Fahrgeräusche eliminieren

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Robbi
Hoi zäme

Ich habe hier keinen wirklich passenden Thread zum Thema gefunden, Fahrgeräusche und wie man das akustisch am besten ausgleichen kann.

Mir ist schon klar, das wichtigste ist sicher möglichst gut dämmen. Aber alles bekommt man damit auch nicht weg. Mein Toyota Corolla Touring GR Sport 2024 ist inzwischen bis 80kmh recht leise. Darüber wirds schwierig. Wind- und Reifengeräusche werden bei über 80kmh immer noch recht laut. Die Musik tönt dann sehr «dünn» und fast "nervig".

Ich bin fast ein wenig entäuscht. Ein Jahr lang habe ich alles mögliche durchprobiert. Dämmen bis der Arzt kommt. Resonanzen und Geräusche «jagen». Immer bessere Komponenten verwenden. Inzwischen bin ich bei ESX Vision VE1000.6, HT+TT Eton Graphit, Sub ESX QXB8A. Alles mit REW ausgemessen. Diverse Zielkurven ausprobiert. Die Anlage tönt bei niedrigen Geschwindigkeiten oder im Stillstand auch richtig gut. Aber auf der Autobahn ist es eine Enttäuschung.

Ein wenig Besserung gab es, als ICH den Pegel der tiefen Frequenzen fast bis 300Hz erhöht habe (siehe Bild meiner aktuellen Zielkurve). Aber so richtig gut ist es immer noch nicht und sehr laut hören finde ich auf Dauer recht anstrengend.

Gibt es da irgendwelche Tricks? Oder vielleicht bessere Zielkurven? Ich bin dankbar für gute Ratschläge.

Liebe Grüsse von BobNoise


Esx-House-300Hz.png

Anmerkungen zur Zielkurve:
  • Die kleinen spitzen Gaps dienen zum ausmerzen einiger Resonanzen
  • Bei 30Hz habe ich ebenfalls reduziert, weil mein Sub doch sehr stark ist und es etwas wummerig wird.
Weitere Infos
  • Den Sub ESX QXB8A (Kiste) habe ich hinter dem Beifahrersitz installiert.
  • Habe alle möglichen Positionen getestet. Im Heck ist der Sub nur noch Wummerig, trotz ausmessen und Laufzeitanpassung
  • Mit Radmulden-Subs auch nur Wummerige Ergebnisse.
  • Manche empfehlen der Sub sollte ins Heck. Ich kann das nicht nachvollziehen.
  • Türlautsprecher (verschiedene Modelle) haben bei ca 400Hz immer eine Auslöschung. Muss wohl am Auto liegen. Vermutlich Reflektion Mittelkonsole
  • Türen haben baubedingt bei ca 100Hz eine massive Resonanz, daher bin ich mit dem Sub so weit rauf gegangen. Bekommt man auch mit massivem beschweren nicht weg. Toyota Corolla haben inzwischen extrem dünnes Blech.
  • Grenzfrequenzen Sub bis 100Hz, TT bis 2600Hz
 
Wenn mit Dämmung usw. vieles ausgeschöpft ist:
Windgeräusche hast einfach Pech. Ggf. mal auf lose Fensterleisten etc prüfen und Fenstergummis evtl. schmieren.

Wo man noch ansetzen kann: Reifenwahl.
Da gibts durchaus welche die von Haus aus laut sind, zu Resonanzbildung der Karosse beitragen oder zu Sägezahnbildung neigen. Und es gibt eben leisere Modelle. Das wäre evtl. nen genaueren Blick wert.
 
Hallo

Spielst Du über das serienradio zu oder streamst Du direkt in die VE?
Also, das was Du beschreibst hat mehrere Ursachen.

Wir alle kennen den Feind, Fahrgeräusche. Im OEM nutzt man deswegen etwas was VNC genannt wird. Hier werden anhand verschiedener Parameter beim Fahren Anpassungen im Frequenzgang getätigt. Hat man das gut im Griff wird das Sounderlebnis, je nach Fahrzeug, bis 150/180 km/h annähernd unverändert empfunden gegenüber im Stand hören.

