Lochblech vor BR Tunnel - Querschnittsfläche zu klein ?

  1. #1
    Teil der Gemeinde Avatar von marc131285
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    Marc
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    Lochblech vor BR Tunnel - Querschnittsfläche zu klein ?

    Moin,

    möchte gerne Hexagonalgitter HV6-6.7 Durchlass 80% vor die Br Öffnung meines FBP setzen. Der schaut durch den Skisack ( Aus optischen Gründen)

    Jetzt hat das Hexagitter einen Durchlass von 80% - kann ich das quasi 1 zu 1 auf die vorhandene Querschnittsfläche des Ports umlegen ? Also quasi bei aktueller Portfläche von 500cm^2 bleiben dann noch 400cm^2 über ?

    Falls dem so ist bleibst lieber wie es ist .

    Mit freundlichen Grüßen marc
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  2. #2
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    N'Abend!

    Beim Reflexrohr ist quasi das eingeschlossene Volumen (Masse der Luft) relevant für die Resonanzfrequenz. Das kannst Du nicht einfach auf einen erhöhten strömungswiderstand durch ein Gitter umrechnen. Ich würde mir jedenfalls nicht zutrauen eine Vorhersage über die Auswirkung zu machen.

    Beste Grüße aus Hamburch, Tadzio

  3. #3
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    Das wird nichts ausmachen. Das Gitter verringert zwar die Öffnungsfläche, doch das macht eine stabilisierende Rundstrebe im Port auch. Die Stömungsgeschwindigkeit ist an der Stelle nicht sehr hoch. Aufgrund der im vgl. zur Portlänge sehr kurzen Einschnürungslänge würde ich mir keinerlei Gedanken darüber machen.

  4. #4
    Super Moderator Avatar von Moe
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    Ich konnte Akustikstoff über dem Ende eines BR-Rohres auf jeden Fall im Wirkunsgrad deutlich messen. Würde mich wundern, wenn das keine nennenswerten Auswirkungen hat.


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  5. #5
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    Rein interessenshalber, was war das für ein Stoff (der bedeckt den Port vollflächig und nicht wie hier) und über wieviel Verlust reden wir? Hat sich schonmal wer Gedanken über den Einfluss der Luftgeschwindigkeit in dieser Konstellation gemacht? Gerade beim FBP hält sich diese aufgrund der großen Fläche in Grenzen.

  6. #6
    Teil der Gemeinde Avatar von wing
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    Und genau da halte ich dagegen. Warum muss der Port so großzügig dimensioniert werden? Weil die Luftgeschwindigkeit bei tiefen Frequenzen sehr groß ist. Hier hilft IMHO nur eine Impedanzmessung. und ich kann mir vorstellen, dass man das eventuell sieht.
    Viele Grüße aus dem Vogtland!

  7. #7
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    Moin!

    Reflexrohre reagieren sehr empfindlich. Wenn man die Abstimmung incl. aller Variablen macht und dabei nur einen Parameter (z.B. Länge) ändert steht das Ergebnis. Ich persönlich möchte die Veränderung eines völlig anderen Parameters (z.B. Lochblech) nicht vorhersagen müssen. Möglicherweise fällt die Veränderung beim normalen Hören gar nicht auf. Kann sein. Hier vermute ich aber, dass es hörbar sein wird. Wie wär's mit anhören...? Nur das zählt ja am Ende. Läuft dein SUB schon ohne Gitter? Dann ausprobieren.

    Bei meinen Helmholtz-Absorbern im Home-HiFi werden extrem kurze Rohrlängen verwendet. Da habe ich mal die Feinabstimmung durch minimales Abrunden der Kante des Rohr gemacht.

    Deine Frage möchte ich aber ganz sicher mit Nein beantworten: "
    Jetzt hat das Hexagitter einen Durchlass von 80% - kann ich das quasi 1 zu 1 auf die vorhandene Querschnittsfläche des Ports umlegen ?
    Da gibt es auf keinen Fall einen linearen Zusammenhang.


    Beste Grüße aus Hamburch, Tadzio

  8. #8
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    Hi,

    ja - schwierig zu beantworten. Einfache Programme unterschlagen die Faktoren die die Berechnung komplex machen...ein BR-Port mit 10x10cm erzeugt das gleiche Ergebnis wie einer mit 0.001cmx100000cm. In der Praxis schadet das nicht weiter, weil jeder vernünftig baubare Maße anstrebt (also eher 10cmx10cm), aber je weiter man in die Extreme geht, desto falscher werden vereinfachte Annahmen wie Zusammenhänge mit Querschnitt und Länge eines Rohrs.

    Von da her würde ich mich meinen Vorrednern anschließen und eher weniger Probleme an der Abstimmfrequenz sehen, als an der Güte des BR und vielleicht Luftgeräuschen.
    Auch nichtlinearitäten gerader Ordnung können in solchen Konstellationen wachsen, weil es bei Strömung von außen ins Gehäuse aerodynamisch anders ist als vom Gehäuse Richtung außen.

    Fazit...theoretisieren kann man in dem Fall viel, ich würde einfach probieren ob mans hören kann...wenn es dich stört, wieder weg damit, wenn nicht, bleibt es

    (Edit: die Ordnung ist gerade, nicht ungerade.)
    Geändert von Prometheus (06.01.2021 um 12:29 Uhr)

  9. #9
    Teil der Gemeinde Avatar von marc131285
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    Sry das ich mich jetzt erst melde . Also das Hexagonalgitter macht keinen hörbaren Unterschied. Ich hatte noch ein Lochblech QG 10-12 (60% Durchlass) mit 8mm Akustikschaunmstoff da war de definitiv ein hörbarer Unterschied festzustellen. Wirkungsgrad war geringer. Inwiefern es die Abstimmung veränderte kann ich nicht sagen , hatte nicht gemessen.

    Das Hexa bleibt jedenfalls

    Mit freundlichen Grüßen marc
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