Der einzige Unterschied ist, während man 12VDC mühsam zerhacken, auf höhere Railpannung transformieren, wieder gleichrichten und puffern muss, reicht an 230VAC ein simpler Trafo, Gleichrichter, Puffer - fertig.
Wer weniger Kupfer & Eisen (Gewicht...) haben will, treibt den Aufwand mit SMPS (wie im Auto, nur mit zusätzlicher Primär-Gleichrichtung und Pufferung).
Raus kommt, bei passendem Amp-Design, die gleiche "Stromlieferfähigkeit".
Chassis für Home- oder Car-HiFi sind vergleichbar ineffizient.
Wer Wirkungsgrad braucht, greift eher ins PA-Regal - da gibt es im Schnitt für mehr Geld auch mehr dB/1W/1m bei gleicher Qualität.
Zur Leistungsfähigkeit des 230V-Netzes:
Letzte Woche habe ich erst wieder eine Fastnachts-Zeltdisco gefahren mit vier 18"-Subs à 1000W-RMS, 8 Ohm (2 Stück parallel pro Amp-Kanal) und zwei Doppel 12"-Tops à 1000W-RMS (4 Ohm) an EINER Schuko mit B16A-Automat, ohne dass da was passiert (selbe Konstellation läuft auch mit insgesamt sechs Subs problemlos).
Die Anlage lief "kurz vor Kotzgrenze limitiert", 6 Stunden Dauer-Vollgas an einer 4-Kanal GISEN M100Q-DSP

Zwar wurde da durchweg "totkomprimiert produzierter Streaming-Abfall"

gespielt, aber es rangiert immer noch unter "Musik" und der Crest-Faktor rettet dir den A... in Sachen Stromaufnahme aus dem Netz