Wenn Dein Fahrzeug solch eine Funktion in der HU integriert hat, dann kann man schauen wie man diese nutzen kann.

Ein weiterer Punkt wäre die Anstimmung des Fahrzeugs zu überdenken. REW ist ein Messwerkzeug, wie eine Oszilloscope, ein Multimeter ect.
Die Anwendung desselbigen ist aber mehr als banal Kurven ablesen und EQ schieben. Ein Messfehler sorgt dafür das Deine Änderungen in Delay/Crossover/EQ zwar grafisch angezeigt wirkung zeigen, Akustisch aber nicht sinnig sein können. Besonders Kammfilter und andere Effekte sind hier echt garstig.

Das 400Hz Thema ist in 2 Wege mit einbau in der Türe so alt wie Car Audio selber, je nach Fahrzeug und Position des Treibers verschiebt sich das Ganze etwas runter oder hoch, da kann man nur mit einem zusätzlichen Weg ( 3 Wege ) oder einem anderen Einbauplatz (Fußraum) dagegen angehen.

Was das dröhnen im Kofferraum angeht bei einer Lösung in der E Rad Mulde, so ist das höchstwahrscheinlich so das Du die Reso des Fahrzeug anregst, selbst wenn Du diese mit dem EQ milderst, sie ist trotzdem da und vermurkst Dir das Phasenverhalten des ganzen. Hier hilft nur das Subwoofersystem auf das Fahrzeug richtig anzupassen, und zwar mechanisch. Ein CDS ist hier sehr hilfreich.

Hat denn schon mal ein anderer "Fuzzi" reingehört, ist mitgefahren oder hat auch mal gemessen?
Selber verrennt man sich auch mal gerne und hat das so dermaßen im Ohr, ist so gestresst das man gar nix mehr anderes wahrnimmt als das Problem.

Aus welcher Region bist Du denn?

Kannst Du einen Messaufbau machen indem Du ein Mic an der Kopfstütze befestigst, Pink noise abspielst und die Frequenzgänge einfach mal im Stand, bei 10/30/50/100/120 km/h aufzeichnest? Dann sieht man mehr was sich ändert.
Da geht es nicht um den glatten Frequenzgang sondern um die differenz zwischen Stand und Fahrt.


Grüße

Dominic
 
Bei meinem Chevi Kalos Automatik 1,4 SX LPG hatte ich die Fahrgeräusche bei 70, 100, 130 und 160 gemessen. Auf dem Beifahrer-Sitz auf Kopfhöhe und dann auf dem Mikrofon auf dem Beifahrer- Fussraumboden mit einem Streifen Klebeband befestigt.

Abenso war ich in der Ohrenklinik und habe mein Hörvermögen messen lassen.

Das Fahrzeug wurde vom Unterboden einschließlich Dach vollständig mit den besten Materialien nach dem Fortissimo Bilderbuch gedämmt und bedämpft. (Grüsse an Didi, war wie immer Nett und Hilfreich sowie Top SIP Produkte). Alles der Musikanlage wurde getauscht von (Alpine/Clarion) Radio, Verstärker bis Lautsprecher. Dämm-Materialien über 1.000 € Materialwert.

Neben der Musikanlage hatte ich letztendlich bei meinem nachfolgenden Jaguar auch das Werks-Touch-Navigationssystem entsorgt und bin auf Pioneer Mediacenter umgestiegen. Der Umbau mit den Bedienteilen aus den niedrigeren (Nicht-Touch-Navi) Komponenten war nicht billig und relativ Aufwändig, da auch jede Wekstatt /AudioHändler das abgelehnt haben (würde nicht gehen wegen der Fahrzeugcodierung, gäbe keine Adapter ect)

Schließlich waren die Reifen ein wichtiger Bestandteil (beide Fahrzeuge) und zuletzt die billigen/lauten Scheiben (keine Doppel/Dreifach Verglasung). Da die Fahrzeuge jedoch bis 160kmh zuletzt so ruhig waren wie ab Werk mit 70, war das in Ordnung.

