Mundorf Headcap

Immer die verdammten Conrad Links :wall: . Kannst du mir vielleicht die Artikelbezeichung geben?

Hab gerade mal im Fundus gewühlt, hab 8 Kondies mit 4700µF reichen die von der Kapazität her oder wie viel F sollte so ein Headcap haben?

Danke schonmal :keks:
 
Klappt der Link nicht?

Artikel-Nr.: 164089 - 62

SB 530 = 540 = 50SQ0301R

8*4700µF sollte auch reichen - um den "Mindestwert" zu bestimmen bräuche man allerdings ein paar Daten, die du vermutlich nich liefern kannst: Modell der Spannungsquelle (Bordnetz), Modell der Last (Radio) und Übertragungsverhalten des Radionetzteiles auf die Signalausgänge => vieeeel zu aufwendig, da hilft nur "trial and error" (Kann auch sein, dass sich keine Verbesserung einstellt, bzw diese nur suggestiv ist)
 
Ich würde lieber auf den Tip von Anselm hören!
Der gute Anselm hat seit JAHREN mit Car-Hifi/Hifi zu tun und wird schon wissen warum er gerade Mundorf empfiehlt!
 
Der Mundorf Headcap ohne Schutzelektronik hat der ne Sperrdiode drin? Oder ist das in der Elektronik verbaut?

Mfg
Jan
 
Anselm Andrian schrieb:
Warum immer und PERMANENT Gutes in FRAGE Stellen....
Der ist Klasse gemacht !
Passt gleich !
Funktioniert !
Ist richtig DIMENSIONIERT !!

Weil das Bessere des Guten Feind ist.
Ausserdem sollte man mMn auch Gutes in Frage stellen.
Wer sich mit etwas gutem zufrieden gibt der hinkt dem Fortschritt hinterher.

Und weil etwas gut ist heißt doch nur dass es nach dem Stand der Technik ok ist.
Asbest war auch ma gut! :hippi:

grüße
 
Hallo,

ich denke hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. ;)

Der MUNDORF HeadCap SC68 -> ist im Internet für gängige 80,- € zu haben.
(Listenpreis lag bei ca. 99,- €)

Dafür erhält man ein Gerät mit:
- voll durchgeschleiftem ISO Anschluss (Plug & Play),
- Verpolungsschutz (Sperrdiode),
- Softstart beim Anklemmen der Batterie (ist "unverzichtbar", wenn Mann/Frau mal in die Werkstatt muss),
- Elektronik auf FR4 Platine,
- formschönes Gehäuse mit mechanisch hervorragender Stabilität,
- hochwertiger LL Elektrolytkondensator (kamen wohl von Krummer http://www.krummer-kondensatoren.de)

Ist schon etwas länger her, dass als ich die Elektronikplatine vom SC68 mal gesehen habe .. daher ist meine Info nicht auf aktuellem Stand.
Kann also gut sein, dass ich da in der Zwischenzeit was dran geändert hat. ;)

Sei's drum.
Die Selbstbaulösung mit Conrad-Bauteilen ist meines Erachtens nach nicht unbedingt vergleichbar.
Und ein Besser oder Schlechter allein am Kapazität- pro EURO-Wert festzumachen .. unmöglich.

Zudem ist (aus langjähriger Erfahrung) das Datenblatt von dem Conrad-ELKO erst mal, bis auf Wiederlegung durch eigene Messung/(Langzeit-)Tests, als unseriös einzustufen.


Gruß
...Knoxville...
 
Knoxville schrieb:
Hallo,

ich denke hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. ;)

Der MUNDORF HeadCap SC68 -> ist im Internet für gängige 80,- € zu haben.
(Listenpreis lag bei ca. 99,- €)

Dafür erhält man ein Gerät mit:
- voll durchgeschleiftem ISO Anschluss (Plug & Play),
- Verpolungsschutz (Sperrdiode),
- Softstart beim Anklemmen der Batterie (ist "unverzichtbar", wenn Mann/Frau mal in die Werkstatt muss),
- Elektronik auf FR4 Platine,
- formschönes Gehäuse mit mechanisch hervorragender Stabilität,
- hochwertiger LL Elektrolytkondensator (kamen wohl von Krummer http://www.krummer-kondensatoren.de)

Ist schon etwas länger her, dass als ich die Elektronikplatine vom SC68 mal gesehen habe .. daher ist meine Info nicht auf aktuellem Stand.
Kann also gut sein, dass ich da in der Zwischenzeit was dran geändert hat. ;)

Sei's drum.
Die Selbstbaulösung mit Conrad-Bauteilen ist meines Erachtens nach nicht unbedingt vergleichbar.
Und ein Besser oder Schlechter allein am Kapazität- pro EURO-Wert festzumachen .. unmöglich.

