anzeigen 133212
Haben sich da bei XW12 D2 bzw D4 Fehler eingeschlichen?

Wäre sehr verwunderlich, wenn mms und rms so unterschiedlich wären bei dem selbem Woofer, die sich ja nur in der Schwingspule unterscheiden sollten.
…oder sind die wirklich sooo völlig anders konstruiert?
 
R/ms ist der mechanische Widerstand, der überwunden werden muss, um die Membran in Bewegung zu setzen.

Naja, die Betrachtung hinterfrage ich eben. RMS ist der Verlust der Aufhängung, wenn sie bereits in Bewegung ist. Ein Teil der mechanischen Dämpfung, wenn man so will. In den TSP ist kein Faktor, der nur im Stillstand zählt.

Im Klirr sollte sich das nicht widerspiegeln, denn wenn die Leistung "stecken bleibt" und die Membran nicht bewegt wird, kann nach meiner Auffassung auch kein Klirr erzeugt werden, da ja auch kein Schall entsteht.
"Es verhält sich für ein kleines Signal anders als für ein großes Signal" ist quasi die Definition von Klirr. Wenn er bei wenig Auslenkung "stecken bleibt", gibt das K3, K5, etc.
Weiterhin würde "kein Klirr" auch bedeuten, dass das stecken bleiben mit mehr Hub plötzlich verschwindet. Wie gesagt, die Membran bleibt ständig stehen. Warum also steckt sie um den Nullpunkt, aber nicht ausgelenkt.

Ich frage mich, wenn es den Zusammenhang RMS->Klang gibt, was ist der Effekt dahinter, der sich anscheinend allen Messungen entzieht.
 
Ich habe leider nicht genug Wissen, um das ganze besser verstehen und erklären zu können.
Bisher war es so, dass ich mit Woofern, welche geringe mechanische Verluste aufweisen, für meine relativ leisen Pegel besser gefahren bin, da eben weniger Grundlautstärke nötig war, um zu merken, der Tiefton ist da, während bei hoher Rms etwas fehlte.
 
Bei leisen Signalen geht es um das Loslösemoment und nicht unbedingt Rms.
Das Loslösemoment ist der Anfangswiderstand im Stillstand, den das Chassis überwinden muss, bevor die kontinuierliche mechanische Dämpfung durch Rms greift.
 
LiDoNi hat ja den Begriff "Kleinsignalverhalten" gebracht. Für mein Verständnis geht es dabei hier im Car-Hifi Bereich nicht um Flüsterlautstärken, sondern um moderate Lautstärken. Sicherlich ist auch "moderat" kein bestimmter Zahlenwert und somit subjektiv, aber idR weiss man was ungefähr gemeint ist ...
 
Bei leisen Signalen geht es um das Loslösemoment und nicht unbedingt Rms.
Das Loslösemoment ist der Anfangswiderstand im Stillstand, den das Chassis überwinden muss, bevor die kontinuierliche mechanische Dämpfung durch Rms greift.
RMS greift ab dem ersten Moment, denn diese kontinuierliche, mechanische Dämpfung muss ab dem ersten Moment überwunden werden.
Das Thema warum, weshalb spielen Chassis gerade bei geringen Lautstärken schöner und behalten ihre Wiedergabeeigenschaften bis hin zu sehr hohen Pegeln, hat mich schon seid meiner Jugend sehr interessiert. Meine Zeit bei ETON/LPG hat mir hier nochmal einiges an Wissen gebracht. Auch die Workshops bei Klippel waren hier gewinnbringend.
Dieses Wissen ist dann auch in die VXP Woofer geflossen. Vor allem der 8" profitierte davon.

hier gehts auch um Carhifi :taetschel:

In erster Line doch um Lautsprecher und welche Parameter sich wie auswirken. Im Auto kommt der kleine Raum und die Druckkammer noch hinzu.
Aber die Konstruktionen und daraus resultierenden Eigenschaften sind immer da, oder siehst Du das anders?

Es gibt auch Leute die bauen sich einen 18" in die Mulde als IB, der Treiber ist dann oft aus dem PA Bereich.
Sehe ich nicht als Konkurierendes Thema, eher als ergänzend. Man nimmt den Treiber der für die Anwendung geeignet ist. Je nach Kompromissbereitschaft auch gerne mal was wo ein 12" 65L braucht, dafür aber mit noch besseren Wiedergabeeigenschaften trumpft.
 
Ich habe mal mit KI eine Tabelle erstellt...ich hoffe sie hat die richtigen Daten "gesammelt".
Den STEG SS10 mit dazu um einen Subwoofer mit extrem niedrigen Rms dabei zu haben.
Den Hubraum und Volumenbedarf für Qtc von 0,707 finde ich immer spannend :)
-3dB Punkt von 33,7Hz in 87,5 Liter bei 1,81 Liter Hubraum klingt auf jeden Fall nach audiophilen Spass beim Oncore XW15D2

Anhang anzeigen 133219
Tabelle korrigiert.

Tabelle find ich schon mal schön. Jetzt wäre noch interessant wenn Du selber die Parameter messen würdest und diese dann gegenüber stellst. Am Besten auch mit verschiedenen Stromstärken um zu sehen wie stabil der Treiber bleibt.
 
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