Eton Subwoofer hat angefangen zu brennen-Ursachenforschung und Empfehlung für Ersatz

Registriert
01. Okt. 2023
Beiträge
9
Real Name
Alex
Hi Leute,
In meinem alten Panda hab ich zwei tolle breitbänder von Omnes Audio verbaut, mit einer Induktivität um den Bassbreich zu dämpfen. Ich erinnere mich nicht mehr genau, aber meine dass ich ab 150Hz oder so ordentlich nach unten gezogen habe.
Ist schon ein paar Jahre her.

Zusätzlich hatte ich einen Eton USB8 an 2 der vier Kanäle eines 90er Jahre Blaupunkt Radios.

Der Subwoofer hat irgendwann nicht mehr funktioniert aber noch geleuchtet und wurde korrekt versorgt. Alles gemessen und gecheckt. Dann hab ich die Kiste aufgeschraubt und gesehen, dass ein dicker 4700üF Elko dick war. Gemessen: war tot

Dann aus der Bastelkiste andere Elkos zusammengelötet um die Kapazität zu treffen.
Hat wieder super funktioniert. Yeah hab ich gedacht, bis es angefangen hat zu stinken.
Einer der Konsenatoren ist in Rauch aufgegangen.
Das nochmal wiederholt mit anderem Ersatzteil. Diesmal gab es ein deutliches Platzen des Kondensators.

Da meine Ersatzteile Jahrzehnte alt waren hab ich einen ganz neuen besorgt der gestern angekommen ist. Bevor ich den aber einbaue teste ich lieber mal die Polarität dachte ich mir.

Dabei hat ein Bauteil leider ordentlich Feuer ausgelöst. War nicht so klug ohne kühlblech die Platine in Betrieb zu nehmen. Und evtl. ohne den Kondensator. Weiß ich aber nicht genau.

Wie auch immer, ich wollte euch mal fragen ob jemand weiß was für ein Bauteil da in Flammen aufgegangen ist und ob ich das als Ersatzteil bekommen kann.
Und warum hat es gebrannt?
Ich bin ja mit hohem Pegel rein. Besteht die Chance das der Rest noch ok ist und ich über cinch das Gerät noch nutzen kann?

Außerdem was es mit den platzenden Elkos auf sich hat. War das nur das Alter oder sind evtl. weitere Fehler vorhanden gewesen?

Und dann eigentlich die Frage weshalb ich mich vor Jahren mal hier angemeldet habe, nämlich wie ich am besten Mittelbass/Kickbass und Tiefbass meinen beiden Breitbändern hinzufügen könnte.
Es war vorher nicht optimal, da zwischen Tiefbass und dem Bereich wo die 13cm Breitbänder angefangen haben zu laufen ehrlich gesagt eine ordentliche Lücke war.
Ich würde das gerne jetzt mal richtig angehen.
Ziel wäre übrigens eher nicht maximale Laustärke sondern möglichst sauber und linear zu bleiben. Ich spiele Bass und für so Jazz und Funk Sachen wäre das schon gut in dem Frequenzbereich etwas zu hören.

Hier nochmal ein paar Fotos. IMG_7754.jpegIMG_7753.jpegIMG_7752.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wird der Verstärker IC selbst sein der durchgebrannt ist.

Elektrolyt- Kondensatoren altern. Alles ab 20 Jahre sollte geprüft, ab 30 Jahre einfach austauschen.

Du hast einen getauscht, auch andere können defekt sein.

Wenn du das Ding retten willst alle Caps neu machen und einen neuen IC einlöten.

Steht da was drauf?
 
Sowas sollte man nur angehen, wenn man Ahnung von Elektronik hat und die Schaltung auch auf z.B. Kurzschlüsse vermessen kann.
Vor deinen Breitbändern hängen übrigens ziemlich wahrscheinlich Kondensatoren und keine Induktivitäten.

