Umfrage - Wo kauft ihr euer CarHifi Zeug ? Und warum ?

Dann brauchst du aber auch keinen Webshop. Weil wie du schon selber erkannt hast, wann willst du das machen? Da hast du keine Zeit zu.
 
Man kann auch einfach einem Händler XY eine Mail schicken oder anrufen und sagen, ich würde gerne das und das bei dir Kaufen hast du auch passendes Zubehör. Hab ich früher immer so gemacht und hat immer geklappt, wo ist das Problem?
 
Also….
Meiner Meinung nach helfen Dogmen niemandem.

Da gibt es Händler die „mitgebrachtes Material“ per se ablehnen. Wenn es dann noch von einer Marke ist die sie nicht kennen…. Also soll der Kunde am besten alles neu kaufen. Versteh ich komplett wenn er noch nix hat aber für Hobbyisten taugt das nicht.

Das würde mich schon davon abhalten bei mindestens 2 hier vertretenen Händlern einbauen zu lassen und ist einer der Gründe warum ich @Car-Hifi-Manufaktur voll lieb hab 🥰. Ein Händler der sich auf die Kundschaft einlässt wird beides können. Den Rolextypen der seinen Porsche EINMAL ORDENTLICH haben will oder den Chaos Pepe bei dem Kemal dauernd umbauen muss (sorry 😬)

Vielleicht einfach unterscheiden zwischen jemandem der bei ARS oder anderen (wobei die echt gute Videos machen) eine Match als B-Ware bestellt; die Kabel verklemmt und dannach Hilfe sucht und einem Klangfuzzi. Dankeschön. Und selbst der Onlinekunde ist reif für mehr wenn er den Weg zum Einbauer geschafft hat; ich finde, als Unternehmer der auch Kunden hat, dass jeder Kunde der hilfesuchend auf der Matte steht ein Gottesgeschenk ist; wenn man den sauber abholt statt mit „komm mir nicht mir deinem XYZ Scheiss“ Mindset gleich vor den Kopf zu knallen wird er glücklichst vom Hof ziehen und nur Gutes berichten.

Dazu behaupte ich mal ganz frech ohne den Input aus der Szene wäre die Latte und somit das was die Produkte können, viel niedriger. Gern geschehen.

Kuckt euch mal an wieviele aus der Szene bei Handel und Industrie arbeiten…. Patrick, Kostja, Dominic, Heiko uvm… Oder Kurse (DSP Einstellen) für Händler geben wie Thomas oder locker drölfhundert Menschen zu GFK ermutigt haben wie Carsten.

Ich kauf auch bei kleinanzeigen oder im Fuzzi oder im Netz oder beim Händler welcher viel
mehr davon hat wenn ich freudig seinen Stundensatz akzeptiere als dass wir darüber diskutieren ob die mitgebrachte Stufe jetzt kaputt war oder nicht. Wenn man vertrauensvoll miteinander umgeht wird man keinen Zweifel haben.
 
Wo und vor allem warum kauft Ihr euer CarHifi Zeug dort ? Was ist der entscheidende Grund ? Preis ? Lieferbarkeit ? Auswahl ? Support ?

Plane demnächst auch einige Plug and Play Pakete

Ich verstehe diese Umfrage so motiviert dass du als Händler wissen willst wie man mehr verkaufen kann (über welche Distributionskanäle auch immer), also was vom Kuchen der online shops abhaben will, korrekt ?


Es gibt da sicher 2 große Zielgruppen:

1. die Leute die konkret wissen was sie brauchen: die kaufen online in
a) einem shop der "alles" hat und man ein schönes shopping-Erlebnis hat
b) suchen nach einem Schnäpchen, googeln halt das Teil und kaufen es beim günstigsten shop
...diese Leute kaufen wenn überhaupt NUR beim kleinen Fachhändler wenn es sich um Produkte mit Preisbindung - wie ATF z..B. - handelt, hier ist klar dass man nach keinem Schnäppchen suchen muss

2. die Leute die überhaupt keine Ahnung haben (und sich das auch eingestehen) bzw die das Konzept einer Anlage bewusst aus der eigenen Hand in die Hand des EInbauers geben,
diese kaufen beim kleinen Spezialisten/Einbauer


Wenn man als Händler zu 2. gehört wird man die Kunden vielleicht gut halten und "nachversorgen" können wenn diese vorab mal dort einen EInbau gekauft hatten, aber die große Masse an online Käufern wird man meiner Meinung nach nie abwerben können von den großen online shops zu den kleinen Spezialisten weil da einfach zu viele Nachteile herrschen wie:
- zu wenig Auswahl
- unschönes shopping-Portal/Erlebnis
- keine Discount Preise
- ...
 
