Nahfeld Bass Array

Für Breitbänder oder FAST 2-4, für gekoppelte Subs 2

Es gibt den MiniDSP Flex auch mit 6 Kanal und sogar symetrisch

Oder 8 Kanal RCA
 
Der Dap hat nativ kein Crossfeed, aber ich nutze USB Audio Player Pro, weil die Qobuz App ein schlechter Witz ist und dort gibt es die Option. Ich höre aber bevorzugt Bit perfect
 
Ich würde pro Seite drei Tieftöner in Cardioid-Anordnung aufstellen.
Versorgt durch jeweils zwei Kanäle eines Hypex FA123 (oder FA253).
Der dritte Kanal betreibt dann den Breitbänder, der zwischen oberem und unterem TT sitzt.
Einen Superhochtöner kann man passiv gut und günstig erweitern.
Sollte es doch mal ein echtes 2-Wege statt dem BB sein, kann ich das Limmer 630 Waveguide empfehlen.

Und freundlich grüßt
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der Simon​
 
So doch schon recht große Waveguides sind im Nahefeld /sehr/ speziell. Ich hab mal in den Trix Studios einen Nahfeld-Mischplatz mit einer eigentlich für Midfield ausgelegten Genelec Abhöre gehört und fand das Setup gruselig. Ich hab nur noch die Fehler im Material gehört. Ganz anders Kaos von Terranova: Das war sein Lieblingstool zum Mischen, denn da hat er dann jeden Fuzz hören können.

Sollte man also vorher unbedingt testen, was bei einem Waveguides das man als Komponente kauft, schwierig werden kann.

Ab 3 Metern ist das dann wieder ne ganz andere Geschichte, da geht für mich NIX mehr über so ein Waveguide, bevorzugt mit Kompressionstreiber. Wollte demnächst mal gucken wie sich Magnetosten im Waveguide schlagen und ob man damit evtl. die KS noch mal toppen kann.
 
Der Cardio Bass ist bei mir erstmal separat gedacht, um bei der Position flexibel zu bleiben und am Sitz die beste Wirkung zu finden.
Beim Frontsystem spiele ich gedanklich mit einem kleinen Breitbänder (10F) für den Stimmenbereich, darunter ein 15er zur Entlastung, der an die Subwoofer ankoppelt. Praktisch getestet habe ich das mit Breitbändern allerdings noch nicht, daher kann ich dazu aktuell keine belastbare Aussage machen.

Ein Waveguide Setups habe ich dagegen schon ausprobiert (WG300 + XT25 + Scan-Speak 18W Discovery) und das hat klanglich sehr gut funktioniert. Im Nahfeld (~80 cm) finde ich den Ansatz spannend, bin aber bewusst offen und will das erst hören, bevor ich mich festlege.


Unabhängig davon spiele ich aktuell mit einer DSP Lösung auf Raspberry Basis und würde dazu gern eure Meinung hören.
Gedacht ist das Ganze so:
Raspberry Pi 5
IAN CANADA ReceiverPi als SPDIF-Eingang
IAN CANADA FifoPiMa als Reclocker / Master-Clock
HiFiBerry Studio DAC8x (XLR) als Mehrkanal-DAC
Signalverarbeitung komplett über CamillaDSP
danach direkt in die Endstufen ( Z.B. Topping PA 5 II)
 
Wenn du einen Breitbänder wie den 10f hast, den man ohne Kompromisse ab 250 Hz betreiben kann, würde ich mir den 15er zwischen Woofer und BB sparen, wenn du den Woofer so und so im Nahfeld aufstellen möchtest.

XT19 und 18W Discovery ist die Serienbestückung des Limmer 630:
1770537897149.png

Mit zwei übereinander angeordneten Tieftönern, kannst du die vertikale Bündelung unter 300 Hz fortsetzen.
Mit dem rückseitig angebrachten TT kannst du den Bass auch effektiv nach vorne lenken:
1770538426707.png

Zu deiner DSP-Lösung kann ich leider nichts beitragen.
Ich habe mir vor einigen Jahren einen MiniDSP 4x10HD und vier IMG STA-800D zugelegt. Damit bin ich für solche Spielerein jederzeit gerüstet.

Und freundlich grüßt
e025.gif
der Simon​
 
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