Endstufe für 3-Wege gesucht

SchaLLL

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Tristan
Moin zusammen,

für ein 3-Wege-Frontsystem suche ich aktuell passende Endstufen und würde mich über eure Einschätzung freuen.

Bisher habe ich jeweils DSP-Endstufen genutzt, die eine Digitale Endstufe integriert hatten. Jetzt wechsele ich auf einen separaten DSP und möchte mich mit der Verstärkung beschäftigen.
:cool:

Aktuelles Konzept:
Das Auto ist ein Seat Leon ST. HT (Eton Hex 28) und MT (Eton Onyx 80) sind in den A-Säulen eingearbeitet. In den Türen finden Blam RS 200 Platz. (In der Zukunft in Doorboards - aber das braucht noch Zeit.)
Natürlich gibt es noch Subwoofer. Ein Musway Flachwoofer MWF104SQ oder ein ESX PRO VXP 104VISION wird demnächst in der Kofferraumseite Platz finden. (Tüftele grade mit GFK herum.)
Falls es sich sinnvoll einrichten lässt (Skisach oder hinterm Handschuhfach), unterstützen ggfs. noch ein paar Musway MG8 den Kickbassbereich - da bin ich aber noch unschlüssig. Das ist eher ein experimenteller Ansatz. (Die Musways sind da und verstauben sonst nur ;-) )

Wonach suche ich im Speziellen?
Bisher war der Höreindruck etwas kühl/hart. Davon möchte ich weg und eher in Richtung seidig/smoof/klar - ohne anstrengend zu werden. Ich könnte mir vorstellen, dass Klasse A/B-Endstufen dabei behilflich sein könnten.

Da also die Frage: Welche 4-Kanal - 2-Kanal oder 6-Kanal würde Sinn machen?
Für HT/MT braucht man vermutlich nicht viel Leistung. Dem TT darf dagegen die Leistung nicht fehlen.

Bisher waren mir Stufen von Steg oder Mosconi aufgefallen.

Ich suche vornehmlich gebrauchte Modelle oder Versandrückläufer im Preisbereich bis 350 Euro.
Vielleicht habt ihr ein paar Impulse für mich.
Würde mich auf jeden Fall freuen.
Vielen Dank fürs Lesen
:)

PS: Das soll kein Flohmarktthema sein. Mir gehts dabei um Modellempfehlungen.
 
Warum Holst du dir nicht die Eton ga4 oder ma6 müssten noch ungefähr ins Budget passen,auch wenn sie knapp drüber sind vom Preis
 
Keine Sorge, du musst auf nicht Altbackene/Ausladende SchaltungsPrinzipe zurückgreifen.
Meine Steg K, meine Genesis FourChannel, meine Eton PA, meine Alpine PDX, meine Alpine HDA klingen alle gleich kalt/warm/luftig/trocken/zart usw sofern ich den AmpOutput auf den mV am Terminal traff.

Sobald du die Endstufe hast, lässt den DSP vom Profi einstellen und alles wird so kalt/warm/luftig/trocken/zart wie du es haben möchtest. Wenns sichs einrichten lässt gleiche Serie bei mehreren Stufen, dann vermeidest Probleme bei (ggf) unterschiedlichen Netzteilen.
 
HT (Eton Hex 28) und MT (Eton Onyx 80
Bisher war der Höreindruck etwas kühl/hart.
Wenn man "analytisch" auflösende Speaker hat, kannst nur noch am DSP schlumpfen

lässt den DSP vom Profi einstellen und alles wird so kalt/warm/luftig/trocken/zart wie du es haben möchtest.
👍

Das einzige was auch der DSP durch wegnehmen nicht ändern kann sind Reflektionen. Vom Amaturenbrett, Tachohügel oder Scheiben z.b. dann wird es auch gerne mal "hart" im Klang
 
Erstmal vielen Dank für die ersten Hinweise.

Stets mit gefährlichem Halbwissen bewaffnet, nahm ich an, den analytischen Hochtönern einen analogen Maulkorb verpassen zu können. Der vielleicht etwas verträumte Ansatz war, damit die Stärken solch eines hochauflösenden Töners deutlich entspannter zur Geltung zu bringen.