Zudem ist (aus langjähriger Erfahrung) das Datenblatt von dem Conrad-ELKO erst mal, bis auf Wiederlegung durch eigene Messung/(Langzeit-)Tests, als unseriös einzustufen.


Gruß
...Knoxville...


Ich muss einfach mal fragen: Welchen wesentlichen Sinn hat ein Headcap eigentlich? Brauche ich eins ;)?
 
Hallo MasterCT,

Ich muss einfach mal fragen: Welchen wesentlichen Sinn hat ein Headcap eigentlich? Brauche ich eins ;)?

Bei ernsthaftem Interesse -> hätte Dir die Suchfunktion mal eben locker 40 Seiten zum Begriff Headcap ausgegeben.
Da gibt (und gab es schon) Seitenweise Abhandlungen drüber ... mit mal mehr oder auch weniger Inhalt.

Ein Beispiel: http://klangfuzzis.de/viewtopic.php?f=2 ... ap#p416525


Kurzum - hier die Zusammenfassung für Dich:
Ein Headcap ist eine sehr sinnvolle Sache.




Gruß
...Knoxville...
 
Knoxville schrieb:
Zudem ist (aus langjähriger Erfahrung) das Datenblatt von dem Conrad-ELKO erst mal, bis auf Wiederlegung durch eigene Messung/(Langzeit-)Tests, als unseriös einzustufen.

Wie kommst du zu dieser Aussage? Beruflich damit zu tun? Würde mich extrem wundern, wenn die Caps ihre Kapazität (+/- 20%) nicht erreichen. Es handelt sich schliesslich um Industrieware. Nicht um billige bling bling Kondensatoren mit Spannungsanzeige für den Car-HiFi markt.

Grüessli Oli
 
Die Selbstbaulösung mit Conrad-Bauteilen ist meines Erachtens nach nicht unbedingt vergleichbar.

Stimmt. Sie ist weder Plug&Play noch setzt sie zwingend auf den suboptimalen Orginalkabelbaum. Außerdem hat sie keine Sperrdiode für DAUs, noch hat sie eine tolle Platine, die für zusätzlichen Widerstand sorgt. Selbst wenn die Elkos von Conrad keinen guten ESR haben: es werkeln immer noch fünf Stück parallel. Die Selbstbaulösung tut einfach das, was sie soll: Die Spannung stabilisieren...

Da die Auswirkungen eines Headcaps sowieso im magrinalen Bereich liegen: Entschuldige bitte, aber wofür bezahle ich nochmal 60 Euro mehr..? Dafür, dass ich das Ding "einfach" im engen DIN-Schacht reinfummeln muss, zusätzlich einen dicken Kabelbaum samt zweier DIN-Stecker unterbringen muss, anstatt die schlanke Selbstbaulösung einfach im Wohnzimmer in den Radio-Kabelbaum einzulöten..?
 
Da kommen die Leute hier mit "suboptimalem Kabelbaum" um die Ecke.....
Als wenn das Alpinegerödel plötzlich zum Pioneer wird wenn man 10mm² dran pappt :D

Ganz ehrlich: ich bezweifle mal das der Übergangswiderstand bei den ganzen zusammengefrickelten Caps insgesamt kleiner ist als der des DIN-Adapters beim Mundorf.
Ich hab auch "Eigenbau", aber halt keine dröflzig Gurkenkondis, sondern lieber einen gescheiten :ugly:
 
audioTom schrieb:
Da kommen die Leute hier mit "suboptimalem Kabelbaum" um die Ecke.....
Als wenn das Alpinegerödel plötzlich zum Pioneer wird wenn man 10mm² dran pappt :D

Ganz ehrlich: ich bezweifle mal das der Übergangswiderstand bei den ganzen zusammengefrickelten Caps insgesamt kleiner ist als der des DIN-Adapters beim Mundorf.
Ich hab auch "Eigenbau", aber halt keine dröflzig Gurkenkondis, sondern lieber einen gescheiten :ugly:

Was soll das?
Deine Kommentare gehen mir schon lange auf den Senkel. Immer irgenwen oder irgendwas in den Dreck ziehen, herumpöbeln oder anschnauzen. Du bist der Erste, bei dem ich gebrauch vom "Ignore" Button mache.
Keine Lust mehr auf deine geistigen Ergüsse.

Grüessli Oli
 
Hallo Oli,

oler schrieb:
Knoxville schrieb:
Zudem ist (aus langjähriger Erfahrung) das Datenblatt von dem Conrad-ELKO erst mal, bis auf Wiederlegung durch eigene Messung/(Langzeit-)Tests, als unseriös einzustufen.

Wie kommst du zu dieser Aussage? Beruflich damit zu tun?

ja.

Würde mich extrem wundern, wenn die Caps ihre Kapazität (+/- 20%) nicht erreichen.

Die Kondensatoren werden bei DC bestimmt die angegebenen Nennkapazität erreichen.
Das sagt aber nichts über die Leistungsfähigkeit/Langlebigkeit im "Ripple-Modus" aus.

