Welches Messequipment nutzt ihr aktuell?

Ich sehe den Sinn von Arrays ganz klar im Spatial Averaging:
Ein einzelner Messpunkt ist im Raum schlicht nicht belastbar. Kammfilter und Reflexionen sind extrem positionsabhängig, wenige Zentimeter reichen für komplett andere Verläufe.
Mit mehreren Mikros bzw. gemittelten Messungen bildet man die Hörzone ab statt eines Punktes. Dadurch verschwinden die zufälligen Einbrüche und man bekommt eine deutlich stabilere, praxisnahe Zielkurve.
Gleichzeitig bleibt das Ganze reproduzierbar, weil die Positionen definiert sind, im Gegensatz zu einer reinen Single-Point-Messung, die im Prinzip Zufall misst.
 
Bei diesen Arrays frag ich mich immer wie ich die Signale dann am Ende zusammenführe... macht das jeder anders oder sind das dann einfach z.B. 2 Mikrofone mit Loopbacks die dann beide von der RME aufgezeichnet und dann der Mittelwert gebildet wird? ... wenn das aber so wäre, wär ich dann nicht wieder an dem Punkt wo ich einfach nur ein Mikro in die Mitte hängen könnte?
Ja korrekt da gibts mehrere Möglichkeiten und Tools der weiter Verarbeitung und Verwendung. Eine ist die einfache Summierung, da gibts aber auch Algorithmen die da mehr machen als "dumm" summieren.
Je nachdem wie und was man messen möchte reicht für 98% der einsatzzwecke ein einzelnes Mikrofon mit geeigneter Glättung. Das Array ist eher zu Entwicklungszwecken um weitergehende dinge zu Analysieren.
Welche Möglichkeiten bieten diese Tools z.B.?
 
Ich sehe den Sinn von Arrays ganz klar im Spatial Averaging:
Ein einzelner Messpunkt ist im Raum schlicht nicht belastbar. Kammfilter und Reflexionen sind extrem positionsabhängig, wenige Zentimeter reichen für komplett andere Verläufe.
Mit mehreren Mikros bzw. gemittelten Messungen bildet man die Hörzone ab statt eines Punktes. Dadurch verschwinden die zufälligen Einbrüche und man bekommt eine deutlich stabilere, praxisnahe Zielkurve.
Gleichzeitig bleibt das Ganze reproduzierbar, weil die Positionen definiert sind, im Gegensatz zu einer reinen Single-Point-Messung, die im Prinzip Zufall misst.
Wobei das Abbilden der gesamten Hörzone ja auch mit normalem "Wedeln" machbar ist oder? - zumindest beim Frequenzgang... sind diese Unterschiede so immens dass es sich wirklich so viel besser abschneidet als Wedeln? Weil beim Wedeln werden ja zufällig viele Punktmessungen gemacht, wenn ich ja jetzt aber von einer Normalverteilung ausgehe, müsste ich ja theoretisch nur lange genug Wedeln um ein ähnlich präzises Ergebnis zu bekommen oder?
 
Es geht doch darum die Trennung und Laufzeit zu finden, womit du an all deinen Messpunkten den besten Kompromiss hast. Und das kannst eigentlich nur empirisch an mehreren Positionen messen. Manche Messpunkte kannste dann gleich aussortieren.
Ja, würde wohl über wedeln auch gehen, aber dann suchst über Tage und Wochen die Nadel im Heuhaufen ohne konkrete Basis weil die Phase fehlt.

Messdatenaufbereitung ist in der Tat das Stichwort.
 
Versuche mal mit dem Wedeln die richtige Laufzeit und dann noch die richtige Addition zu finden, dass dauert ewig.

Für mich ist die gemessenen Phase gar nicht so interessant, die Addition muss passen.
 
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