G
Gelöschtes Mitglied 16801
Guest
gelöscht
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Hallo zusammen,
ich muss mir hier mal eine Geschichte von der Seele schreiben, bei der ich immer noch fassungslos über die Dreistigkeit des Betriebs bin. Ich brauche dringend eure technische und preisliche Einschätzung zu einem Einbau, der in meinen Augen reine Abzocke war.
Der chronologische Ablauf:
Das menschliche Highlight:Ich habe mich absolut fair verhalten und dem Inhaber sogar sein privates Smartphone, das er in meinem Auto vergessen hatte, sofort ehrlich zurückgebracht. Zum Dank wurde mir für eine reine Anschlussarbeit und eine simple Kabelverlängerung das Siebenfache des Rückbau-Preises abgeknöpft.
- 02.07.2026 – Die Vereinbarung: Ich mache bei einem Fachbetrieb einen Werkstatttermin aus. Ich kaufe dort einen aktiven Reserverad-Subwoofer (Eton RES 10AR) und vereinbare per E-Mail explizit, dass ich mein eigenes Kenwood-Radio mitbringe und meine Kabel bereits vollständig im Kofferraum liegen.
- 17.07.2026 – Der Einbautag (Express-Arbeit für vollen Preis): Ich gebe das Auto um 08:30 Uhr ab. Angekündigt war, dass er bis 16:00 Uhr braucht. Bereits um 13:00 Uhr (nach nur 4,5 Stunden) kommt die Fertigstellungs-Mail. Abzüglich anderer Kunden und Pausen betrug die reine Arbeitszeit maximal 2 bis 3 Stunden.
- Das Abrechnungs-Chaos: Auf der Rechnung (Nr. 19974) knallt er mir für die Einbauleistung satte 359,00 Euro brutto drauf. Das entspricht laut seinem vorherigen Angebot dem Paketpreis für das komplette Neuverlegen der Kabel durch das ganze Fahrzeug! Tatsächlich wurde das vorhandene rote Stromkabel aber lediglich verlängert. Neuerungen wurden nicht verlegt, eingemessen oder eingepegelt wurde der Eton-Subwoofer für den Preis ebenfalls nicht.
- Das technische Desaster (Huawei-Problem): Nach dem Einbau die Überraschung: Android Auto lässt sich mit meinem Huawei-Handy auf dem Kenwood-Radio überhaupt nicht starten. Als Fachbetrieb hätte er wissen müssen, dass Huawei-Geräte diese Google-Einschränkungen haben (das hätte selbst auf dem 700-Euro-Pioneer-Radio, das er mir dann am Telefon andrehen wollte, nicht funktioniert). Das Radio wurde einfach blind eingebaut.
- Der Rückbau-Widerspruch: Weil es nicht lief, wurde noch am selben Tag der Rückbau auf mein altes Tristan-Auron-Radio vereinbart (Kosten vorab telefonisch über meine Oma geklärt). Im Laden wurden für diesen Rückbau (Blende ab, Stecker umstecken, Gerät einschieben) eiskalt noch einmal 50,00 Euro in bar verlangt (meine Frau stand als Zeugin daneben). Das Interface-Kabel (11,90 €) hat die Werkstatt nach dem Rückbau einfach physisch einbehalten, die verklebte DAB+-Antenne (39,00 €) ist für mich nun unbrauchbar.
- Der gefährliche Pfusch am Eton RES 10AR: Als ich mir das Ganze am Wochenende genauer angesehen und die Dämmung angehoben habe, traf mich der Schlag. Das dicke Massekabel (GND) wurde an den Terminals des Subwoofers komplett ohne Aderendhülsen verpresst! Die Kupferlitzen sind völlig zerfleddert, stehen seitlich ab und liegen teilweise direkt blank am Gehäuse an. Da sich die abstehenden Litzen extrem nah am Plus-Terminal befinden und durch den mangelnden Querschnitt enorme Hitzeentwicklung droht, habe ich die Hauptsicherung im Motorraum erst einmal komplett selbst gezogen und das System stillgelegt.
Nach Abzug des regulären Warenwerts und einer fairen Arbeitszeitpauschale komme ich auf eine unberechtigte Überzahlung von exakt 374,90 Euro, die ich nun schriftlich mit Fristsetzung zum 31.07.2026 zurückgefordert habe.
Meine Fragen an die Community und Profis:
Ich bin gespannt auf eure Meinungen zu diesem Fall!