Ich kaufe mein Zeug seit Jahren immer bei Megasound in Rosenheim. Für Freunde, die nicht viel ausgeben wollen, hier vom Marktplatz.
Warum kaufe ich beim Händler vor Ort? Beratung, Service und Hilfe bei egal was für einem Anliegen.
 
mein erstes Einbau-Erlebnis, vor vielen Jahren mit einem Händler war eher negativ. Später war es dann so, ich wußte was ich an eigenen Komponenten einbringen möchte, noch brauche, was ich selber mache bzw. wo ich gerne Unterstützung hätte, sowie was ich ausgeben möchte.
Im Vorfeld alles abgeklärt, gab es dann durchwegs positive Erfahrungen. Die Produktpreise waren nicht teurer als im Onlineshop. :)
 
Ich kaufe dort wo es mir gerade passt…mal online,mal gebraucht, mal vor ort!

Nicht jeder Händler, bietet ja das an, worauf man im moment lust hat!

Zum glück hat man zwei Händler in der nähe die recht brauchbar sind!
 
Ich versuche möglichst regional zu kaufen, wobei das leider immer schwieriger wird im Bezug auf Hifi allgemein.
Bis zum nächsten Car-Hifi-Händler sind es ca 35 km, in meiner Jugend waren es 600 Meter.
Bei Home-Hifi sind knapp 90km das Minimum wenn ich keine bessere Soundbar kaufen möchte, früher waren es knapp 800 Meter bzw 15km wenn was Handgefertigtes haben wollte und zur Not gab bei beiden Händlern da auch Teile fürs Car-Hifi. Sinfonie, Morel, DLS, Tru Technology und Co gehörten da einfach zu Alltag dazu... Nur mal schnell Probehören. Leider alles vorbei...

Entsprechend ist der aktuellste Einbau bis auf einen Subwoofer und das angepasste Subwoofergehäuse komplett beim nächstgelegenen Acr-Händler entstanden. Allerdings mit Komponenten von ATF und Steg weil ich das so wollte.

MfG
 
Da gibt es Händler die „mitgebrachtes Material“ per se ablehnen. Wenn es dann noch von einer Marke ist die sie nicht kennen…. Also soll der Kunde am besten alles neu kaufen. Versteh ich komplett wenn er noch nix hat aber für Hobbyisten taugt das nicht.

Das würde mich schon davon abhalten bei mindestens 2 hier vertretenen Händlern einbauen zu lassen

Stell dir vor, bei dir rufen am Tag 10 Leute an und fragen dich nach Support für Duschwannenabdichtungen die sie in TEMU bestellt haben. Welchen Kleber sie dafür benutzen sollen und am besten noch ob du das für sie einbauen kannst, natürlich inkl Gewährleistung.

Der Tag hat nur 24h Stunden und du gibst jeden Tag das Beste für DEINE Kunden. Du als Geschäftsmann kennst das sicher.

Das hat nichts mit "nicht wollen" zu tun. Aber du machst dich echt kaputt, wenn du es wirklich jedem recht machen willst, der bei dir anruft. Seit dem ich mitgebrachte Ware ablehne (ist zu 95% wirklich Schrott) hab ich auch 95% weniger Ärger und Diskussionen.
 
Das kann ja jeder Händler legitimer Weise für sich entscheiden. Und ich kann das auch nachvollziehen. ;)
Es gibt allerdings ja auch nicht nur Schrott. Wäre in deinem Fall auch eine Absage für den Einbau, wenn Jemand „Markenware“ mit bringt, die du auch verkaufst, einfach weil der Kunde deutlich günstiger daran gekommen ist?
 
