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Gundis

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Felix
Hallo Freunde,

nach inzwischen einiger Recherche wende ich mich an euch, weil ich bei meinem Monitor-Setup einfach nicht mehr weiterkomme.

Mein Problem​

Ich nutze aktuell einen Acer EI322QER (31,5 Zoll, Curved, 165 Hz, VA-Panel), aber er ist mir inzwischen vor allem in der Höhe zu klein. Ich spiele ja leidenschaftlich gerne Survival-, Kolonie- und Wirtschaftssimulationen – aktuell vor allem Project Zomboid. Nebenbei zocke ich aber auch PUBG mit den Jungs, und genau da fängt das Dilemma an:

  • Für PUBG ist mir der 31,5-Zöller fast schon an der Obergrenze.
  • Für die Aufbau- und Survival-Games ist er für mein Wohlbefinden mittlerweile zu klein. Teilweise spiele ich PZ schon auf meinem 55"-TV, der über dem Schreibtisch hängt, mit dem unschönen Resultat, dass mein Nacken nach 15 bis 20 Minuten streikt.
Deswegen muss jetzt eine neue Lösung her. Ich habe mir im Wesentlichen zwei Richtungen überlegt:

Meine Überlegungen​

1. Die Kombi-Lösung (kleiner Gaming-Screen + Riesen-Monitor)
Ich löse das PUBG-Problem mit einem 24–27"-1440p-Monitor, der an einem schwenkbaren 3D-Monitorarm hängt. Zum Zocken ziehe ich ihn mir nach vorne/unten, ansonsten schwenke ich ihn weg oder werfe maximal Discord drauf. Dazu hole ich mir einen richtig großen Monitor (Richtung 40+ Zoll in 16:9) für die Spiele, bei denen die klassische Shooter-Übersicht nicht ganz so wichtig ist.

2. Das Groß-Setup (Multi-Monitor)Ich baue ein Mehrmonitor-Setup auf – entweder mit zwei 44"-Monitoren übereinander (im Querformat) oder mit drei 27–32"-Monitoren (im Hochkant-Setup), auch wenn das natürlich ein paar neue Herausforderungen mit sich bringt.

Mein Ziel ist es am Ende, bei stabilen ca. 90 PPI zu bleiben, was ja im Grunde der Pixeldichte von klassischen 1440p-Monitoren entspricht.

Hat jemand von euch zufällig Erfahrung mit solchen Setups oder den entscheidenden Tipp für mich? Bin für jeden Input dankbar!

:unsure:
 
Nimm auf jeden fall mindestens einen OLED!
Ich bin sehr zufrieden mit einem LG 32GS95UX. Ein 32" 4k OLED mit 240Hz.
Hier und da gibts mal Angebote, dann ist er für rund 600€ zu haben.
Dieser hat inzwischen 2300 Betriebstuden, davon auch einige Zeit im Browser mit statischen Elementen, und zeigt absolut null Anzeichen von Burn-in.

Zum Zocken ist es ein Segen. Super klares Bild, klare Kontraste, absolut null Bewegungsunschärfe. Einfach klasse.
Ich wüsste nicht wie man das Erlebnis noch verbessern könnte.

Daneben hängt ein 28" Asus 4k IPS Panel und im direkten vergleich versagt es in JEDER Disziplin. Sogar in der Helligkeit. 100% beim Asus entsprechen etwa 70% beim LG.
Ich behalte ihn nur für Sachen wie Discord oä, da hier keine Gefahr von Burn-in besteht. Am liebsten würde ich auch meinen zweiten Monitor zu einem günstigen OLED wechseln.
 
Ja ein OLED wäre toll, ich hab da allerdings bedenken aufgrund meiner Angewohnheiten

Gerade wenn ich am arbeiten bin kann es eben passieren das eben auch mal 2-3 std lang weiße Flächen den Monitor bestimmen oder eben stunden lang der selbe Hintergrund leuchtet... Auch wenn ich in der Regel eher selten mit HDR und co Spiele und ein "dunkleres Bild" bevorzuge habe ich dennoch ein wenig bedenken wegen des Burn In Effekts zumal ich keine lust habe den PC ständig aus dem Standby holen zu müssen nur weil ich mal 5 min abgelenkt war....

