back to the roots, neue Komponenten + altes Auto ^^ (20 Jahre später..)

hacki

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Hi liebe Klangfuzzis :)

Ich komme gefühlt noch aus der Zeit von dicken Monoblöcken, reinen Passivweichen und CD-Wechslern.
Was sich heute mit DSPs und moderner Endstufentechnik machen lässt, ist extrem spannend – für mich aber auch eine echte neue Welt.

Meine alte Anlage hat die letzten zwei Jahrzehnte behutsam verpackt im Trockenen überdauert – die Komponenten passen also theoretisch direkt wieder rein.
Tatsächlich habe ich auch wieder exakt dasselbe Fahrzeugmodell vor der Tür stehen wie damals (ein Honda Prelude Bj. '99).

Jetzt stehe ich natürlich vor der Frage, was davon überhaupt noch zeitgemäß ist und an welchen Stellen es Sinn macht,
das alte Setup mit moderner Technik – wie etwa einem DSP/Class D Amps, oder aktuellen Zuspielern – auf ein ganz neues Level zu heben.

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen, wie man einen solchen „Scheunenfund“ am besten neu aufrollt!


Kommen wir zum Ist-Zustand:
Als HU ist ein Alpine 9886R im Einsatz + die Serienlautsprecher.

Und folgende Komponenten liegen noch rum:
Frontsystem: µ-Dimension JR Comp 5 (13er System, 50W RMS/120W max.)
AMP: David Art DA 15 Silver

Sub: Hollywood Edge 1524-D4 (2x4 Ohm DC, 800W RMS) in einem geschlossenen Gehäuse.
Amp: ESX Q475.1

Vermutlich habe ich auch noch iwo den Imprint Sound Prozessor + Mikro rumliegen, wobei ich bei der HU gerne auf ein (einfaches) Doppel-DIN Gerät wechseln würde.

Den alten Monoblock Amp würde ich aber auch gerne gegen etwas neues und digitales (Hallo Strom!) austauschen.
Vermutlich reicht eine Leistung um die 1kW@2Ohm aus?
Welche Amps sind heutzutage zu empfehlen, Hifonics ZXR1500/1E?

Sollte ich die David Art durch einen DSP Amp ersetzen?
Aktuell hadere ich ein wenig mit dem Gedanken, da ich keine Ahnung vom Einstellen habe..

Bezüglich Strom:
Die alte Anlage war mit 50er Kabeln angeschlossen, und als Starterbatterie kommt aktuell eine Exide EFB zum Einsatz.

Wie würdet ihr das Projekt angehen? Meine Reihenfolge wäre:
1) neuen SUB Amp besorgen
2) Anlage in Betrieb nehmen und schauen ob mehr Strom benötigt wird
3) Falls Engpass besteht => AGM Batterie holen bzw eine andere Lösung finden.
4) HU ersetzen


Danke fürs Lesen und auch für eure Gedanken/Tipps/Meinungen/Erfahrungswerte :)
 
Hi!

Cooles Projekt und tolles Auto.

Ich nutze so viel wie möglich weiter. Insbesondere Lautsprecher, Subwoofer und Kabel. Auf Grund des recht jungen Baujahrs war ich gezwungen was aktuelles zu holen. Für mich war ein 8 Kanal dsp amp auch ein novum. Nach vielen Stunden Youtube und dank automatischer Einmessung, kann man damit ohne große Einstellkenntisse gut Musik hören. Für alles darüber hinaus gibt es sehr talentierte und fähige Einsteller hier im Forum.

Die alte Esx ist ein Traum. Hatte mal die 120.2 - trotzdem muss ich sagen, dass class-d einiges an Strom spart. Im vorherigen Auto waren mit class d und frischer Batterie alle stromprobleme weg. Selbst mit der ausgelutschten Batterie wars besser.

Stromversorgung geht heute auch erheblich besser als damals dank lithium und anderen modernen puffern.

Das wären so für mich die großen Fortschritte der letzten 20 Jahre:

- Digitale kleine, sparsame DSPs und normale Amps

- Stromversorgung: lithium, lto..
 