Es gibt allerdings ja auch nicht nur Schrott. Wäre in deinem Fall auch eine Absage für den Einbau, wenn Jemand „Markenware“ mit bringt, die du auch verkaufst, einfach weil der Kunde deutlich günstiger daran gekommen ist?

Die Erfahrung der letzten 10 Jahre hat das einfach so klar auf den Tisch gelegt.

zu 70% ist es billigst Schrott > bau ich das ein und es funktioniert nicht so wie gewünscht, bist immer du als Einbauer schuld und nicht das Gerät. Das tut sich kein Fachhädnler mehr an. Sorgt nur für Frust auf beiden Seiten.

20% der mitgebrachten Ware ist wirklich Markenware, hat aber einfach die besten Zeiten schon hinter sich. Wurde in 5 Autos ein/aus gebaucht, Anschlüsse und Schrauben rund gedreht oder du baust es ein, machst die Verkabelung hübsch und stellst dann fest, dass das Gerät einen Wackelkontakt hat. Kunde kauft dann notgedrungen einen Verstärker bei dir, hat natürlich die Anschlüsse anders rum, baust 2h wieder alles um, zahlt dir kein Mensch. Kunde ist schlecht gelaunt weil er doch was neu kaufen musst, ich bin schlecht gelaunt weil die Mehrarbeit keiner zahlen will. lose-lose für beide. Macht keinen Spaß

10% kommt mit neuer Markenware, die nicht bei mir gekauft wurde (weil Preis oder weil bequem oder warum auch immer)
Da bin ich dann so frei und sag einfach: nein
Wenn ich es dem Kunden nicht wert bin das bei mir gekauft wird, fühle ich mich wie 2. Wahl. Außerdem muss ICH auf das verbaute Produkt Gewährleistung geben. Ist leider so in Deutschland. Sowohl auf rechtlicher als auch emotionaler Ebene jeweils ein Grund für mich, Nein zu sagen.

Für eine gute Geschäftsbeziehung ist doch Vertrauen die beste Grundlage. Der Kunde muss mir vertrauen, dass die Beratung stimmt und das ich mit seinem Neuwagen auch pfleglich umgehe und auch technisch weiß was ich tue. Ich muss mich darauf verlassen, das er im Beratungsgespräch ehrlich zu mir war, wenn ich Fragen zu seinem Ziel gestellt habe, er pünktlich zum Termin erscheint und das hinterher die Rechnung bezahlt wird. Wenn ich dann nur 2. Wahl bin, ist das Vertrauen von mir schon weg.



Wenn jemand für sich entschieden hat, das anders zu handhaben, ist das natürlich seine Entscheidung. Jeder lebt sein Leben anders.
Es gibt ja auch Business-Modelle die funktionieren anders. Bestes Beispiel sind da z.B. Einbaupartner von Reifen-Direkt.de oder ähnliche. Die scheinen rein auf Dienstleistung zu setzen
 
Naja, dieser immer wiederkehrende Restaurantvergleich klingt zwar schön, ist aber nicht passend. Ins Restaurant geht man, weil man anderes Essen an sich erleben möchte. Von daher ist es in der Praxis auch nie ein Thema, dass Jemand ein Steak selbst mitbringt. Beim Car-Hifi beschränkt sich das Erlebnis auf die eingebaute Anlage und das Musikhören. Der Einbau an sich ist da nur ein „notwendiges Übel“, um zum Erlebnis zu kommen. Überspitzt ausgedrückt.

Gack…danke für die Erklärung. Das ist natürlich aus reiner Händlersicht und auch legitim. Da möchte ich dir auch nichts absprechen. ;)

In meinem Fall habe ich mit dem Händler das Projekt zusammen geplant und auch einige Sachen bei ihm gekauft. Zu dieser Zeit war gerade die gewollte Endstufe von 499 Euro auf 399 Euro von einer Firma auf Ebay im Angebot (eine sehr aktuelle Audio-System). Neuware mit Rechnung. Auch der Händler kam nicht an den Preis ran. Da habe ich ihn gefragt, ob ich die für den Schnäppchenpreis schießen könnte und er sie mir einbaut. Das war für ihn absolut kein Problem. Er meinte sogar, dass ich das auf jeden Fall machen solle, weil der Preis wirklich gut sei.