Es handelt sich schliesslich um Industrieware. Nicht um billige bling bling Kondensatoren mit Spannungsanzeige für den Car-HiFi markt.

Wenn der bei Conrad angebotene ELKO Industrieware wäre - würdest Du das am Preis (und am Datenblatt) erkennen. ;)


@Lumpi23

Lumpi23 schrieb:
Die Selbstbaulösung mit Conrad-Bauteilen ist meines Erachtens nach nicht unbedingt vergleichbar.

Stimmt. Sie ist weder Plug & Play noch setzt sie zwingend auf den suboptimalen Originalkabelbaum.

Was soll den bitte an dem 10..20cm langen HeadCap - Kabelbaum "suboptimal" sein?

Außerdem hat sie keine Sperrdiode für DAUs, ..

Die Sperrdiode ist nicht für den Dümmsten-Anzunehmenden-User -> die ist dafür gedacht, dass sich kein anderer Verbraucher an der in dem Cap gespeicherten Energie bedienen kann!!!
Ohne die Diode wäre die Wirkung stark eingeschränkt.


.. noch hat sie eine tolle Platine, die für zusätzlichen Widerstand sorgt.

Wenn die Platine korrekt ausgelegt wurde, ist der Widerstand in diesem Anwendungsbereich unerheblich/bedeutungslos .. Wirklich :)


Selbst wenn die Elkos von Conrad keinen guten ESR haben: es werkeln immer noch fünf Stück parallel. ...

Also laut dem "Chinesen-Datenblatt" ist Iripple: 4,2A (@85°C, 120Hz) und der ESR: 43mOhm (@20°C).
Mehr Infos stehen da aber leider auch net drin.

Die Selbstbaulösung tut einfach das, was sie soll: Die Spannung stabilisieren...

Die Spannungsstabilisierung ist aber nur ein "Abfallprodukt" eines HeadCaps.
Vielmehr liegt der hörbare Effekt in seiner Filterwirkung – Stichwort: hochfrequente Störungen.

Da die Auswirkungen eines Headcaps sowieso im magrinalen Bereich liegen: ..

Stimmt nicht. Wenn der HeadCap gut gemacht ist, kann dessen Einsatz im Auto ein deutlichen Schritt nach vorn bedeuten.

Entschuldige bitte, aber wofür bezahle ich nochmal 60 Euro mehr..?

Du sollst gar net mehr bezahlen. Aber auch net der Forengemeinde suggerieren, dass der Mundorf gnadenlos unnütz/überteuert ist.

.. Dafür, dass ich das Ding "einfach" im engen DIN-Schacht reinfummeln muss, zusätzlich einen dicken Kabelbaum samt zweier DIN-Stecker unterbringen muss, anstatt die schlanke Selbstbaulösung einfach im Wohnzimmer in den Radio-Kabelbaum einzulöten..?

Nun.
Das fertige Produkt ist auf Plug & Play ausgelegt. Da gehören ein kurzer Kabelbaum sowie Stecker und Buchsen einfach mit dazu. :)
Zudem hat der angebotene HeadCap wesentliche Vorteile, was Sicherheit (Ladeschaltung) und Wirkung (Diode) angeht.
Die Qualität der verwendeten Komponenten jetzt mal unbetrachtet gelassen.

Also unterm Strich .. würde ich mal sagen, das kommerzielle Produkt hat (fast) alles richtig gemacht.
Und für 80,- EUROnen, für die das Teil angeboten wird, wird es echt schwer .. ein besseres Gesamtpaket zu schnüren.


Gruß
...Knoxville...

P.S.: So, jetzt hab ich eigentlich schon wieder mehr geschrieben als ich wollte .. dafür aber versucht auf jede Deiner Fragen/Punkte einzugehen.
 
Knoxville schrieb:
Wenn der bei Conrad angebotene ELKO Industrieware wäre - würdest Du das am Preis (und am Datenblatt) erkennen. ;)

:thumbsup: Hast recht. Habe mir das Datenblatt nun genauer angesehen. Ich kaufe immer bei Distrelec. Bin nun davon ausgegangen, dass Conrad mehr oder weniger das selbe Qualitätsniveau anbietet. Ein anscheinend schwerer Fehler :hammer:

Grüessli Oli
 
Okay, da werden wir uns einig, Knoxville. :beer:
 
Habe da jetzt auch nochmal eine Frage zum Mundorf Headcap.

Ich habe mir einen Mundorf Headcap gekauft, allerdings ohne Schutzelektonik (Der wiederstand ist im Kabel eingelötet)
Jetzt frage ich mich allerdings, wie ich am Besten den Cap auflade, oder einfach einbauen und sich Freuen?
 
ich habe ihn damals nach rücksprache mit dem händler einfach eingebaut. passiert ist damals und bis jetzt nichts.
 
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