2300 Std sind bei meinem Nutzungsprofil leider garnichts.
Meine WD Blue SN580 gekauft am 2. Juni 2024 hat bis jetzt 15.000 Betriebsstunden ab geleistet.
 
mit dem unschönen Resultat, dass mein Nacken nach 15 bis 20 Minuten streikt.
Ich denke das eher das erst Konzept der Raumnutzung überdacht oder bekannt sein sollte bevor man was empfiehlt. Wenn wenig Dunkelabstufung efragt ist und Angst vor Einbrennen besteht (kann ich versstehen, hatte ich bei dem schönen LG Plasma) dann wären wir generell ggf. bei den aktuellen MicroLED Displays wie von Hisense oder TCL. Es gibt Leute welche alles auf einem Groß-TV machen und dementsprechend den Raum einrichten, andere stehen auf Nahfeldnutzung. Kommt eben darauf an, wie der Raum aufgeteilt & genutzt wird.
 
Ich habe meinen Monitor im April gekauft. Wären also auch gut und gerne 8-9000h in 2 Jahren.
Schalt einfach alle OLED-Schutzfunktionen ein, da sieht man nichts von und du hast ziemlich sicher keine Probleme.

Auch wenn ich in der Regel eher selten mit HDR und co Spiele und ein "dunkleres Bild" bevorzuge
Dann hast du sowieso keine Probleme. bei 50% Helligkeit dauert es ewig und drei Tage bis Burn-in passiert. Ich habe den Monitor auf 70% und das ist bei vollflächigem Weiß viel zu hell. vorallem wenn der Raum abgedunkelt ist.
Wenn ich länger an etwas arbeiten muss mit weißem Hintergrund oä. stelle ich die Helligkeit oft noch weiter runter. Geht direkt mit einem Tastendruck, muss man kein Menü für öffnen.

Nach 2 Minuten inaktivität schalten sich meine Bildschirme aus, grundsätzlich schon immer einfach des Stromverbrauchs wegen.
Der LG kommt nach einer Sekunde aus dem Standby zurück, der Asus braucht etwa 3 Sekunden. Deutlich weniger problematisch als man erwarten würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke das eher das erst Konzept der Raumnutzung überdacht oder bekannt sein sollte bevor man was empfiehlt. Wenn wenig Dunkelabstufung efragt ist und Angst vor Einbrennen besteht (kann ich versstehen, hatte ich bei dem schönen LG Plasma) dann wären wir generell ggf. bei den aktuellen MicroLED Displays wie von Hisense oder TCL. Es gibt Leute welche alles auf einem Groß-TV machen und dementsprechend den Raum einrichten, andere stehen auf Nahfeldnutzung. Kommt eben darauf an, wie der Raum aufgeteilt & genutzt wird.

Also mein PC Tisch Steht mittig im Raum unter dem TV (Bildschirmmitte ~ auf 1,60-1,80m (also gut 80-100cm überm Schreibtisch) daher kommen auch die Nackenprobleme, von der Couch (3,5-4m entfernt auf der anderen Seite des Raums) aus ist das aber kein Thema, der TV ist im Normalfall auch zu 90% aus da ich eh am schreibtisch sitze und Streams/Discord auf meinem zweit Monitor laufen lasse (27"), deswegen wird der TV maximal genutzt, wenn besuch da ist und wir die neusten Folgen von Marco (Halle 77) oder so anschauen.
Und eben aktuell wenn mich der 32er Nervt beim PZ spielen.

Der Platz unter dem 55er würde genau langen um 2x 44" UltraWides anzubringen bzw der TV könnte auch noch ein Stück Hoch wandern

Nach 2 Minuten inaktivität schalten sich meine Bildschirme aus, grundsätzlich schon immer einfach des Stromverbrauchs wegen.
Der LG kommt nach einer Sekunde aus dem Standby zurück, der Asus braucht etwa 3 Sekunden. Deutlich weniger problematisch als man erwarten würde.
Ich hab dieses Jahr 800-1000kWh für die Klima rausgehauen da ist mir der Strom für den Monitor komplett Wurst, deswegen ists bei mir auf nach 15 min Monitor aus, nach 30 min Standby eingestellt, aber gerade am streamende kanns auch mal passieren, dass mein Monitor 3 Stunden Standbild hat bis ich aufwache und ich den pc ausschalte.

aber das Könnte man ja in den Griff bekommen indem ich auf die Kombi aus OLED + VA/IPS gehe und den stream auf dem 2ten laufen lasse und den Oled einfach abschalte.
 
Also müssen TV immer unabhängig vom Gaming/Monitor seperat verfügbar sein?

Möchtest du ein Bild von der Einrichtung / Ausrichtung der PC / TV Blickwinkel einstellen?