- Wie rechtfertigt ein Fachbetrieb 359 Euro für den Einbau eines Subwoofers und Radios, wenn die Kabel nachweislich schon komplett im Kofferraum lagen und nur verlängert werden mussten? Ist das in der Branche üblich?
- Ist es normal, dass ein "Experte" ein Radio blind verbaut, ohne den Kunden vorher nach seinem Smartphone (Stichwort Huawei / Android Auto) zu fragen, wenn die Inkompatibilität allgemein bekannt ist?
- Was sagt ihr dazu, bezahltes Zubehör (Interface-Kabel) nach einem Rückbau einfach einzubehalten?
Schwierig, denn Du hast ein Angebot über alles, inkl. Kabel machen. Dann schreibst Du dem, die Kabel würden bereits liegen, handelst aber kein neues Angebot aus. Ab hier wird er Dir tatsächlich in Rechnung stellen können, was ihm Spaß macht, vermute ich, es gibt ja praktisch keinerlei Rahmen mehr, auf den einer zurückkommen könnte.Das hat nichts mit KI zu tun, sondern mit dem geschlossenen Vertrag. Es geht hier nicht darum, dass jemand 'schneller gearbeitet' hat.
Wenn ich ein Angebot über ein Komplettpaket inklusive Kabelverlegung durch das gesamte Auto erhalte, dem Händler aber vorab schriftlich mitteile, dass die Kabel bereits liegen und er das bestätigt, darf er hinterher nicht dreist das nicht erbrachte Komplettpaket abrechnen. Wenn ein Handwerker Material und Arbeit abrechnet, die nachweislich nicht stattgefunden haben, ist das keine freie Marktwirtschaft, sondern schlicht eine falsche Abrechnung.
Mein Händler hat eine Dienstleistung abgerechnet (Kabel durchs Auto ziehen), die er physisch gar nicht erbracht hat, weil die Kabel schon da waren. Das ist rechtlich ein riesiger Unterschied.
PS: Den Eton Res 10 Ar hab ich bei Ihm gekauft
Es gab demnach zwei Angebote?Auf der Rechnung (Nr. 19974) knallt er mir für die Einbauleistung satte 359,00 Euro brutto drauf. Das entspricht laut seinem vorherigen Angebot dem Paketpreis für das komplette Neuverlegen der Kabel durch das ganze Fahrzeug!
Dann muss das Angebot das doch auch wiederspiegeln. Sofern es das nicht tut, hättest Du das Auto doch nicht abgeben müssen. Ich versteh's nicht so recht.Ich habe nicht nachträglich etwas geändert, sondern von Anfang an – noch vor der Angebotserstellung – per E-Mail glasklar kommuniziert, dass meine Kabel bereits vollständig im Kofferraum liegen. Der Händler wusste also vorab ganz genau, wie der Ist-Zustand des Fahrzeugs ist.
Das ist meiner Meinung nach völliger Quatsch, er hat es eingebaut und es hat dann nach den Spezifikationen des Herstellers funktioniert.Die Hinweispflicht des Fachbetriebs: Natürlich baut ein Händler erst einmal das ein, was du mitbringst. Aber als eingetragener Fachbetrieb hat er eine sogenannte Prüf- und Hinweispflicht. Wenn ein Kunde mit einem Huawei-Gerät kommt und explizit Android Auto nutzen möchte, gehört es zur fachlichen Kompetenz, den Kunden vor dem Einbau darauf hinzuweisen, dass diese Kombination aufgrund der bekannten Google-Sperren bei Huawei scheitern wird. Blind einzubauen und danach abzukassieren, ist extrem unprofessionell.
auf jedenfall keine 50 Euro, weil für 50 Euro gibts da vielleicht ein "Hallo" aber mehr auch nichtGehe mal zur VW oder Mercedes Werkstatt und frage was die dafür verlangen würden![]()
Ist das die komplette Unterhaltung/Bestellung/Abmachungfür die, die es interessiert, email konversation hinzugefügt. von unten nach oben lesen
hab nix anderes behauptet sondern lediglich auf Didi's Anmerkung bezüglich Vertragshändlern reagiertAuch ein Rückbau muss Quittung haben!
Bis auf den Namen des Händlers. Nicht cool, finde ich.ja, mehr gibts nicht, private daten hab ich aus sicherheitsgründen geschwärzt