Da du dich ja eh verbessern möchtest: Die Platine einfach Platine sein lassen, Woofer im Gehäuse passiv weiterverwenden und eine 4-Kanal-DSP Endstufe besorgen - damit kannst du deine Breitbänder passend trennen, Laufzeiten und Phasen anpassen, EQ, etc. pp. ….


Grüße, Martin
 
Und dann eigentlich die Frage weshalb ich mich vor Jahren mal hier angemeldet habe, nämlich wie ich am besten Mittelbass/Kickbass und Tiefbass meinen beiden Breitbändern hinzufügen könnte.

dafür sind deine 13er BB eher nur bedingt dazu fähig. Um vernünftigen Kick- und Tiefbass zu bekommen, brauchst du a) einen gescheiten Subwoofer
und b) einen Radio mit Aktivweiche bzw. einen DSP um den Subwoofer an die BB vernünftig anbinden zu können.

Wie sind denn deine BB verbaut (Fotos) ?

Find´s auch immer wieder fragwürdig, wenn man von Elektronik keinen Plan hat (nicht böse und persönlich gemeint !) und trotzdem Reparaturversuche startet.
Wenn´s dir schon das Verstärker IC schießt, dann ist da meistens ein Kurzschluss, Verpolung ect. im Spiel. Meistens sind andere Bauteile im Umfeld auch noch
defekt, welche man augenscheinlich nicht identifizieren kann. Siehst ja, was dabei raus kommt
 
Sowas sollte man nur angehen, wenn man Ahnung von Elektronik hat und die Schaltung auch auf z.B. Kurzschlüsse vermessen kann.
Vor deinen Breitbändern hängen übrigens ziemlich wahrscheinlich Kondensatoren und keine Induktivitäten.
emoji6.png
Oh stimmt, habe mich falsch erinnert, ich hatte damals alles für verschiedene Schwingkreise bzw. Saugkreise gerechnet und Material besorgt, aber dann später entschieden erstmal stumpf den Bassbereich trennen. Ja es waren Kondensatoren keine Spulen.

Elektronik Basis und Bisschen messen kann ich schon, wollte jetzt aber nicht meine Lebensgeschichte ausbreiten.
Klar ist aber auch, dass Lautsprecher und Verstärker bauen ein neues Feld ist von dem ich wenig Ahnung habe.
Ich will damit sagen dass ihr hier natürlich absolut recht habt mit den kritischen Kommentaren zur Vorgehensweise.
Einfach den aufgeblähten Elko tauschen hat nun leider nicht funktioniert.


Ok hier Foto zum Einbau und wie ich den Filter damals gerechnet habe:




IMG_7755.jpegIMG_7756.jpeg
IMG_7757.jpeg


Das sind 3“ Chassis. Omnes BB3.01 heißen die.
DSP klingt gut. Mache ich gerne so.
Was sollte ich am besten besorgen?


Und dann natürlich die Frage, kann ich mein Zeug weiternutzen oder ist das wirklich keinen Zweck?





brauchst du a) einen gescheiten Subwoofer
und b) einen Radio mit Aktivweiche bzw. einen DSP um den Subwoofer an die BB vernünftig anbinden zu können.

Was wäre denn ein gescheiter Subwoofer?
In meiner Vorstellung müsste es ja etwas sein das so gut im oberen Bassbereich läuft bis meine Breitbänder anfangen aktiv zu sein.
Gibt es sowas überhaupt?
Vorher hatte ich übertrieben gesagt tiefes Grollen, dann Nix, und anschließend den im Bassbereich gedämpften BB, was halt irgendwie nicht optimal klang.
 
Ich komm grad nicht drauf, ich meine der SWG-844 wurde hier diesbezüglich sehr gelobt, dass er bis 1kHz sauber mitläuft?

DSP-Amp: Kommt auf die Gesamtzahl der Kanäle an, wenn ich das jetzt richtig überblicke brächtest du 4, das heißt: Von Low-Budget (Axton 594DSP) bis High End (Brax NOX4 DSP) ist da sehr viel möglich….


Grüße, Martin
 
Zurück
Oben Unten