Schön, dass einem hier im Forum so mancher Zahn gezogen wird.
:) 🙃

Ok - dann nehm ich erstmal mit: Entscheidend ist weniger die Technologie des Verstärkers, sondern eher die Raffinesse am DSP. Wenn dann die Klasse-D-Verstärker wieder mit im Rennen sind, fällt die Auswahl deutlich leichter.
 
nahm ich an, den analytischen Hochtönern einen analogen Maulkorb verpassen zu können
Das kann man schon entspannen oder auf die Spitze treiben - genauso wie es "analytisch / sezierende Lautsprecher gibt, findet man das auch bei der Endstufenqualität und Sounding ab Konstruktion/Werk. Eine Eton SDA100.4 war ein Beispiel für Leistungsschwäche im Grundton und hat somit Lautsprecher-Upgradesysteme wie die basschwachen Focal is oder Eton POW Compression schnell "kalt und analytisch" spielen lassen. Auch an einer SDA150.4 sah das mit dem Grundton bei dem Eton RS 160.2 schon ganz anders aus, an einer Mosconi Gladen ONE 120.4 ging die "wärmend glänzende Sonne" auf. Wenn es um Nuancen geht, kann das schon passen - bei einem Focal K2 Power konnten wir den analytisch/spitzen Klang tatsächlich bändigen indem wir die Rainbow iPaul rausgeworfen und gegen eine Mosconi ONE 120.4 ausgetauscht haben - und das abgelöste Alubutyl in der rechten Beifahrertür wieder angebracht haben.

eines hochauflösenden Töners deutlich entspannter zur Geltung zu bringen.
Man kann störende Reflektionen durch ggf bessere ausrichtung und mehr Innenraumdämpfung beheben und am DSP die entsprechend störenden Frequenzen absenken. Magnat hat um das HT "Horn" herum Filzsternchen aufgeklebt und einige Leute bedämpfen direkt um den HT herum die Boden/Sockelplatte um mehr störende Reflektionen abzumildern/bedämpfen. Auch bei HT in OEM-Spiegeldreiecken habe ich grundsätzlich die Hohlräume hinter und um den HT herum mit Schaumstoff oder Schaafwolle bedämpft umd die (Plastik)Gehäuse Resonanzen zu eliminieren.
-stelle doch mal Bilder vom Einbau /Dämmung &bedämpfung ein ?

Entscheidend ist weniger die Technologie des Verstärkers,
Jup, sondern die Auslegung und Einsatz. Wie bei der Eton SDA (100.4 vs 150.4) sind es beide Class-D bzw "Digitalstufen", aber "der warrme klang" hat meist was mit dem Grundtonpegel (&Einbau/Bedämpfung) zu run, insbesondere wenn keine Loudness bei geringeren Pegeln abgesttimmt wird

eher die Raffinesse am DSP.
Das ist nunmal der komplexeste Drehsteller, damit lässt sich vieles verbessern oder verschlechtern

In sofern: Möglichkeiten gibt es viele, aber deswegen würde ich dir nicht empfehlen auf schlechtere Komponenten downzugraden. Bei guter Musikqualität würdest du es immer bereuen.

Bei 3-Wege Front Aktiv würde ich auf eine Mehrkanal setzen, damit vermeidet man unnötigen Kabelaufwand und unterschiedliche Schaltnetzteile mit Einschaltzeiten.

Was natürlich auch beachtet werden solte ist - neben dem Quellmaterial - was die erste Klangwandelnde Komponente (das Radio) macht. Wenn ich da Dudu Radio lese, höre ich immer sofort Geister und Zirpen im imaginären Hintergrund. 🤣
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja - Headunit wird ein DUDU7. Das Ding ist aber noch auf Weltreise. Da ging es mir maßgeblich um den Screen und die Toslink-Übertragung. Mit meiner LTO-Insel und der daraus resultierenden Spannungsabweichung zur Headunit (weil von der AGM-Starter betrieben) soll das so der finale Weg zur Sauberen Signalführung werden.

Da aber der DSP (QL810SP) und die Bassendstufe (QE 1500.1) von ESX kommen, schleicht sich der Gedanke ein, dass eine ESX QL 800.8/800.6 vielleicht ins Bild passen würde.

Bilder von den A-Säulen mach ich nachher mal. Sind halt Marke Eigenbau.
 
Hi

wenn Du noch etwas Geduld hast, bald kommt die VE1000.6PURE
 
Hier die A-Säulen…
 

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