Projekt mit aktiv gesteuerter variabler Ventlänge

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  1. #11
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    Also im Prinzip einen zweiten angesteuerten Lautsprecher, der die Abstimmfrequenz beeinflusst.

  2. #12
    verifiziertes Mitglied Avatar von kai 1
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    Kai
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  3. #13
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    Das Prinzip ist ähnlich. Erhöhung der relativen Füllung durch Resonanz am Einlass. Ist in rein passiv in fast jedem Auto zu finden. Häufig mit Abstimmung auf diverse Drehzahlbereiche. Unser Hobby hat also auch in der „realen Welt„ einen Platz

    Ich bin aber gespannt auf deine Umsetzung. Schon vom rein akademischen Blickpunkt her...

  4. #14
    Junior Fuzzis
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    Hi,

    interessante Idee! Unter bestimmten Umständen kann das schon funktionieren, denke ich.
    Du musst ja ohnehin das Signal in einen Prozessor speisen. Die Möglichkeit dadurch die Laufzeit anzupassen hast du ja schon erwähnt.

    Gleichzeitig hast du aber auch die Möglichkeit den Prozessor dynamische Filter rechnen zu lassen. Realisieren würde ich das vielleicht so:

    Das Gehäuse hat eine Bandbreite an Abstimmfrequenzen. Zuerst misst du akustisch raus welche Position des verschiebbaren Ports tatsächlich welche Abstimmung ergibt.
    Der Stellmotor der den Port fährt braucht einen Positionsgeber, der vom Prozessor ausgelesen wird.
    Im Prozessor hinterlegst du dann eine Tabelle mit Abstimmfrequenz zu Portposition.

    Der Prozessor sampelt das Eingangssignal und lässt eine FFT drüber laufen. Der Mittelwert der höchsten Bänder in den letzten 50-100ms, die lauter als ein bestimmter Schwellwert sind, (oder so ähnlich) wird als Ziel-Abstimmfrequenz genommen.
    Die hinterlegte Tabelle spuckt mit Hilfe von Interpolation die dafür nötige Port-Position aus. Ein Regler im Prozessor regelt die Differenz zwischen Port Ist- und Sollposition aus.

    Der momentane Istwert der Portposition wird gleichzeitig genommen um die Koeffizienten eines Biquad kontinuierlich neu zu berechnen, das das Eingangssignal entsprechend filtert und dann an den Subamp ausgibt. Dafür brauchts vermutlich auch eine nichtlineare Kennlinie die Absenkung<->Abstimmfrequenz miteinander verbindet, weil sich ja die Güte verändert - ich vermute bei hohen Frequenzen muss stärker und schmalbandiger abgesenkt werden als bei niedrigen.

    Ein Faktor der zum Problem werden könnte, ist dass in dem Moment in dem die Abstimmung geändert wird, evtl. schon Energie im System ist.
    Je nachdem wie hoch die Güte ist, könnte das zu seltsamen Soundeffekten führen...das Ausschwingen des Subs würde quasi bei einer anderen Frequenz passieren, als der Ton der wiedergegeben worden ist.
    Evtl. kann man das aber auch schon bei der vorherigen Berechnung berücksichtigen...

    Grüße

  5. #15
    wenig aktiver User
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    Wenn FFT zum Einsatz kommen soll, würde ich vorher Tiefpass-filtern. sonst können schräge Aliasing-Effekte auftreten, weil du vermutlich nicht mit riesigen Abtastraten FFTs machen willst.

  6. #16
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    Mir erschließt sich der Sinn des Vorhabens noch nicht ganz:
    Wozu variable! Phasenprobleme und lineare Verzerrungen auf Grund (Strömungs)mechanischer Unzulänglichkeiten riskieren, wenn Endstufenleistung und DSP "nichts kostet"?
    Wenn überhaupt, sehe ich vielleicht einen Sinn bei Grenzbetrieb im dB-max.-Bereich, oder wenn mangelnde Gehäusegröße kompensiert werden müsste.

    Für die Mechanik schwebt mir ein Bass-Chassis mit min. 3"-Spule, ohne Membran, mit stärker dämpfender Spider vor. Das hintere Magnet-Joch müsste samt Tauchkern runter (damit wäre der magn. Fluss im Eimer. Das könnte aber ein Elektromagnet übernehmen...) Dann die Spule auf ein Bassreflexrohr geklebt und in die Spider eingebracht.
    Am anderen Ende bräuchte man auch eine "Lagerung"- das müsste ja auch berührungslos magnetisch machbar sein...

    Das sind nur Ideen, bauen kann ich sowas nicht (können vielleicht schon, dazu fehlt mir aber die Zeit)

    Weitermachen, bin gespannt, was draus wird
    Watt Ihr Volt sind mehr Ampère? Bitte sehr!

  7. #17
    Junior Fuzzis
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    Zitat Zitat von Prometheus Beitrag anzeigen
    Der momentane Istwert der Portposition wird gleichzeitig genommen um die Koeffizienten eines Biquad kontinuierlich neu zu berechnen, das das Eingangssignal entsprechend filtert und dann an den Subamp ausgibt.
    Hm, Kommando zurück...das wird nicht klappen...genau aus dem selben Grund:
    Zitat Zitat von Prometheus Beitrag anzeigen
    Ein Faktor der zum Problem werden könnte, ist dass in dem Moment in dem die Abstimmung geändert wird, evtl. schon Energie im System ist.
    In den Registern sind Werte die auf Basis der Koeffizienten berechnet worden sind...beim umstellen der Koeffizienten passt das ganze nicht mehr zusammen, so lange bis alle Register mit neuen Werten befüllt wurden.

    Kaum ist nichts mehr LTI, wirds kompliziert

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