Muss denn der TV vom PC aus sichtbar sein wegen Raumpräferenzen?
 
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Der TV wird bisher wenn dann immer in Kombination mit dem PC genutzt, faktisch könnte er durch passenden Ersatz auch weg. Ich habe auch schon drüber nachgedacht einen 48-55" TV "auf den" Schreibtisch zu stellen bzw den auf "Monitorhöhe" an die Wand zu schrauben.

Also Kurz um,
TV kann weg, weil eh nicht genutzt,
Platz ist kein Thema Schreibtisch hat aktuell ca. 1,50 x 80cm soll dann aber auch im Zuge des Monitors ersetzt werden gegen einen 180/200x80 cm.

Da ich gerade wieder wild am Rödeln bin kann ich später gerne ein Bild machen, die Wand ist bis auf ein Sideboard auf dem der PC steht inklusive des AMP für die Anlage ein 4-4,5 Meter breites weises Leinwandstück ohne Besonderheiten. Und kann natürlich frei gestaltet werden.
 
Ich habe meinen Monitor im April gekauft. Wären also auch gut und gerne 8-9000h in 2 Jahren.
Schalt einfach alle OLED-Schutzfunktionen ein, da sieht man nichts von und du hast ziemlich sicher keine Probleme.


Dann hast du sowieso keine Probleme. bei 50% Helligkeit dauert es ewig und drei Tage bis Burn-in passiert. Ich habe den Monitor auf 70% und das ist bei vollflächigem Weiß viel zu hell. vorallem wenn der Raum abgedunkelt ist.
Wenn ich länger an etwas arbeiten muss mit weißem Hintergrund oä. stelle ich die Helligkeit oft noch weiter runter. Geht direkt mit einem Tastendruck, muss man kein Menü für öffnen.

Nach 2 Minuten inaktivität schalten sich meine Bildschirme aus, grundsätzlich schon immer einfach des Stromverbrauchs wegen.
Der LG kommt nach einer Sekunde aus dem Standby zurück, der Asus braucht etwa 3 Sekunden. Deutlich weniger problematisch als man erwarten würde.

Ist das echt noch so bei OLED das es einbrand geben kann?
 
Darüber wird sich auch seit Ewigkeiten im PCMR-Bereich auf Reddit gestritten.

Grundsätzlich gibt es das nicht mehr.

Wenn man es aber nur doll genug will, schafft man es sicherlich noch.
z.B. jahrelanger 24/7 Betrieb mit statischen Bildern, 100% Helligkeit, ausgeschalteten Schutzfunktionen.

Aber sebst dann wird es einige Jahre dauern und die integrierten Pixelrefresh-Programme halten heutzutage selbst stark beschädigte Panels am leben.
Man verliert in extremfällen lediglich ein wenig maximale Helligkeit.
 
Zeit für die schönen Dinge im Leben, dass war eine wilde und anstrengende Woche! Das Foto reiche ich noch nach, sobald ich entspannt im Wochenende angekommen bin.

Kurz zum Thema, also ich habe mir die Woche über ein wenig Gedanken gemacht, mein Plan sieht wie folgt aus.
Ich habe mir die Woche über intensiv Gedanken gemacht und alle Optionen mit ihren Pros und Kontras durchgespielt. Mein aktueller Plan sieht wie folgt aus:

Um zu testen, ob das Konzept im Alltag für mich aufgeht, hole ich mir erst einmal drei günstige 27"-Full-HD-Monitore. Diese stelle ich im Hochformat auf und nutze leichtes Bezel Stacking (die äußeren Monitore minimal versetzt vor den mittleren schieben), um die Ränder und Übergänge so schmal wie möglich zu halten. So habe ich 14 Tage Zeit, das Ganze ohne großes finanzielles Risiko zu testen und zu sehen, wie sehr mich die Kanten wirklich stören.

Als Testmonitor stehen der LG UltraGear G4 27G411A-B oder der LG UltraGear G4 27G440A-B auf dem Zettel, auch weil ich mir gut vorstellen könnte, sie bei einem positiven Testergebnis direkt zu behalten.
Mit den ~82 PPI liege ich zwar knapp unter meinem aktuellen 32"-WQHD (91 PPI), was ich aber absolut nicht tragisch finde. Gesamt steuere ich damit flüssige 3240 × 1920 Pixel (~6,2 Megapixel) an.