Für uns beide war ganz klar, dass das nichts mit Wertschätzung oder „2. Wahl“ zu tun hat, sondern mit der Tatsache, dass Geld nunmal endlich ist. Aus Kundensicht könnte man es auch so sehen: Hätte er mein Vorschlag abgelehnt, hätte ich mich als Kunde nicht wertgeschätzt gefühlt und die Vertrauensbasis wäre von meiner Seite weg gewesen. Denn was soll an Neuware mit Rechnung beim Händler anders sein, als wenn ich die gleiche Neuware mit Rechnung frisch woanders kaufe?

So gibt es halt die beiden Seiten. Dass Kunden mit Schrott ankommen und Forderungen stellen, ist natürlich etwas komplett anderes. Da ist klar, was der Händler zu tun hat…oder nicht. Aber in so einem Fall wie bei mir war ich wirklich froh darüber, dass auch mein Wunsch respektiert wurde.

Bitte versteh das nicht als Kritik an deiner Methode. Ich wollte nur auch mal aus Kundensicht die Sache beleuchten. Im Endeffekt ist es wie so oft…alles kann, nichts muss. Dafür stellt man sich ja am besten gegenseitig persönlich vor und bespricht die Ideen und Umsetzungsvarianten. Falls es auf beiden Seiten her passt auf rechtlicher und emotionaler Ebene, dann kann es los gehen. Falls es nicht passt, dann ist es auch so und man geht wieder auseinander, was ja auch nicht schlimm ist. :)
 
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Ich finde das vollkommen legitim. Ins Restaurant bringt man sein Steak auch nicht selbst mit. Oder den Teller, das Besteck, das Bier usw.
Das mit dem Bier gibt es in den Staaten tatsächlich. Dort gibt es Steakhäuser ohne Schanklizenz und die erlauben mitgebrachtes Bier zu verzehren.
Ist dort ziemlich normal. War damals sehr überrascht über diesen Umstand.

Greetzi
Sebastian
 
Stell dir vor, bei dir rufen am Tag 10 Leute an und fragen dich nach Support für Duschwannenabdichtungen die sie in TEMU bestellt haben. Welchen Kleber sie dafür benutzen sollen und am besten noch ob du das für sie einbauen kannst, natürlich inkl Gewährleistung.

Der Tag hat nur 24h Stunden und du gibst jeden Tag das Beste für DEINE Kunden. Du als Geschäftsmann kennst das sicher.

Das hat nichts mit "nicht wollen" zu tun. Aber du machst dich echt kaputt, wenn du es wirklich jedem recht machen willst, der bei dir anruft. Seit dem ich mitgebrachte Ware ablehne (ist zu 95% wirklich Schrott) hab ich auch 95% weniger Ärger und Diskussionen.

Die Struktur ist anders. Wenn Endkunden bei mir anrufen würden wäre das so wie wenn jemand bei Julian’s Platinenbestücker fragt ob er ihm eine Chinastufe einbaut die er auf dem Trödel gekauft hat.

Bei mir steht jeden Tag auf dem Zettel das meine Produkte mit welchem vom Wettbewerb im Kundensortiment kombiniert werden. Würde ich das Ausschliessen könnte ich Abschliessen.

Der Vergleich wäre wenn jemand noch seine Lieblingsfliesen gebunkert hat und der Fliesenleger aber darauf besteht dass der Kunde bei ihm neue kauft und das mit der Möglichkeit defekte Keramik im Kundenlager vorzufinden der ihm dann vorwerfen würde sie wären nicht kaputt gewesen. Sowas kann man vorher vereinbaren bis hin zum VOB Ausschluss für mitgebrachtes Material.

Wie ich schrieb ist jeder Kontakt eine Chance und wie ich schrieb kann man differenzieren wen man vor sich hat; man kanns auch lassen. Das bleibt ja jedem selbst überlassen.
 
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