Übergangswiderstand Lautsprecherkabel

Wago Klemmen sind super um an der Decke Lampen anzuklemmen.
Sind aber weit weg von sehr gut.
Der Top Vorteil ist einfach die einsparung von Arbeitszeit.

Wenn ich nun im niedrigen Spannungsbereich ein Signal übertragen möchte und in dicke Kabel und hochwertige andere Komponenten inverstieren
würde mich das einfach stören, völlig unabhängig von den Messwerten .

Aber die Idee Lautsprecherkabel zu klemmen hat schon was, hab ich schon mal wo gesehen, ;-)

Achja hier:

jbl.jpg


Aber fanden das dann nicht alle plötzlich nicht mehr geil?


Aber jetzt schon wieder in?
 
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wago Klemmtechnik ist halt auch quasi version 2.0 von dem kram aus dem Bild.
Versuch mal nen Kabel aus ner verriegelten wago rauszuziehen. Oder gar ein Kabel mit AEH drauf und dann aus der Steinzeit-Technik aus dem Bild ;)
 
Was für eine absurde Diskussion, wenn man sich überlegt, wieviel Widerstand ein schierer Meter Kupferleitung, im Vergleich zu gängigen, korrekt konfektionierten Verbindung aufweist :kopfkratz:
 
Deshalb wir möglicherwesie der nächste Hype im High-End sein, Kabelwege möglichst kurz zu halten. Im Idealfall also den Lautsprecher direkt auf die Platine des Verstärkers löten :LOL:
 
Hallo zusammen, hab mir diese Frage diese Woche gestellt, da ich Kabel verlängert habe mit isolierten Flachsteckhülsen. Einfach cooles Forum. Welche Marke würdet Ihr denn nehmen, wenn es Qualität sein soll? Ne Crimpzange hab ich.

Gruss Sascha
 
Ich mein ja nur das diese Klemmverbinder, auch die Wago (und im Elektrobereich oder Versuchsaufbauten liebe ich die auch) halt völlig Charmefrei sind.

Ich glaube auch einfach zu unterstellen Wagoklemmen wären da besser als die Klemmen an Lautsprechern und Verstärkern ist zu einfach gedacht.

Da hat erst mal jeder die Conrad, Westfalia oder Ebay Klemmen im Sinn. Die taugen halt auch nichts.


Klemme.JPG

Aber bei den damals höherwertigen Sachen waren die schon auch höherwertig. Z.B. beidseitig kontaktiert, oder ein paar Hersteller hatten diese extrem guten Bärenpratzenklemmen.
Grade diese alten Verstärker, Ich meine mein damaliger Pioneer SA8800 hatte auch diese Bärenpratzenklemmen. Die waren zwar vom Querschnitt begrenzt, aber an sich nicht schlecht.

Allein weil ich gerne mal diese Flexiblen Anschluss Penöpel ausprobieren möchte

juckel.JPGjuckel2.JPG
 
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Ging es hier nicht mal um "Steckverbindungen"?
Da setze ich auf Neutrik "Speakon". Die sind robust, hochstromfähig, bauartbedingt isoliert und tausendfach in der professionellen Veranstaltungstechnik bewährt.
Sie brauchen halt etwas mehr Platz, als Flach- und Bananenstecker etc.
 
Wenn du das Gegenstück schön einspachtelst hast direkt ne "wechselvorrichtung" zum Probieren bei gleicher ausrichtung :ROFLMAO:
 
Sind die für einen Hochtöner im Spiegeldreieck nicht etwas "to much" ? ;)
Zweifellos sind sie das :D
Auf Grund der dort vergleichsweise sehr geringen, zu übertragenen Leistung taugt alles, was sauber und rüttelfest kontaktiert und "schlank" ist.

Bei engen Platzverhältnissen mit maximalem Drahtverhau (Single-DIN-Schächte...) und der Notwendigkeit, Leitungen zu adaptieren verwende ich z.B. WAGO 221-2411. Auch eine am Multipinstecker versehentlich abgezwickte Leitung lässt sich damit ohne Akrobatik mit Lötkolben, Schrumpfschlauch oder Quetschzange wieder anschließen.
 