Wie würdet ihr das Projekt angehen?
Maximale Leistungsaufnahme der Verstärker erörtern /in Erfahrung bringen

Passt beim Prelude ein 16er TMT? Wäre vom Basspegel einfacher zum 15" Woofer

Ansonsten wäre ich generell dabei alles wie vorhanden zu verbauen und einfach einen externen DSP zwischen zu schalten. Wäre doch schade wenn man Jahrzehnte lang die Elektronik aufhebt um dann alles zu verschleudern. Die q Dimension Sets fand ich gut - wenns funktioniert...

Die Alten Prelude haben mir auch schon immer gefallen - alte gute Komponenten vorhanden aus sicherer Vorgeschichte... Oldschool machen. Nur dort und dann nachbessern wo tatsächlich Erforderlich. Darum würde ich vorerst auch das Alpine Radio lassen und einfach einen (gebrauchten?) DSP zwischenschalten.

Die Alternative ist die 20 Jahre gelagerten und beträumten Komponenten zu verschleudern und mit Verlust alles neu kaufen - neues 2-Din Radio und DSP Amp, dann wahrscheinlich auch einen kleineren Sub also auch neue Lautsprecher. Dann fragt man sich nach ein paar Monaten wie die alte Anlage dagegen abgeschnitten hätte... Ich ärgere mich heute nach 10 Jahren noch das ich damals meine alte Anlage verschleudert habe.
 
Danke euch erst mal!

Grundsätzlich bin ich auch eher jemand, der gerne Dinge so lange weiterbetreibt, wie sie es hergeben. Aber, Technik wird mit der Zeit einfach nur alt...
Beim Subwoofer AMP wechsel ich gerne auf ein Class-D Produkt, da erhoffe ich mir ein wenig "EntSpannung" :LOL:.
Und eine HU mit Bluetooth, Android Auto, Freisprecheinrichtung, etc., wäre auch nice to have...

Das Frontsystem taugte mir damals schon gut, und die 13er gehen Plug and Play rein (mit Adapterring).....165er dürften aber auch gehen, mit bisschen Bastelarbeit.
Die Option lasse ich mir noch offen.

Der große Sub muss auch nicht zwingend bleiben...ein 12er wäre evtl. auch ausreichend....aber - das lässt sich später immer noch realisieren.
Ein paar alte Sub Kisten sollte ich noch rumliegen haben :LOL:
 
Zwecks DSP, es gibt auch Doppel DIN Radios mit einfachen DSPs.
 
Zwecks DSP, es gibt auch Doppel DIN Radios mit einfachen DSPs.
richtig

damit könntest mit der analogen 2 kanal die 13er tmt bespielen und über die Hu interne endstufe die Ht bespielen , substufe für den woofer ist auch klar

zum sub selber > dein Honda hat ja nen abgetrennten kofferraum wie ne klassische Limo , da ist augenmerk auf die ankopplung des sub zum innenraum wichtig wenn der im kofferraum verbaut werden soll

alternativ könnte man den aber auch garnicht im kofferraum verbauen

zur alten ESX substufe > wenn du die auf 4 ohm laufen lässt ist der stromhunger auch kleiner , mit den knapp 600 watt kann man asuch sehr gut musik hören


Mfg Kai
 
Danke für den Input!

Ein Moniceiver mit DSP, Laufzeitkorrektur und x-Band Equalizer sollte "ausreichen", stimmt, auch ne Idee :)
Aber das komplette Frontsystem darüber laufen zu lassen wäre vermutlich too much?

Der Kofferraum ist nicht richtig abgetrennt, quasi nur durch die Rückenlehne der Rücksitzbank, und diese kann man auch umklappen.
Funktionierte damals aber recht gut mit dem Sub.

Mit 4 Ohm wirds glaub bissl schwierig. Der Sub hat eine Doppelschwingspule mit je 4 Ohm. Damit komme ich entweder auf 2 oder 8 Ohm, wenn ich mich nicht irre.
 
