ESX QL810SP - DSP

asot00

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Rob
Nach 4 monatiger ausfühlicher Hör-und Testphase kann ich jedem der auf Referenz-Niveau eine Anlage abstimmen und hören möchte, diesen DSP empfehlen.

Warum?
Weil man mit dem ESX DSP alles aus Anlage rausholen kann und das mit herausragender Klangperformance.

Zum Vergleich:

Ich hatte vorher einen Forge Audio 96ELN im Betrieb, der bis dato keine Konkurrenz auf dem Markt hatte. Mit den Sabre ESS 9018S Wandlern hatte man ein Alleinstellungsmerkmal, der klanglich sofort hörbar war.

Was konnte der ForgeAudio 96ELN ganz besonders:

- Extreme Einstellungsvielfalt (einstellen wie man will, und wo man will (Sym Kanäle)
- Hervorragende Klangperformance. Dynamik, Feinauflösung und Pegel (+9db im EQ oder +9db im Ausgangspegel waren problemlos möglich)
- MODC (Programmierbare Events, Remote Steuerung per Regler, Kippschalter, IR etc. und und und)

Allerdings hatte der ForgeAudio auch so seine Nachteile:

- Die GUI braucht viel zu lange zum Laden
- Jede Einstellung führt zum Tonunterbruch
- Umschalten der Presets dauert 15-20 sekunden
- Hitzeprobleme im Sommer bei Vollgas. Lüfter notwendig.

Also musste eine Alternative her, die die Nachteile beseitigt, aber trotzdem die Klangperformance beibehält. Und genau das kann der ESX QL810SP!!!

- Die GUI kann mit Smartphone, iPad und Windows geladen werden. Ich nutze nur noch die Smartphone Amp. Funktioniert hervorragend.
- Die Tonunterbechung ist weg und das Umschalten der Presets dauert nur noch knapp 2sec.
- Einstellungsvielfalt ist praktisch gleich wie beim Forge.
- Die Kühlung ist deutlich besser als beim Forge. Bis jetzt kein Lüfter notwendig.
- Das WICHTIGSTE. Die Klangperformance ist genauso verdammt gut wie beim 96ELN.
- Zusammen mit den MicroPrecision Serie 5 und Serie 7 Amps ist das ein Traumduo!!! Extrem sauberes Klangbild ohne Pegelgrenzen.

Einzig das Grundrauschen kommt nicht ganz an den Forge (Sabre ESS vs. AKM) heran, was 99,9% der Hörer eh nicht merken werden.
 
Kann ich nur unterstreichen. Ich nutze die ESX DSPs (2x QM66SP, QL812SP, QL810SP und seit neusten sogar VE900.7SP) seit einigen Jahren. Ich bin damals von Helix auf Forge und dann anfangs auf den QM66SP nun QL812SP im 453 umgestiegen. Selbst die kleinen DSPs können auf ganzer Linie überzeugen...wer eh sparsam mit den EQs ist, kann sich m.M.n. auch die kleinen DSPs von ESX zulegen.

Das Einzige, was ich ankreiden würde, ist die GUI. Diese hat aktuell noch einen Bug beim Verlinken der Lautsprecher, der sich aber unterschiedlich auf Windows, Android und iOS auswirkt.

Windows:
Wurden die Kanäle von Anfang an verlinkt, gibt es keine Probleme. Werden die Kanäle einzeln eingestellt und "hinterher" verlinkt (egal ob absolut oder relativ) kann das den Frequenzgang zerschießen. Das hört man sehr schnell beim Rauschen. Sobald zwei unterschiedlich eingestellte Kanäle verlinkt werden und dann ein neuer "gemeinsamer" EQ gesetzt wird, stimmt der Frequenzgang nicht mehr...wie als hätte man ein anderes Setup geladen.

Android:
Würde ich gerne mehr nutzen, weil es endlos GEIL ist mit den Ohren einzustellen und dabei nur das kleine Handy zur Hand zu haben. Dummerweise gibt es Probleme beim Abspeichern verlinkter Kanäle: Verlinkt man zwei Kanäle und speichert diese ab, wird meist effektiv nur einer der beiden Kanäle gespeichert. Ist mir jetzt schon zweimal beim Finale passiert und ziemlich ärgerlich.

iPad:
Hab ich erst neu im Einsatz und konnte das Problem noch nicht ganz verifizieren. Aber nach dem Verlinken und abspeichern stürzt die App nur noch ab. Alles händisch (also jeden Kanal einzeln) wieder auf null setzen, dann läuft die App wieder.

Ich hoffe, dass mit dem 2025-Update diese Bugs endlich Geschichte sind.
 
Kann ich nur unterstreichen. Ich nutze die ESX DSPs (2x QM66SP, QL812SP, QL810SP und seit neusten sogar VE900.7SP) seit einigen Jahren. Ich bin damals von Helix auf Forge und dann anfangs auf den QM66SP nun QL812SP im 453 umgestiegen. Selbst die kleinen DSPs können auf ganzer Linie überzeugen...wer eh sparsam mit den EQs ist, kann sich m.M.n. auch die kleinen DSPs von ESX zulegen.

Das Einzige, was ich ankreiden würde, ist die GUI. Diese hat aktuell noch einen Bug beim Verlinken der Lautsprecher, der sich aber unterschiedlich auf Windows, Android und iOS auswirkt.

