Ground Zero 3 Wege im Opel Commodore B

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Tobias
Hallo zusammen, da ich mein Auto mit Anlage verkauft habe, weil eine 300er C Klasse als Firmenwagen gekommen ist, würde ich jetzt gerne in einen meiner Oldtimer eine Anlage einbauen.
Vorzugsweise in meinen Commodore B 4TL. Im Rekord D 2TL eventuell eine Zweitanlage.

Ich liebäugele schon länger mit der Marke Ground Zero und stehe jetzt vor der Qual der Wahl:
Putonium 3 Wege Frontsystem aus:
PZPT 28SQ HT
GZPM 80SQ-C MT
GZPK 165SQ-C TMT eventuell 2Paar

oder die halb so Teure Uranium Serie aus:

GZUT 28SQX HT
GZUM 80SQ MT
GZUK 165SQ TMT eventuell 2Paar

Endstufe würde mir die 6 Kanal
Class AB GZIA 6SQ gefallen. Allerdings bin ich auch für anderes offen, eventuell sogar für Class D.

DSP, Head Unit und Abteilung Bass habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.

Jetzt meine Fragen:

-Kennt jemand von euch den Praxis Vergleich der beiden Frontsysteme, lohnt es sich 750€ mehr auszugeben, sprich das doppelte. Ich lege wert auf Dynamik und hohen Pegel ohne Verzerrung.

-Wie ist es mit den Class D Endstufen, ich hatte im BMW lange 4 Audison VR Endstufen, eine VR209 Evo am Hochton, eine 209 am MT, eine 209 an den Untersitz Woofern und eine 209 am 20er Kofferraum Woofer. Hate auch mal 203 und 206 an HT und MT, das war aber nicht laut genug. Lange rede kurzer Sinn, diese uhralt AB Schätzchen wurden aus Thermischen gründen gegen 3 Rodeck Class D aus den 2010ern ersetzt und ich kannte nach ein wenig DSP Anpassung kaum einen Unterschied.
Sind die Class D Endstufen mittlerweile noch besser geworden? Braucht man überhaupt noch AB Endstufen außer im absoluten High End? Oder war mein Fronsystem von Eton einfach so schlecht. Vielleicht höre ich auch zu schlecht🤣😅Fragen über Fragen.

Vielleicht könnt ihr mir ein wenig weiter helfen, aber bitte ohne Globuli und Voodo.

LG Tobias aus Schierling NBay. OPf.
 

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Hallöchen,
Ich hatte in meinem ASX die Plutonium Serie, aber das Vormodel.
Mit Doppel 16ner im Doorboard.
War das beste was ich bisher hatte.
Klanglich als auch Pegeltechnisch.

Die Endstufe die du im Auge hast, hat für die 16ner allerdings zu wenig Leistung für meinen Geschmack.

Meine 4 Stk 16ner hatten ca 1,4 KW zur Verfügung.
 
@Fabse , Danke für deine Erfahrung. Bei 4 16ern habe ich schon fast befürchtet das die 6 Kanal Stufe nicht reicht. 1,4KW ist aber auch ne ansage. Was hattest du für eine Endstufe und wie hattest die die TMT verschaltet.


@Stefan dämmt , ich wollte am Samstag schon zu ihm fahren und ihn ärgern, aber ist mir zeitlich nicht ausgegangen. Am Schluss gehe ich dann mit einem Hertz System nach hause, ich kenne Gack ja.
Grundsätzlich bin ich ja ein 100% selber bauer, zum einmessen gehts dann denk ich aber wieder zum Gack, auch wenn ich nachher nochmal rumdrehe🤣😂
 
Der Unterschied zwischen 2010er Class D und den heute aktuellen Geräten ist schon noch mal ein Sprung. Eigentlich hast du zu 95% nur noch Class D im Auto.

ist halt wie früher auch bei den Analogen. Ich sollte halt von einer 250€ Endstufe keine mega Qualität erwarten. Die gleichen Themen wie früher: Grundrauschen, Dynamik, Dämpfung, Kontrolle und der Klirr. Den Unterschied gibt es nach wie vor.
 
Sehr schöner Wagen! Schau dir mal die 6-kanalige GZUA 6SQ an. Das ist die bestgetestete Endstufe bei Car&Hifi und kostet ca 1000€, den Vorgänger habe ich bei mir im Auto.
 