Sollte mir das Setup von den Maßen her zusagen, das Bild aber doch zu grob wirken, kann ich immer noch auf die WQHD-OLED-Variante aufrüsten. Das wären dann gestochen scharfe 4320 × 2560 Pixel (~11 Megapixel) bei 107 PPI (konkret mit dem LG UltraGear OLED GX7 27GX704A-B)

Die reine Bildfläche liegt am Ende bei ca. 102 × 60 cm, was einer Gesamtdiagonale von knapp 47" entspricht.

Ich denke, das ist der beste Weg, um ohne Risiko herauszufinden, ob das mein finales Setup wird!
 
Ich habe mir nach den letzten beiden LG 65" Plasmas (und einem Chiq 4K mit furchtbarem Blooming, Clouding und sonst allem) für 150€ einen gebrauchten Hisense H65AaE6000 gekauft - der erledigt bei LowLight &Tageslicht eigentlich alles, auch 4k Streaming vom Poco F8 Ultra ohne Ruckeln oder Probleme... Ich sehe keinen Vorteil in drei Netzteilen und drei Displayrahmen. In der FritzBox die entsprechenden Blocklisten hinterlegt und gut ist (oder PiHole). Wenn die Raumnutzung sowieso keine Kompromisse fordert, sehe ich wenig Grund für eine kleinere Bildfläche wenn der Sitzabstand und Stell/Montagehöhe frei konfigurierbar sind.

Wenn Displaygrösse + Gaming zusammentreffen sind die neuen MicroLED Panels von Hisense und TCL mit 120 - 144 hz Bildschirmrate und mehreren Dimmingzonen interessant als Alternative zu OLED. Von den 3D Grafik Prozessoren und deren KI Bildbearbeitung der GPU mal abgesehen.

Gerade wenn ein kleineres Display in Frage kommt für Nahfeldnutzung, dann relativiert sich ja der Preis eines guten ([super]Am)OLED. Nur mein Gedanke dazu.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Hauptvorteil von 3 Monitoren ist einfach die absolute Flexibilität:

  • Bei Simulationen: Alle 3 zusammen als umschließendes Gesamtbild.
  • Bei Egoshootern: Der mittlere Monitor als isolierter Hauptscreen fürs Spiel, während die äußeren für Discord, Maps, Wikis etc. da sind.
  • Beim Arbeiten: Variable Bildbreite je nach Anwendung von 1,02 m bis 1,83 m (je nachdem, ob hochkant oder quer).
Dazu kommt der riesige Vorteil bei OLEDs: Man kann die Monitore im Halbjahresabstand untereinander rotieren oder drehen, um die Abnutzung (statische UI-Elemente wie Taskleiste/Discord) gleichmäßig auf alle Panels zu verteilen.

Ein 48" OLED + 27" Zweitmonitor wäre preislich zwar ähnlich, aber der Aufwand im Alltag wäre enorm, weil ich ständig Schirme verschieben oder mit umständlichen Fenstern hantieren müsste.

Zum Thema Sitzabstand: Zu 85–90 % sitze ich beim Zocken und Arbeiten in ca. 80–100 cm Entfernung direkt am Schreibtisch. Nur die restlichen 10–15 % nutze ich von der Couch aus.

Die 3 Netzteile sind mir egal, Strom kommt aus der Steckdose :santagrins:. Zudem verbrauchen die drei schmalen 27er zusammen nicht mehr als ein großer TV: Die 3x 27" OLEDs liegen zusammen bei ca. 3x 24 kWh/1000h, während der 48" LG OLED TV alleine schon bei 63 bzw. 115 kWh/1000h (HDR) liegt.
 
Bevor du in einen OLED investierst würde ich Mal einen im Geschäft ansehen.
Hab auch einen 27" WQHD, das Bild ist Klasse zum Spielen und Filme schauen. Die Farben brutal, ohne übersättigt zu wirken, richtig cool.
Vor allem dunkle Sachen wie dead space wirken da ganz anders.

Aber - ich komme einfach nicht mit den leichten bunten Kanten bei Schrift klar. Ich denke ständig ich hab was im Auge.

Das scheint wie bei den ersten Farbrad-Beamern zu sein. Manch einer nimmt es nicht wahr, andere sind empfindlich...

Denke ich werde wieder zurück auf IPS gehen.
 
Aber - ich komme einfach nicht mit den leichten bunten Kanten bei Schrift klar.
Das war für mich auch immer ein Ausschlusskriterium.
Viele der neueren Panels haben das Problem nicht mehr, da die Pixel anders angeordnet sind.

Die aktuellen 32" OLEDs machen es wohl alle nicht mehr, bei den kleineren weiß ich es nicht.
 
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