Windows:
Wurden die Kanäle von Anfang an verlinkt, gibt es keine Probleme. Werden die Kanäle einzeln eingestellt und "hinterher" verlinkt (egal ob absolut oder relativ) kann das den Frequenzgang zerschießen. Das hört man sehr schnell beim Rauschen. Sobald zwei unterschiedlich eingestellte Kanäle verlinkt werden und dann ein neuer "gemeinsamer" EQ gesetzt wird, stimmt der Frequenzgang nicht mehr...wie als hätte man ein anderes Setup geladen.

Android:
Würde ich gerne mehr nutzen, weil es endlos GEIL ist mit den Ohren einzustellen und dabei nur das kleine Handy zur Hand zu haben. Dummerweise gibt es Probleme beim Abspeichern verlinkter Kanäle: Verlinkt man zwei Kanäle und speichert diese ab, wird meist effektiv nur einer der beiden Kanäle gespeichert. Ist mir jetzt schon zweimal beim Finale passiert und ziemlich ärgerlich.

iPad:
Hab ich erst neu im Einsatz und konnte das Problem noch nicht ganz verifizieren. Aber nach dem Verlinken und abspeichern stürzt die App nur noch ab. Alles händisch (also jeden Kanal einzeln) wieder auf null setzen, dann läuft die App wieder.

Ich hoffe, dass mit dem 2025-Update diese Bugs endlich Geschichte sind.

Hallo

das neue SW release geht die nächsten Tage online.
Bis letzte Woche verfügbaren APPS auf Android und IOS waren mit der Beta SW nicht kompatibel!

Beide APP´s sind als neue Version in APP und PLAY Store verfügbar und kompatibel mit der neuen Firmware.

@ Lothar.

Ich hatte sehr umfangreich getestet bei der Windows APP und die "Fehler" die man verursachen konnte, gab es dann wenn man zwei unterschiedlich eingestellte EQ´s miteinander verbindet und dies dann verstellt. Das was ich aber festgestellt habe beim elektrisch Nachmessen war, das die vorher eingestellten und dann verlinkten Bänder nicht mehr stimmten.
Ich werde schauen das eine Schutzmaßnahme verbaut wird das man keine unterschiedlichen EQ´s mehr mit der relative linking Funktion verbinden kann.

Was die Android APP angeht, hat es sich leider immer wieder gezeigt das Fehler die Auftreten Smartphone abhängig sind. Mit dem getesteten Samsung und einem "NoName" Android Smartphone wurden die Fehler nicht nachgestellt.

Solche Fehler direkt dem Support mit aufgetretenem Fehlerbild melden und das Tuning dazu, dann wird das Nachgestellt und nachgemessen :-)
Über jede Meldung ist der Support dankbar um das Produkt immer weiter zu verbessern.


Grüße

Dominic
 
Nach über 1 Jahr mit dem ESX DSP, möchte ich mein Feedback Updaten.

Es gibt 3 Sachen die mir tatsächlich im Vergleich zum ForgeAudio 96ELN aufgefallen sind.

1. Der OverAllEQ beim ESX arbeitet nicht exakt genau wie beim Forge. Dies liess sich im Bereich der linearen Phasen und Nachmessung eindeutlich aufzeigen. Was auch dann klanglich hörbar war. Der Forge arbeitet hier sauberer.

2. Die Klangperformance. Es gibt tatsächlich einen immensen Unterschied zwischen dem ForgeAudio und dem ESX. Wie ist das möglich, wenn es zu Beginn nicht hörbar war?
Das kann hier im Forum leider nicht genau erklärt werden, weil es zu unnötigen Diskussionen führen wird, die 99,9% hier im Forum leider nicht verstehen werden.

Als Hinweis, der Schlüssel liegt in der Signalführung und Stromgeschwindigkeit, sowie Rückkopplungen. Beide DSPs haben intern eine andere sagen wir mal Hardware Konfiguration, wie sie darauf reagieren.

3. ESS DAC. Also wer den Unterschied zwischen AKM und ESS im Auto nicht hört, der hat Fehler in der ganzen Kette. Das ist in meinem Auto eindeutig bewiesen, weil es keine Fehler mehr hat, die vorher schwer zu finden waren und auch Wettbewerbsteilnehmer diese unbewusst ebenfalls drin haben. Woraus es hier ankommt? Hmm man muss andere Wege gehen. Sagen wir es mal so.

Es klingt extrem sauber feinauflösend und studiomässig.

Nichtdestotrotz, den ESX DSP behalte ich natürlich, weil er mich auf meinem Journey sehr lange begleitet hat und natürlich nach wie Vorteile hat. Vor allem das schnelle Anpassen des Setups über das MobilePhone sind schon super, wenn auch nicht 100% stabil in der Umsetzung.

Ich sage aber auch richtige Profis, brauchen 80% der Einstellungen im DSP nicht, was aus Entwicklersicht, dann schon dazu führen kann das man sich Fehler einbauen kann.
Ein Revolut DSP mit ESS9038 DAC ist extrem rudimentär mit nur 5 EQs pro Kanal. Klingt dafür fantastisch.

Also für 99% der Anwender bleibt es dabei, ESX DSP nehmen. Für Profi und Reference Anwendungen, bleibt es beim Forge ab 96ELN aufwärts.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, wie würdest du den unterschied zwischen AKM und ESS DACs beschreiben?
Ich bin aktuell ja von einer DSP Endstufe mit BurrBrown DAC auf AKM umgestiegen und bin mir noch nicht ganz sicher ob ich da das höre was ich mir vorstelle zu hören, irgendwie wirkt es als hätte ich meine Chassis anders ausgerichtet, manche Details sind besser ortbar, aber bei genaueren hinhören nicht so sauber... Gut das ich vom Pegel immer an der Kotzgrenze höre, da fällt das alles nicht so auf :ROFLMAO:
LG Tobias
 
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