@Gack , servus. Hast du eine Empfehlung für gute Class D Endstufen. Ich bin schon so lange nicht mehr im Thema auch wenn immer noch Car and Hifi Abonnement bin und regelmäßig mir die Bilder darin ansehe🤣

@depecheman , ja diese Endstufe hatte ich auch im Auge, aber @Fabse meinte ja das die zu schwach auf der Brust ist für die eventuell vorgesehenen 4 TMT.
 
Ich hatte eine Ground Zero GZPA 4 SQ an den LS

Die Endstufe dann gerückt auf 2 Kanal und dann an 2 Ohm Laufen lassen.
So kam ich dann ca an die 1,4 KW
 
Hi

ich meine mich zu erinnern das der Commodore richtig gut Platz im Fußraum hat. Das ist dann ideal für ein Kickpaneel mit einem 7 oder 8" Home Chassis was in einem BR Gehäuse um die 12-15L zurecht kommt. Das sollte auch gut machbar sein.
Da kommst Du mit einem Chassis in der Preisklasse 100-200€ sehr sehr weit, weiter als mit jedem Carhifi Chassis in der Türe, egal wieviel Du dämmst.
Das Ganze lässt sich auch als 2 Wege sehr schön abstimmen da durch die Position der Treiber der MT Bereich auch besser läuft als in der Türe.

Die 6 Kanal GZ Endstufe ist gut, da gibt es nix. Aber eine moderne DSP Endstufe wie eine VE1300.11 hat alles an Board, spart Dir am Ende Geld und durch Ihre Ausstattung steckt die einfach sehr vieles in die Tasche.
 
@Stefan dämmt , ich wollte am Samstag schon zu ihm fahren und ihn ärgern, aber ist mir zeitlich nicht ausgegangen. Am Schluss gehe ich dann mit einem Hertz System nach hause, ich kenne Gack ja.
Grundsätzlich bin ich ja ein 100% selber bauer, zum einmessen gehts dann denk ich aber wieder zum Gack, auch wenn ich nachher nochmal rumdrehe🤣😂

Kenne das Fahrzeug auch noch aus meiner Kindheit, hatte mein Vater auch in gelb mit schwarzen Vinyldach. War ein 2.8er GS/E :cool:
Angesichts deines Vorhabens gehe ich mal davon aus, dass du relativ schmerzbefreit bist und die OEM Optik nicht erhalten möchtest ?
 
Zuletzt bearbeitet:
sobald der Comodore B fährt, hörst keinen Verstärkerklang mehr
 
@Fabse , die Endstufe ist dafür natürlich auch eine Ansage👍

@LiDoNi , hab ich so noch nie gehört und selber sowieso nicht gemacht. Ich denke das meine Vorstellungen so nicht erfüllt werden, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Das ist auf jeden fall etwas, das ich mal versuchen sollte, wobei wenns klappen würde, hätten es ja viele so. Ich persönlich kenne keinen der auf Pegel und Dynamik wert legt, der das so umgesetzt hat.
 
Man muss halt auch sehen, dass es bei modernen Autos mit Platz im Kickpanel-Bereich eher schlecht aussieht.
Es fahren hier ein paar Autos rum. Da wirds aber schnell eng mit der Pedalerie. Und so kompromisslos ist dann halt nicht jeder.

Bei älteren Autos sind die Bereiche aber oft luftiger.
Insbesondere, wenn sie relativ lang sind und der Radlauf nicht schon extrem in den Fußraum ragt.

Seit ich die TMT aus der Türe genommen habe, würde ich nie wieder etwas anderes bauen. (wenn möglich)
Ein rappelfreier und stabiler TMT-Einbau ist so viel wert. Fensterheber etc. ruhig zu bekommen ist eine riesen Aufgabe.
Und wenn, dann wird das Ding sehr schnell sehr schwer.

Keine Frage, aktuelle Umbauten z.B. mit dem Helix Compose System sind nicht zu verachten. Aber das lässt sich nicht direkt auf einen Oldtimer übertragen.
 
@collarisc , vielen Dank für die Einladung, das nehme ich gerne an. Wo kann ich mich informieren wann ihr Stammtisch habt und wer ihr seid.
OEM ist mir nicht wichtig, was aber auch nicht heißt das es gebastelt aussehen soll.

@Bastet28 , ich kenne die klanglichen Unterschiede zwischen aktuellen Class D / AB Endstufen nicht, daher frag ich ja nach ob eine AB Endstufe überhaupt nötig ist, die Vorteile einer Class D haben mich ja bei meiner letzten Anlage ja schon beeindruckt.

Ob man vom Klangunterschied beim Beschleunigen noch mitbekommt, kann ich nicht sagen. Die Fahrgastzelle ist gut gedämmt, der Auspuff ist Doppelflutig und leise und der 3L 24V😅 ist auch kultiviert. Ansauggeräusch bei 7000 U/min ist allerdings schon massiv.
 