Die beiden EQ Kurven waren ein Kompromiss zu meinem Hörvermögen bei leisen Pegeln für bessere Sprachverständlichkeit (Loudness-Prinzip einschließlich gezielter Mitteltonanhebung) und einer flacheren Abstimmung für lautere Pegel damit es nicht anstrengend wurde.

Den Aufwand und Dauer würde ich bei keinem Dienstleister zahlen wollen (einschließlich der Streckenfahrten um die Störendsten / üblichsten Straßengeräusche zu finden und diese Strecken dann mehrfach Nachvollziehbar gleich abfahren für wiederholte Fahrgeräusch-Messungen)

Ferner war die Einstellung rein auf mich bezogen (mein Hörvermögen und meine Präferenzen, wofür ich ebenso die Frequenzdiagramme meiner beiden Kopfhörer in Betracht gezogen habe als Referenz) und ist somit für keinen Wettbewerb zu gebrauchen.

Die Reifenwahl war letztendlich daneben da die "Testsieger" zwar akustisch und von der Haftung Top waren, nach wenigen Monaten jedoch beide durch Sägezahnbildung runtergeworfen wurden (Nokian Z und Goodyear UltraGrip, beide!). Nachdem mir bei meinem Fahrzeug ebenso weder die Michelin PIilot Alpin noch die Hankook S2 Evo zugesagt haben wurde ich glücklich im P/L Verhältnis bei den Atlas Sport Green und Goodride SW608. Haftung, Fahrverhalten, Fahrgeräusche sind für meine Anwendungen gut. Die Laufleistung ist etwas geringer, aber das P/L Verhältnis dafür sehr gut. Es ärgert &stört mich nichts, im Gegensatz zu den 2-3x teureren Reifen welche auch nicht perfekt waren oder durch defekte ohne Ersatz/Kulanz das Geld nicht Wert waren. Keine Sägezahnbildung bei den Billig-Reifen 😉

Also, Essenz meiner Story:
- Kompromisslose Fahrzeug Volldämmung ist es letztendlich bei mir immer geworden (einschließlich Holme ausschäumen ect)
- Eine gute / passende Akustische Abstimmung muss nicht immer ein "perfektes" oder neutrales Hörvermögen annehmen
-Reifenwahl ausserhalb der (früher auch oftmals finanzierten) Testberichte & Testsiegerlisten ausprobieren
- zuletzt habe ich den Chevi (Neuwagen) nach 4 Jahren verkauft und mir einen gebrauchten Jaguar aus 1. Hand mit 60k km gekauft an dem ich bis heute festhalte. Der gefiel mir im Werkzustand schon besser als BMW 5er, Mercedes E-Klasse, Audi A4 / A6, Opel Insignia ect. Eine Wahl welche ich niemandem Empfehlen möchte, aber manche Eigenheiten kann man einem Fahrzeug auch nicht "wegbauen", egal mit welchem Aufwand.
 
