Das leidige Thema streaming im Auto

modder

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Eric
Hi zusammen,
ich komme im Tesla irgendwie auf keinen grünen Zweig bisher beim Musik abspielen.

Der Karren hat ja einen Browser und aktuell nutze ich "TeslaAndroid", wo ein Android auf einem RaspberryPI läuft und ich über den TeslaBrowser von der OEM Headunit da drauf zugreifen kann. Vom RPI gehts dann per USB-Soundkarte -> SPDIF in den DSP. Lautstärkeregelung über Remote vom DSP.
Auf dem Ding läuft Universal Audio Player Pro (UAPP) und spielt Qobuz ab.
Internet gibts über einen 5G Router im Auto.

Dummerweise kann der UAPP nicht buffern oder auf die Qobuz-App Downloads zugreifen, heißt, wenn ich 5x nacheinander das selbe Lied höre, lädt der das 5x hintereinander live übers Handynetz. Da habe ich nicht genügend Datenvolumen für den ganzen Monat und zweitens gibts immer mal wieder ein paar Sekunden Ruhe, wenn er über Mobilfunk keine HighRes live laden kann :(

Volumio ist mir mit 7,50€ im Monat zu teuer, aber ich weiß gar nicht ob das auch immer "live" alles downloaden würde.

Qobuz direkt auf dem TeslaAndroid nutzen geht zwar auch, aber dann habe ich immer mal wieder so knacken, spotzen in der Audioausgabe, was mit dem TeslaAndroid zusammenhängt.


Ich habe über so nen Fiio Player nachgedacht, mir taugts aber nicht noch einen extra Bildschirm zu haben.


Hat noch jemand ne Idee?
 
Ja, ich kann dir bei deinem Problem leider nicht weiterhelfen. Bei mir sieht’s aber ähnlich aus. Ich nutze Android über das Ford Radio und da gibt es trotz insgesamt ordentlicher Spotify Wiedergabe immer mal wieder kleine Aussetzer. Nicht dramatisch, aber eben auch nicht sauber gelöst.

Zum Thema FiiO: Ich habe hier auch einen Player im Einsatz und musste feststellen, dass der klangliche Unterschied im Auto praktisch keine Rolle spielt. Ob ich nun per SPDIF direkt vom FiiO in den DSP gehe oder die komplette Android Kette nutze, hört man am Ende kaum. Sobald der Motor läuft, ist das ohnehin nebensächlich. Deshalb habe ich das im Auto wieder verworfen. Ein zweites Display im Fahrzeug ist für mich auch keine Option.

Der FiiO selbst funktioniert aber sehr gut, keine Frage. Ich nutze ihn inzwischen außerhalb vom Auto und habe mir dazu meine ersten Planar Kopfhörer gegönnt. Das ist eine komplett andere Liga

Unterm Strich: Gleiche Probleme, gleiche Erkenntnis, aber leider keine Lösung für dein Tesla Thema.
 
Ich werde den Wiim Mini samt App probieren bei mir. Erste Tests mit der Usability sah ganz gut aus. Audio kann ich nichts sagen, da noch nicht verbunden
:) Aber bisher könnte das eine gute Lösung sein, wenn du eine Android App laufen lassen kannst?
 
Der Wiim ist dann aber auch nur ganz normaler Streamer und es erfolgt keine Datenübertragung zwischen der Wiim App und dem Ding, oder?
Weil dann wird ja wirklich jedes einzelne Lied was man hört live ausm Handynetz geladen und man hat nicht "seine" Lieder offline oder im Buffer.
Da reine mein 30GB nicht mehr aus denke ich.
 
Mal ein ganz "dummer" Lösungsansatz: Bei Congstar gibts für ~16€ 50GB oder 20€ 75GB, würde das reichen?
Sonst gibts bei der Telekom die Unlimitedtarife für ~25€/Simkarte wenn man 3 Stück mit jeweils eigener Telefonnummer nimmt. Sind dann drei vollwertige Anschlüsse. Zwei Stück dann für Mutti, Kind, Frau whoever. :ROFLMAO:

Löst zwar nicht das Buffering Problem aber je nach aktuellem Tarif wäre es evtl eine Notlösung.
 
Zum Thema FiiO: Ich habe hier auch einen Player im Einsatz und musste feststellen, dass der klangliche Unterschied im Auto praktisch keine Rolle spielt. Ob ich nun per SPDIF direkt vom FiiO in den DSP gehe oder die komplette Android Kette nutze, hört man am Ende kaum. Sobald der Motor läuft, ist das ohnehin nebensächlich. Deshalb habe ich das im Auto wieder verworfen.
Mir gehts auch nicht unbedingt darum, das man das allerletzte Fitzelchen Auflösung hört oder bekommt, sondern dass die Lieder so wenig wie möglich Klirr mitbringen. Wenn man teilweise bei Spotify in "lossless" aufdreht hört man die Vocals kreischen und die Instrumente schlürfen, was bei Qobuz im selben Track auf 24Bit nicht ist.
Habe aber noch nicht probiert bei qobuz mal die Qualität runter zu drehen.

Ja, neuer Tarif wäre evtl. eine Lösung wenn nix mehr geht.
Habe aktuell fürs Auto 30gb für 4,99€ und auf Handy 20GB für 2,65€ :)
 
Wenn man teilweise bei Spotify in "lossless" aufdreht hört man die Vocals kreischen und die Instrumente schlürfen, was bei Qobuz im selben Track auf 24Bit nicht ist.
Habe aber noch nicht probiert bei qobuz mal die Qualität runter zu drehen.
Ja, das ist ein sehr interessantes Thema. Hast du mal einen Track, bei dem dir das besonders aufgefallen ist? Würde ich gern selbst testen. Ich muss sagen, ich habe bei Spotify eigentlich keine Probleme damit. Es kann natürlich sein, dass im Vergleich zu Qobuz einfach ein anderes Master genutzt wird und der Unterschied daher kommt.
 