Also in bezug auf Übergangswiderstände ist alles andere besser als Neutrik Speakon, Lüsterklemmenm Büroklammern. Tesafilm.
Ich find die so schrecklich gargelig

Dann lieber gleich einen auf Old School.
Wer sich früher hier beim Bosch Dienst ein Autoradio hat einbauen halt lassen hatte danach dutzende davon drin:




Rundstecker.JPG
 
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Also in bezug auf Übergangswiderstände ist alles andere besser als Neutrik Speakon
:wayne:Speakon ist angegeben mit ca. 2 MilliOhm Übergangswiderstand. Das mag zwar, verglichen mit der "Liste", nach viel klingen...in der Praxis ist das irrelevant.
Mir ist selbst an 2 Ohm Subwoofersystemen, mit 2kW Dauerlast im Discobetrieb noch kein Speakon abgeraucht. Der Spannungsfall über die Kontakte ist marginal.
Übrigens, die von Dir genannten Rundsteckverbinder hatte ich in meiner Jugend immer den Flachsteckern vorgezogen. Sie behalten ihre Federwirkung auch nach mehreren Steckzyklen wo Flachstecker bei der geringsten Verkantung schon locker werden.
 
Ich muss das jetzt allerdings etwas relativieren, ich hab jetzt mal ein bischen mit den Wagoklemmen gespielt und rumgemessen,
Und ich muss zugeben, die Wagoklemmen schlagen sich an den Litzen besser als ich es erwartet habe.


Ich war der Meinung ich hatte die früher schon mal gemessen und das wäre nicht so top gewesen, jetzt hab ich nochmal gemessen und die Ergebnisse waren durchweg gut.

Der Grund dafür waren aber nicht nur die Wago selber sondern ich habe die orginalen mit den China Bananensteckern mit Wago Kopie getestet.
Also als Vergleichstest. Beide gut.

Und es macht mir wieder mal Angst für Made in Germany aber trotz dem lächerlich geringen Preises sind die absolut auf der Höhe mit z.B. meinen Hirschmann oder Phönix Steckern.
Und der Preis liegt bei unter einem Euro pro Stück

Die Verarbeitungsqualität ist meiner Meinung nach auf einem extrem hohen Level und die Ausführung vom Steckbüschel macht einen sehr guten Eindruck und die Passgenauigkeit ist echt sehr gut.

Ich denke mal das werden so meine Standard Stecker die die meisten Anwendungen werden.
Und was ich nicht erwartet habe, die liegen beim ein und ausstecken richtig gut in der Hand,

Ich mache sicher nach wie vor meine teureren ran wenns an den Boxen oder Verstärker besonders hochwertig aussehen soll,
aber mit dem Wissen klanglich werd ich keinen Unterschied hören.




Wago Bananan.jpg
 
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Mir gehts bei dem Thema vorrangig um Betriebssicherheit, Preis, Verfügbarkeit, Verarbeitbarkeit und Langlebigkeit. Milliohm-Aspekte hatte ich da nicht so am Schirm.

Den Aspekt "Maximum rausholen" verstehe ich natürlich voll, eine gewisse Neugier und Perfektionismus ist im Gesamtthema "Car-Hifi" ja sowieso drin, Werksanlagenhörer melden sich eher weniger in so einem Forum an.

In meinem Fall habe ich XT60 gewählt, mit Schrumpfschlauch über Leitung und Stecker an der Lötstelle ist das ja noch dazu vor Oxidation geschützt, gut verfügbar, "schnell", billig, Langlebig... (siehe Liste)

Im Motorsport wird gerne Material von Deutsch verwendet, mMn ein tolles System, dazu Schrumpfschlauch von Raychem, "Silikonkabel".. Für den Preis so eines Motorkabelbaums kriegt man aber eine Palette wirklich richtig feine Komponenten, deshalb nehm ich lieber XT60 :,D


Zum verwandten Thema "Kabelklang" gibt es viele Gruppen, und nochmal so viele die sich drüber lustig machen. Bei Steckern kann man wenigstens messtechnisch was nachweisen, das ist deshalb nicht ganz in der Preisklasse.


"peace of mind" wurde schon mehrfach angesprochen, wahrscheinlich der beste Zugang zu der Thematik.

Womöglich klingen bei Vollmond gecrimpte vorher rückwärts über den Himalaye getragene Stecker besser, ich werds nicht hören weil ich alt bin. Ich werde Anderen aber auch nicht die Freude dran nehmen die letzten klitzekleinen Verbesserungen gefunden zu haben.


Zum eigentlichen Thema: mMn ist jeder Stecker ähnlich geeignet, meine Gründe für XT60 s.o., und je weiter man reinzoomt gehts halt Richtung "Wegstrecken mit der Schiebelehre messen wenn der Tageskiloneter auch reicht". Aber natürlich ist das eine genauer als das andere
 
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