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Vielen Dank für die vielen guten Antworten 🥰 Jetzt habe ich wieder ein paar Wege die ich verfolgen kann.
  • Ich bin aus der Schweiz Gegend Solothurn
  • VNC habe ich keines
  • Mitteltöner ist schon in Arbeit (400Hz-Geschichte)
  • CDS musste ich erst nachschlagen. Tönt vielversprechend. Plane in meinem Kopf schon was verstellbares 😎 Macht CDS bei meinem ESX QXB8A Bassreflex überhaupt Sinn, oder muss ich mir was geschlossenes besorgen?
  • Ich streame von Stick über die HU. Aber auch wenn ich direkt vom PC in den Amp rein gehe. Das Resultat ist immer ähnlich. Die Fahrgeräuche sind der Knackpunkt. Wie gesagt, im Stillstand macht der Sound richtig Freude 😍.
  • Muss mal sehen, wie ich während dem fahren messen kann. Muss wohl jemanden motivieren, das zu übernehmen
  • Bald kommen die Winterreifen drauf. Mal hören wie die Unterschiede sind. Die neuen Sommergummis für nächstes Jahr sind schon im Regal und sollen ca 3db leiser sein.
  • Radkasten zerlegen und dämmen kommt wohl auch noch
  • Windgeräusche habe ich vermutlich schon fast alles gemacht. Aussenspalten bei Windschutzscheibe etc geschlossen. Die Türen sind schon dreifach gedichtet und zusätzlich die Flächen im Zwischenraum mit SCCA9 bedeckt. Hat viel gebracht, ist aber nicht perfekt. Die Scheiben sind halt recht dünn. Ich vermute der Rückspiegel ist eine Lärmquelle, aber da kann ich nicht viel dran ändern. Ich habe auch schon testweise aussen alles mögliche mit Klebeband zugemacht. Aber so richtig ein Aha-Erlebniss gab es nicht.
  • Grad Säulen ausschäumen möchte ich nicht, damit die Wartbarkeit erhalten bleibt. Airbags sollten ja auch noch funktionieren. Im Innenraum habe ich alle Plastikteile einem Klopftest unterzogen. Alles was nur ein bisschen gescheppert oder hohl getönt hat zerlegt und mit Alubutil beschwert. Spez. die Gurtmechanik in der B-Säule ist eine Herausforderung. Alle Teile mussten entklappert werden, ohne die Funktion einzuschränken. Gurthöhenverstellung und so. Ich habe dies mit aufkleben von Akkustikmatte erreicht, so das diese schleifend ständig Druck auf bewegliche Teile ausüben und so Vibrationen verhindern.
  • Die Türen lassen sich unter 100Hz kaum bändigen. Ich habe mit hochpegligem Sinus schrittweise die Frequenzen durchgearbeitet. Alle möglichen Resonanzen trotz exesivem Einsatz von Alubutil und SCCA9. Das Blech ist einfach zu dünn. Verstreben geht nicht, da ich die Scheiben noch herunterlassen will. Deshalb habe ich <100Hz auf den Sub ausgelagert, obwohl ich finde die TT würden bis ca. 60Hz sauberer tönen.
Mein Ziel ist es das Fahrzeug optisch und mechanisch möglichst original zu belassen. Mom. sieht man nur dezent die ausgerichteten Hochtöner. Mitteltöner werden auch sichtbar bei der A-Säule gesetzt. Unter diesen Voraussetzungen möglichst schönen Sound zu erreichen (HQ kein SPL).

Zumindest habe ich jetzt einiges an Ideen die ich weiter verfolgen kann. Danke nochmal für alle Inputs.💗 Ich werde Euch auf dem laufenden halten. Bitte um Geduld, ich mache das nur nebenher 😉. Mir ist bewusst, der Toyota Corolla ist soundtechnisch eher eine Katastrophe. Schlechte Dämmung und die Original-Speaker....🙄...ich sage nur, die 16er waren weniger als 100g schwer. Magnete kleiner als eine 5-Euro-Münze. Das ist kein Lautsprecher, sondern ein Kopfweh-Generator. Trotzdem mag ich das Auto, das massiv präzise Fahrgefühl dieses 200PS-HEV ist was ganz eigenes 🥰

Liebe Grüsse von BobNoise.
 
Bei meinem Chevi hatte ich die Fahrgeräusche bei 70, 100, 130 und 160 gemessen. Auf dem Beifahrer-Sitz auf Kopfhöhe und dann auf dem Mikrofon auf dem Beifahrer- Fussraumboden mit einem Streifen Klebeband befestigt.

Arbeitest Du auch mit REW? Wie hast Du das gemacht, während dem fahren zu messen? Auf dem Laptop während dem fahren rum zu drücken halte ich für ein wenig gefährlich 😮.
Oder gibts da eine Art Aufzeichnungsfunktion, die ich noch nicht kenne?