Ich hab auf dem Telefon die HiBy Music App als Player. Der funktioniert mit Tidal eigentlich ganz gut, und greift auch auf die Downloads von Tidal zu. Ob der mit Qobuz geht, weiß ich aber nicht.

Gesendet von meinem Pixel 9 mit Tapatalk
 
Bei Qobuz kann man ruhig mit mp3 streamen. Selbst da ist die Qualität besser als bei Spotify.
 
Was ist denn mit Qbuz auf einem Iphone?
 
Ja, das ist ein sehr interessantes Thema. Hast du mal einen Track, bei dem dir das besonders aufgefallen ist?
Da müsste ich mal schauen ob ich einen track finde wo es mir besonders auffällt. Generell habe ich beim Hören immer das Gefühl, als wäre bei Spotify so bei 10-15kHz ein Boost.

HiBy probiere ich mal aus. Danke.

Kannst du noch einen zweiten Satz schreiben, was du genau meinst, Markus?
 
Ah, kam vielleicht falsch rüber. Es läuft Android (TeslaAndroid Projekt) auf einem RaspberryPi, wo ich über den integrierten Browser vom Tesla auf die Android Oberfläche zugreifen kann.

Ich glaube ich habe herausgefunden, warum das Android knackt und spratzelt.
Die Stromaufnahme vom PI wird bei 1100mA abgeregelt. Eigentlich sollte der Pi4 ja keine Polyfuse mehr haben, aber scheinbar ist da dennoch irgend eine limitierung aktiv.
Jetzt habe ich die Hoffnung, dass mein Problem sich selbst erledigt, wenn ich 5V über den 40Pin header einspeise.
 
Ja, das ist ein sehr interessantes Thema. Hast du mal einen Track, bei dem dir das besonders aufgefallen ist? Würde ich gern selbst testen. Ich muss sagen, ich habe bei Spotify eigentlich keine Probleme damit. Es kann natürlich sein, dass im Vergleich zu Qobuz einfach ein anderes Master genutzt wird und der Unterschied daher kommt.
Mir geht es genau so, ich habe Tidal 60 Tage lang getestet in verschiedenen Autos und zuhause und konnte keine Klangliche Verbesserung zu Spotify finden. Ich höre aber auch nichts negatives an Spotify, ich habe sogar schon manchmal die CD gegengehört weil ich meinte was zu hören, das war auf CD dann aber gleich scheiße.

Was mir aber seit kurzen/ seit der der ESX aufgefallen ist, das bei wenig Handy Empfang man im Spotify Streaming schon immer wieder mal ein plop und knaksen hat, was ich jetzt nicht auf das Fehlende Sounding oder Endstufe geschoben habe. Mir fällt es aber auch erst seit kurzen auf, hatte ich früher nicht... Werde es mal zuhause versuchen nachzustellen...
 
Ich nutze überwiegend Spotify und bin eigentlich davon ausgegangen, dass Spotify "passt" und im hochwertigen Setup kein relevanter Unterschied entsteht. Realität: Mit Qobuz habe ich einen Track gefunden, den ich im Blindtest zu 100 % im A/B voneinander unterscheiden kann. Das wird nicht die Regel sein, denn viele Titel haben identisches Mastering und CD Qualität, da gibt es keinen relevanten Unterschied. Aber es gibt eben auch Ausreißer und die sind auf einer sauberen Kette hörbar. Das Ergebnis hat mich überrascht und ist ehrlich gesagt nicht das, was ich erwartet oder gehofft habe, aber so ist es nun mal.
 
Ich nutze überwiegend Spotify und bin eigentlich davon ausgegangen, dass Spotify "passt" und im hochwertigen Setup kein relevanter Unterschied entsteht. Realität: Mit Qobuz habe ich einen Track gefunden, den ich im Blindtest zu 100 % im A/B voneinander unterscheiden kann. Das wird nicht die Regel sein, denn viele Titel haben identisches Mastering und CD Qualität, da gibt es keinen relevanten Unterschied. Aber es gibt eben auch Ausreißer und die sind auf einer sauberen Kette hörbar. Das Ergebnis hat mich überrascht und ist ehrlich gesagt nicht das, was ich erwartet oder gehofft habe, aber so ist es nun mal.
Kann es auch voll verstehen wenn man das Maximum aus der Anlage holen möchte.
 
Wenn Du die Musik Lokal ablegen kannst, dann ein headless Plex mit Plexamp im Tandem...
 
So…nach langer Zeit habe ich mich dann von meiner Youtube-Offlineliste auf dem Handy auch mal ans Streaming gewagt. :D

Und ich bin positiv überrascht. Eine feste Offlineliste möchte ich nicht komplett aufgeben, da ich zum Testen und ab und zu einfach bestimmte Songs hören möchte. Zum Glück kann ich das beibehalten. Da ich sowieso schon seit Jahren Youtube Premium habe, bot sich Youtube Music also an. Ich muss gestehen, dass das „matching“ von meinem Musikgeschmack ziemlich genau hinhaut. Und wenn mal ein absolut geiler Song entdeckt wird, kann ich mit einem „Klick“ diesen in meine Offlineliste laden und immer nach Belieben anhören.
Somit bin ich wohl endlich mal im Streaming angekommen und froh darüber. Bisher macht es wirklich Spaß. :)
 
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