Monitor suche

Ich war heute im Mädchenmarkt, um mir OLED-, Mini-LED- und andere Display-Technologien mal live anzuschauen. Fazit: Mir raucht der Kopf!

Ich tendiere momentan stark zu einer „All-in-One“-Lösung – also weg vom Triple-Setup, hin zu einem 55- oder 65-Zoll-Bildschirm. Die wichtigste Erkenntnis des Tages: 2160p (4K) empfinde ich selbst aus nächster Nähe als absolut scharf und mehr als ausreichend. Meine vorherigen Bedenken wegen der niedrigen PPI-Werte (80 PPI bei 55" bzw. 67 PPI bei 65") waren völlig unbegründet. Selbst der 85-Zöller war für meinen Geschmack noch scharf genug – nur eben definitiv zu groß für den Schreibtisch.

Ob es am Ende ein Mini-LED oder OLED wird, steht noch nicht ganz fest. Im Fokus standen für mich vor allem der Sony Bravia 85" Mini-LED und der LG G6 OLED. Nicht überzeugen konnte mich dagegen der Sony 65" mit TrueRGB – das Schmieren/Ghosting war dort einfach viel zu präsent.

Für PUBG und ähnliche Shooter ist mir außerdem eine Idee gekommen, die ich in den nächsten Tagen testen werde: Da die meisten Spiele im fensterlosen Randlos-Modus laufen, könnte man softwareseitig ein Bild-in-Bild-Konstrukt erstellen und das Spiel in einer definierten Teilauflösung auf dem Display laufen lassen.

Am Beispiel eines 55"-TVs hätte das enorme Vorteile:

1920x1080 (16:9), 2560x1080 (21:9) oder 3840x1080 (32:9):
Entspricht der Fläche eines 27"-, 34"- oder doppelten 27"-Monitors nebeneinander – bei der Performance eines echten FHD-Monitors.

2560x1440 (16:9) bzw. 3440x1440(21:9):
Entspricht exakt der Diagonale meines aktuellen 32"- bzw. 39"-Setups.

3000x1680 (16:9):
Entspricht einer 43"-Spielfläche.

Oder eben wenn es die Performance erlaubt Fullscreen in 4k auf den kompletten 55".

Dementsprechend werde ich das Konzept jetzt erst einmal auf meinem 32-Zöller testen, um zu sehen, wie sich die reduzierten Auflösungen im fensterlosen Rahmen in der Praxis schlagen und ob es eventuell Haken gibt.
 
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