LG Bob
 
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Ich habe zwar ein Superlux ECM999 (aka ECM8000) fürs Labtop, habe diese Messungen jedoch lieber mobil mit meinem MicW i436 am Handy oder Tablet gemacht.
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Ein Mitfahrer kann da ja helfen, zum Glück bieten meine Fahrzeuge immer mehrere Sitzplätze was insbesondere bei den Messungen bei 210 und 240 kmh gegen das Wackeln hilft 😂

Der Einfachheit wegen wurden mehrere Screenshots von DB Schallmessung und RTA Pro (5€) mit Notiz zu Ort/Stelle und Geschwindigkeit notiert. Man kann den Peakwert dort fixiert dagestellt lassen, dann sieht man die Frequenz und den Pegelwert.
Kann so aussehen:
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Oder mit Spectroid
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Ich mag es simpel.

AudioTool Pro (8€) habe ich auch, finde da aber eigentlich nur die ReverbTime hilfreich in der Anwendung.

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Plastikteile einem Klopftest unterzogen. Alles was nur ein bisschen gescheppert oder hohl getönt hat zerlegt und mit Alubutil beschwert.
Aua. Die Airbag Gaskartuschen sprengen Verkleidungen mit bis zu 1800 bar weg, da sollte man das Gewicht von Innenverkleidungen in Bezug auf kinetische Energie nicht ignorieren. Dämpfung wäre hier das Stichwort anstelle Gewicht

Säulen ausschäumen möchte ich nicht
Muss ja nicht, aber das verschliessen / eleminieren sämtlicher Resonanzräume unter Berücksichtigung der Luftfeuchtigkeit und Wärme/Kältespeicherung kann helfen

Winterreifen drauf. Mal hören wie die Unterschiede sind.
Pegel lässt sich am Radio-Lautstärkeregler anpassen, wichtiger zueinander ist harmonische/ähnliche Akustik der Reifen im Fahrverhalten

Airbags sollten ja auch noch funktionieren.
Natürlich, die liegen auch ausserhalb der Metallsäulen damit diese (Airbags) in den Innenraum expandieren können

trotz exesivem Einsatz von Alubutil und SCCA9
Definiere / zeige doch mal "exzessiv" 🙂
Ich habe das STP Bomb 4mm plus das 2.2mm ALB "Ultra" von SIP drüber an den Türblechen... und natürlich Dämmschaum. Mit Motor/Fahrwerk Anpassung 🫣

Bedenken: oftmals ist das Dachblech die grösste Resonanzfläche, zudem am nähesten am Ohr.
 
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Muss ja nicht, aber das verschliessen / eleminieren sämtlicher Resonanzräume unter Berücksichtigung der Luftfeuchtigkeit und Wärme/Kältespeicherung kann helfen
Oh das habe ich falsch verstanden. Du meinst das INNERE der Metallsäulen ausschäumen? 😮 bin ich noch gar nicht drauf gekommen. Was nimmt man da am besten?

Definiere / zeige doch mal "exzessiv" 🙂
Ich habe das STP Bomb 4mm plus das 2.2mm ALB "Ultra" von SIP drüber an den Türblechen... und natürlich Dämmschaum. Mit Motor/Fahrwerk Anpassung 🫣
Ja ich sehe schon, was ich als exessiv empfinde ist hier bei Klangfuzzi vermutlich eher das absolute Minimum. Ich bin ja noch Anfänger, lerne aber gerne dazu. 😉

Bedenken: oftmals ist das Dachblech die grösste Resonanzfläche, zudem am nähesten am Ohr.
Hmmm Dachblech 🙄. Die einzigen Geräusche von dort waren bisher klappernde Lampen. Fest gegen das Dach drücken beim fahren bewirkte keine Veraenderung. Das Dach ist bei meinem aber auch schön profiliert. Könnte man trotzdem mal ins Auge fassen.