Aber das komplette Frontsystem darüber laufen zu lassen wäre vermutlich too much?
damit könntest mit der analogen 2 kanal die 13er tmt bespielen und über die Hu interne endstufe die Ht bespielen
Mit 4 Ohm wirds glaub bissl schwierig. Der Sub hat eine Doppelschwingspule mit je 4 Ohm. Damit komme ich entweder auf 2 oder 8 Ohm,
ja , da wird`s nix mit 4 ohm , kann man aber 8 ohm testen ob es reicht
 
Wäre natürlich auch ne Idee, das wären dann ~290W an 8Ohm.

Ich habe überlegt zuerst die HU zu wechseln, und bin auf ein JVC Gerät gestoßen: JVC KW-M795DBW


Taugt das was?


Und generell: kann jmd was zu Amps von Gladen sagen? zB der RC 3200 C1

Danke!
 
Ich kann dir zur Gladen keine fachkundige Auskunft geben, bis auf, dass die Marke durchaus sehr gute Sachen baut. Aber ich stell mir eher die Frage, welches Konzept du damit verfolgst. Das ist halt ein großer Riegel mit extrem viel Leistung bei 0,5 ohm. Ideal für DB wettbewerbe.

Um die 1kw an 2 ohm gibt es auf wesentlich kleinerem Raum und sollte für den Woofer absolut ausreichen.
 
generell: kann jmd was zu Amps von Gladen sagen?
Alles was wir als Händler von Mosconi Gladen in der Hand und verbaut hatten hat absolut funktioniert in dem (Produktlinien)Rahmen wo es angedacht war. Die Gladenn ONE 120.4 & 130.4 DSP, ONE 240.2 waren tonal und Leistungsmäßig feinste Stufen. Die RC1200c1 war ok, die XL 250c4 ein absolutes Brett. Die SQX Serien waren ebenso gut wie die Zero Serien, wenn man auf die Produktausrichtung geachtet hatte war das immer passend, auch vom P/L her dafür das es eben keine Zukauf / Umlabel / Billigmarke war. Die SQX 08 und SQX12 Woofer waren in den VB / Bassreflex Gehäusen erstklassig, vergleichbar den Sundown Audio SA12. Die Gladen Zero VB haben mich an die Image Dynamics ID 12 und 15 erinnert von dem Tief/ neutral / trocken / seperierten her, die Gladen 15" SPL Woofer haben den typisch fetten SPL Bereich gut abgedeckt, was mir im P/L ebenso verständlicher war als die JL Audio Import Preis-Gestaltung.

Bei Audio System könnte ich einiges erzählen von dem was mir nicht gefallen hat, auch bei Focal gab es genug Sachen die mehr Geschmack waren - die Polyglass und Papyrus Membran Serien wie PS 165 FXE fand ich insbesonere im Tief-Mittelton klasse, wegen den "etwas eigenen" Hochtönern für Rock, Jazz, Klassik und Songwriter toll, aber nicht jedermanns Geschmack. Da waren die Rainbow Systeme durchweg gefälliger.

Aber das bringt dir wahrscheinlich alles nix - in Bezug auf die Endstufe RC3200c1 : eine normale Class-D Stufe, die RC Serie ist die kleine Einsteiger-Serie. Kann man machen, ich wäre da aber eher auf eine Taramps SMART-3 Bass geneigt. Wer Kontrolle möchte, kann sich bei Gladen gerne die benannten SPL Stufen anschauen - die SPL 1800c1 hat bei mir einen stärkeren Eindruck hinterlassen. Für klein & billig hat uns auch die MacAudio Micro XL 1000 aus den Socken gehauen was da im P/L raus kam - die hat völlig rausch- und störungsfrei über 1kw Leistung raus geschoben als ob es kein Morgen gäbe. Die Gladen RC Serie hat für mich nichts was mich reizen würde.

Wenn du auf Effizienz und brutale Leistung an 4 Ohm stehst, gibt es auch die Taramps SMART-5 Bass. Siehe Test von Williston Audio
16723.jpg
😁
 
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