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das ist ein sehr schönes Automobil und mit Dämmung natürlich schon mal eine gute Grundlage. Dennoch hat der Commodore B keine Doppelverglasung und das Dach wurde ggf auch (noch) nicht gedämmt. Wenn das Fahrzeug nicht Frame-Of restauriert wurde, sehe ich mehr Fahrzeug- und Umgebungsgeräusche als die Unterschiede der Verstärkertechnik ausmachen. Wenn es ein guter Verstärker ist. Da auch das Bordnetz des Opel nicht irrsinnig auf Leistung ausgelegt wurde, würde ich zu einem guten Verstärker mit einem guten Signalprozessor greifen. Das gibt es heute auch als Kombigerät in Form von DSP-Verstärkern. Höre dir mal eine "gute" Musikanlage an - dann ist es egal ob das Gesamtkonzept mit AB Analogverstärkern oder "Class D" Digitalamps umgesetzt wurde. Das Rauschen hört man (wenn überhaupt) meist nur im Stand, sobald der Motor läuft oder das Fahrwerk / Radlager / Stabibuchsen von dem Opel arbeiten wirst davon unter guten Komponenten keine Unterschiede von der Verstärkertechnik mehr hören. Dazu braucht es auch keine HighEnd-Referenz Verstärker. Klar finde ich die GZ Reference Amps super - aber selbst bei meinem komplett, massiv +vollständig gedämmten Jaguar X-Type (welcher ab Werk schon weit leiser als ein Commodore B ist) sind die tonalen Unterschiede von guten Billigverstärkern zu sehr guten teuren Verstärkern geringer, als ich es beim Fahrbetrieb hören könnte. Da höre ich eher die unterschiedlichen Reifen, die Lüftung und Scheibengeräusche als Rauschen oder Verstärkerklang.

Von daher: ich wäre mit dem "kleineren/günstigeren" Lautsprechersystem glücklich und würde auch auf Referenzverstärker verzichten - und dafür das gesparte Geld in den Einbau, DSP-Technik und Einmessung / Einstellung investieren. Da wäre es mir auch egal ob die DSP-Stufe von ESX, ARC Audio, GZ oder Audison kommt - solange es ein insgesamt stimmiges Gesamtkonzept wird.

Hör' dir gerne mal ein paar Konzepte an was man unter "gut" versteht und ob deinen Ohren das laut genug ist. Dafür kann man auch gerne zu bekannt guten Händlern den Kontakt suchen. Auch die Händler wissen im Allgemeinen was unter "LAUT" zu verstehen ist und können dann eher entsprechende Lösungen für Körperschallerlebnis anbieten.

Ideal wäre ein Besuch bei der AYA, um als Gast einfach mal ein paar Fahrzeuge anzuhören. Die Auswahl und Vergleichsmöglichkeit wären mehr Wert als Wortbeschreibungen.
 
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@Fabse , die Endstufe ist dafür natürlich auch eine Ansage👍

@LiDoNi , hab ich so noch nie gehört und selber sowieso nicht gemacht. Ich denke das meine Vorstellungen so nicht erfüllt werden, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Das ist auf jeden fall etwas, das ich mal versuchen sollte, wobei wenns klappen würde, hätten es ja viele so. Ich persönlich kenne keinen der auf Pegel und Dynamik wert legt, der das so umgesetzt hat.

Hi

ich habe das mit Kickpaneelen schon oft umgesetzt. Ich kenne keinen konventionellen Türeinbau, auch nicht mit Doppel 8", der gegen ein BR Kickpaneel mit einem 18WU eine Chance hat in Sachen Sauberkeit, Impulswidergabe, Verzerrungsfreiheit und Pegel.
Die Gesichter habe ich immer noch vor mir als ich mit meinem Lupo 3L aufgetaucht bin und dann raus kam das da nur ein Autoradio am Frontsystem hing, passiv :) Und später mit den Endstufen und DSP war das so brutal laut und sauber, das man einfach von selber leiser gemacht hat.

Genau wie TobiF schrieb, wenn man das mal hatte, dann weis man was SAUBER ist im Grundton/Kickbass. Ein Gehäuse ist einfach Stabil und definiert.
Das Kickpaneel hat noch andere Vorteile. Gleichmäßigeren Abstand L/R zum Hörer, die Abstrahlende Keule in den Innenraum und Aerodynamisch einem Gehäuse in der Türe überlegen.
 
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