Ich glaube mit meiner Frage hier habe ich mir Arbeiten für die nächsten Monate eingehandelt 🫨 danke für jede Hilfe 🤗

LG Bob
 
das INNERE der Metallsäulen ausschäumen?
Ja, Bauschaum expandiert und ist bei geschlossenpooriger Aushärtung bis 0,5 bar Wasserdicht, Brunnenschaum expandiert weniger und ist bis 2 bar Wassrdicht - also wenn möglich immer im Feuchtzustand abstreifen damit die Schaumstruktur abschließen kann
Hier im Jaguar mit Resten von Alubutyl, NoiseFlex, Faserdämmplatten (Trittschalldämmung) und einem Atmungsaktiven, Feuchtigkeitsressistenten aber Dampfdurchlässigen (Gartenteich-) Tex Schaum zur Abdeckung zum Dachhimmel. Kosten ca. unter 100€ (Dach) gesamt, Leicht, Atmungsaktiv, geringe Wärmespeicherung gegenüber Alubutyl und hoch Effektiv.
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Hier bei dem Chevrolet Kalos mit den besten & teuersten S.I.P. und Aero Materialien, Dämmstoffkosten über 1.000€ (gesamtes Fahrzeug) ohne Arbeit / Montage. Teuer, best mögliche Dämmwirkung aber ebenso hohe Wärmespeicherung im Sommer.

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Wenn du so einen Unfall hast das es dir Kabel in dem Dacholm oder A-Säule abschert, brauchst dir über Reparatur / Instandsetzung sowiso keine Gedanken mehr machen.

Stillegen von Schallbrücken und Resonanzräumen, da schneide ich mir auch mal Moosgummi Matten für unter die Kofferraumboden Abdeckung zurecht oder stopfe Hohlräume im Trockenbereich mit Schafwolle aus. Moosgummi mit Mikrofaserbezug stellt auch viele Ablagen ruhig/klapperfrei
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Je nachdem, was in dem entsprechenden Fahrzeug Sinn macht. Dämpfung zur Resonanzverschiebung/Verringerung von Blech-Schwingungen erreicht man durch Alubutyl / Kunststoffschwerfolie (Heavy Damping Mat), Schallabsorbtion durch Schaumstoffe oder Faserstoffe / Faserplatten, Filz, Schafwolle (oder Steinwolle im Hausbau bzw Staubdicht abgetrennt).

Aber sehe das nicht als "Standard", ich habe schon immer ein großes Mittel- und Langstreckenprofil wo ich am Wochenende auch mal locker 700-2000 km gefahren bin (Pendler Familie) und ich möchte keinen Hörschaden. Anstelle die Fahrgeräusche mit der Musik-Pegelkeule zu erschlagen, habe ich seit 30 Jahren lieber erst die Fahrgeräusche soweit möglich abgesenkt / eleminiert um mehr Hör-Raum für Musik-Klang zu haben. Die Musikanlage geht auch Laut, aber da rappelt und scheppert nichts.

Spätestens wenn du mal bei Regen mit einer Dach/Volldämmung fährst, erschrickt man schnell über den Lärm der meisten unbehandelten Serienfahrzeuge. Meine Kleinwagen waren beim Fahren leiser als E-Klasse, 5er oder A4 ect. Geräusch-Fahrkomfort eines Luxusfahrzeuges mit Kurzstrecken-Nutzbarkeit und Unterhaltskosten-Wirtschaftlichkeit eines Kleinwagens. Aber auch das hat sich heute bei vielen E-Autos deutlich verbessert, so das man immer das individuelle Fahrzeug mit Streckenprofil und Anspruch zusammen sehen muss.
 
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Ich Klink mich mal kurz ein… hab auch meine Bude komplett zerlegt und alles gedämmt.

Wenn du die Radläufe machen willst, nimm Schallisolationsmatten, kein AluButyl.

AluButyl nur zum entzerren. Der Rest mit multimatten - die Blocken den Schall bis zu 36dB- (je nach Frequenz)

Wenn du dein Außenblech geruhigen möchtest dann nimm dir AluButyl mit einer dicken Aluschicht und forme das zu einem T-Träger. Ich habe das dem Maik von AudioUp mal erklärt, er hat’s angewendet und war hell auf begeistert. Im Video hier siehst du wie es geht.

Mit der Technik bekommst du jedes Blech ruhig gestellt. Wenn’s noch massiver werden soll, mach das ganze zweilagig und lass ne große Klebefläche damit es gut haftet.

Der Diddi von Fortissimo vertreibt das AluButyl mit der dickeren Alufolie.

Ps: die wirkung von AluButyl ist auch temperaturabhängig. Bei 20- 30 grad hast du die besten Ergebnisse.
Die Unterschiede zwischen den AluButyl Sorten ist auch Massiv!!! Mit gutem Zeug erreichst du manchmal mit einer Lage, mehr als mit billigen Zeug das zwei oder sogar 3 lagig verlegt wird.

Weiterhin ist die größte Emissionsquelle der Unterboden und die Spritzwand. Der Lärm der Rollgeräusche kommt auch oder vorallem von unten.

Sprich mal mit der dem Diddi hier aus dem Forum (Fa. Fortissimo) der kennt sich bestens aus und kann dir weiter helfen - auch mit dem
passenden Material.

Grüße und viel Erfolg


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Falls es noch nicht genannt wurde, dann würde ich empfehlen u Profil Dichtungen zusätzlich zu verkleben. Ohne die zweite Dichtung konnte ich ein Blatt Papier, das zwischen Tür und Rahmen geklemmt war recht leicht raus ziehen. Mit der 2. Dichtung war es viel schwerer, somit dringt auch weniger Luft durch die Dichtung ein.
 
Türen haben baubedingt bei ca 100Hz eine massive Resonanz
Zeige doch mal einen Baubericht wo man sieht was wie gedämmt / besämpft wurde. Vielleicht ist das ja nur ein kleiner Fehler, wie z.B. das die Lautsprecher nicht ordentlich zum LS-Gitter abgedichtet wurden.

Oder kann es sein das Resonanzen vom Subwoofer durch den Kofferraumdeckel oder Hintertüren angeregt werden?

Wurde was am Unterbodenblech oder Motorspritzwand gedämmt?

Zum Gewicht:
 
Zeige doch mal einen Baubericht wo man sieht was wie gedämmt / besämpft wurde. Vielleicht ist das ja nur ein kleiner Fehler, wie z.B. das die Lautsprecher nicht ordentlich zum LS-Gitter abgedichtet wurden.

Oder kann es sein das Resonanzen vom Subwoofer durch den Kofferraumdeckel oder Hintertüren angeregt werden?

Wurde was am Unterbodenblech oder Motorspritzwand gedämmt?

Zum Gewicht:

Deshalb auch die Multimatten. Die haben idr noch ne Butylschicht mit drin. Für Sachen wo es nicht so drauf ankommt - reicht auch nur die Multimatte.

Weiterhin ist bei einem Auto das bleich ja nicht so gerade und glatt wie in dem, sondern hat schon einen Wölbung. Allein dadurch hast du schon ein anderes Schwingverhalten vom Blech. Aber zur Veranschaulichung perfekt

Bei den guten Multilayer-Matten hast du noch ne „Schwermatte“ als oberste Schicht. Die hat eine sehr hohe Dichte und ist meist auf dichtem Schaumstoff geklebt und wirkt als Schallisolator und Reflexionschicht. Der Schaumstoff ist der absorber und absorbiert den reflektierten Schall. Der wieder in Richtung ausenblech geht. Dort wird er wieder reflektiert geht durch den Schaumstoff in Richtung Schwermatte usw.

Das Compfortmat- Zeug macht sogar 38dB.

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Mal ein anderer Hersteller:
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Es gibt aber noch viele andere Hersteller. Aber die beiden hier sind schon ganz gut.


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Habe leider keine Fotos gemacht. Müsste zuerst alles aufmachen zum fotografieren. Ich vergesse mich immer beim arbeiten. Am Ende denke ich dann...."Mist" ein paar Fotos wären doch schön gewesen. Meistens habe ich das Handy gar nicht dabei, weil in der Betonhalle im UG eh kein Empfang ist. Ich muss mich mal darauf konzentrieren 🙄

Die 100 Hz dröhnen auch bei abgenommener Türverkleidung. Zum testen gebe ich einen lauten Sinus nur auf diesen Speaker. Also kein Subwoofer läuft da mit. Ich habe wirklich das Gefühl, das die ganze Türe darauf schwingt. Mit massivem rumdrücken kann man die Resonanz verändern, aber nur seeeeehr wenig. Bei den neuen Corollas sind die Türbleche nicht viel dicker, als die einer Coladose. Kein Wunder kriegt man das kaum gebändigt.

Die Türen habe ich mit 4mm Alubutyl CTK-Premium grossflächig abgedeckt Aussenblech und innenblech. Im Bereich um den Lautsprecher im Nassbereich noch SCCA9 drauf. Im Trockenbereich ist glaube ich einen CTK Schallabsorberschaum drauf. Die Türabdeckung dann auch noch mit Alubutyl vibratoinsfrei und gemacht.

Die Lautsprecherringe haben flächig MoosGummi drauf wo der Ring (eine Art kurzes Kunststoffrohr) der Türabdeckung drauf drückt. Da dies aber vermutlich nie ganz dicht ist, habe ich zusätzlich einen massiven Wulst auf schwerem Akustikmatrial rund um den Lautsprecher geformt , wo das Kunstoffrohr der Türabdeckung bündig reinpasst.....

Ich habe auch schon mal testweise das innere des Kunstoffrohrs mit Schallabsorber ausgekleidet. Aber gefühlt tönte es nachher weniger klar. Habs wieder rausgenommen.

Vermutlich habe ich etliche Kilo Material pro Türe verbaut. Die Dinger sind spürbar schwerer beim schwenken.

Hmm ich muss wirklich Fotos machen....sonst schreib ich mir hier die Finger wund 😮

Wie gesagt....eigentlich tönt das ganze für mich schon sehr zufriedenstellend im Stillstand. Diese Türresonanzen umgehe ich, indem ich den Sub bis auf 100Hz laufen lasse.
 
Das Fahrzeug selbst ist entscheidend für den Fahrkomfort und damit zusammenhängend die Fahrgeräusche.

Ich habe mich drei Jahre lang an der scheiß billigen lauten Dreckskarre Tesla geärgert.

Der jetzige Audi A6 e-tron Sportback Quattro ist dagegen ein Traum an Fahrgeräuschen.

Leiser (kaum hörbarer) Elektroantrieb mit 428 PS und konstanten 800 NM. Kaum Windgeräusche dank ausgefeilter Luftführung, CW-Wert von 0,21 und weniger Stirnfläche als die üblichen SUVs. Optionale Doppelverglasung. Komfortables Luftfahrwerk. Audi-optimierte leise Pirelli Reifen. Doppelte Türgummis und eine hervorragende Dämmung, bei der man merkt, dass Audi sich beim Abdämpfen eines jeden Fahrwerksgeräusches sehr viel Mühe gegeben hat. Das ist einfach elektrische obere Klasse.

Es ist immer wieder unglaublich, wieviel entspannter und zufriedener ein hochwertiges leises Auto macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist immer wieder unglaublich, wieviel entspannter und zufriedener ein hochwertiges leises Auto macht.
Das ist die einfachste und effektivste aber auch teuerste Stellschraube. 👍

Darum auch:
manche Eigenheiten kann man einem Fahrzeug auch nicht "wegbauen", egal mit welchem Aufwand.

Trotzdem habe ich (wenn man von billigen Kisten spricht) schon VW Polos, Honda Civics, Mazda 323, 626 oder Chevrolet Kalos absolut ruhig & still bekommen. Da dürfte ein 2024er Corolla HEV nicht wirklich unlösbare Probleme aufwerfen, zumindest nicht von Tür- oder Verkleidungsresonanzen. Mit der Deaktivierung eines künstlichen Motorsound oder leiser stellen einer Sport-AGA sieht das ggf anders aus.
 
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