Digitalkabel

  1. #1
    Teil der Gemeinde Avatar von Robi
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    Robert Koscec
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    Digitalkabel

    folgendes
    Beim Freund Bose Solo5 gehört ,echt super für das Geld und geringe Ansprüche also auch gekauft.
    Zuhause an zwei Fernseher ,Wohnzimmer und Schlafzimmer ausprobiert .Ergebniss Müll ! In allen Bereichen-Räumlichkeit ,Verzerrung usw katastrophal , benutzt Toslink Kabel das günstigste dünne Online Kauf weil es schon an den TVs dran war ,alle TV Einstellungen geprüft,PCM usw, ich habe es dann auf den Raum geschoben und akzeptiert .Nur selten laufen lassen da es echt kein Spass machte.Nach 2 Wochen benötigte ich das Online Toslink wegen der Länge (1,5m) für ein Projekt daher habe ich das original mitgelieferte Bose Toslink angeschlossen.Und auf einmal war alles perfekt genau wie bei meinem Freund.Ok jetzt das Schrott Toslink zum Freund mitgenommen-Test -gleich Müll.
    Das dürfte aber nicht sein vor allem in dieser Grössenordnung.Technisch gesehen entweder geht es Ton ,oder tot.
    Hat das jemand schon so erlebt?

  2. #2
    Teil der Gemeinde Avatar von Angryhellfire
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    Fabio
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    Soweit ich mich erinnere hatte jemand hier im Forum hörbare Unterschiede (inkl. Ehepartnerin) bei minderwertigen und hochwertigen Kabeln festgestellt. Thema Jitter usw.

    Gruss Fabio

  3. #3
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    Solche Unterschiede (Bereichen-Räumlichkeit ,Verzerrung usw katastrophal) sind mir noch nicht einmal bei Analog Kabeln aufgefallen. Sehr seltsam. Toslink ist doch per Lichtleiter. Entweder ist Licht drauf oder nicht. Es sei denn im Licht fehlen Informationen?

  4. #4
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    Frag mal beim Glasanbieter nach was bei Glasleitungen alles schief gehen kann Einstrahlungswinkel, Schliff, Lichtdurchlässigkeit, Staub, Mantel, Lichtfrequenz, usw.

    Im Normalfall reichen 0815 Toslinkkabel. Aber auch da gibt es Müll wie überall der kaum zu gebrauchen ist.

    Gruss Fabio

  5. #5
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  6. #6
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    Meist liegt das Problem am Stecker. Da wackeln billige Kabel gerne mal etwas rum.

    Ob es dann ein Kabel für 200€/m sein muss, kann jeder selbst entscheiden.
    20-30€/m reichen da wohl auch locker aus.

  7. #7
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    Das Problem ist technisch dürfte es das nicht geben ,nicht bei Lichtleiter.
    Oder zumindest nicht in dieser Grössenordnung ,es dürfte wenn überhaupt nur marginal bis nicht hörbar sein.Bose kann seines auch nicht gesoundet haben da ja nicht Analog.
    Wäre ich von Unterschieden ausgegangen so hätte ich schon früher andere ausprobiert ,stattdessen habe ich vermutlich Jahrelang DSPs Zuhause falsch bewertet.

  8. #8
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    Ich habe mir das Wireworld Toslink jetzt bestellt, bin gespannt.

  9. #9
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    Toslink ist kein Glasfaser in dem Sinne wie LWLs, sondern zu 90% physisch gezogenes Plastik. Daher ist oft auch bei 3-5m Ende. Reicht technisch für die Datenraten von SPDIF völlig aus und ist günstig.
    Hat aber Nachteile, wie Verunreinigungen, schlechte Kontaktflächen, keine Vorgaben am Schliff (da nur stumpf auf stumpf gesteckt) Reflexionen in der Leitung und am Steckerende.
    Je nach Empfänger decodiert dieser das Signal, sobald die Clock gesync werden kann.
    Wenn du dann bei 10 Datenblöcken einen Verlust von 2 hast, heißt nicht, dass das Signal abbricht. Sofern die clock schnell genug wieder synchron ist...
    Das ist dann der Jitter. Fehlerhafte Signale oder Teile davon, die rekonstruiert wurden oder so kurz waren, dass ein vollständiger Abbruch nicht statt fand.
    Auch beim recover der clock gibt es gravierende Unterschiede bzgl. zulässiger Abweichung. Consumer nach IEC 60958-3 hat 3 Stufen: +-50ppm, +-1000ppm und variabler shift. Professional nach AES11 hat 2 Stufen: +-1-2ppm und +-50ppm.
    Heißt also im Consumer Bereich ist ne Taktabweichung von 1000 Takten pro 1 Million durchaus zulässig... ohne Signalabbruch!

    Das könnte unter Umständen zu den gehörten Unterschieden führen.
    Genau wissen hieße die 2 Signale mal mit dem Oszi ansehen.
    In 44.1kHz aufwärts Fehler im Detail zu hören dürfte schwer werden...

    Somit ist die Aussage "Ton oder tot" nicht korrekt.
    Beim Toslink hat man lediglich keine elektrische Beeinflussung von außen auf den Leiter, da optisches Medium. Aber die digitale Übertragung muss nicht zwingend fehlerfrei sein.
    SPDIF ist ne zeitkritische Übertragung ohne Wiederholungen bei fehlerhaften Datensätzen. Es ist nur eine Verbindung in eine Richtung.
    Es gibt zwar Prüfbits usw., einzelne Fehler werden aber gerade im consumer Bereich einfach vom Empfänger ignoriert bzw. halt falsch ausgegeben.
    .....Altmetall- und Glühbirnensammler.....

  10. #10
    Teil der Gemeinde Avatar von Prometheus
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    (Edit: Hat sich mit Shell.Shocks Beitrag überschnitten, deswegen teilweise doppelt.)

    Wenn das Kabel nicht passt oder defekt ist, sprich, keinen guten Kontakt macht, etc., kann es natürlich auch bei digitaler Übertragung zu knacken und Verzerrungen kommen.

    Beispiel HDMI:
    Schlecht kontaktierende HDMI-Kabel neigen dazu weiße Punkte, grüne Streifen, oder ähnliche Phänomene zu erzeugen.
    Das ist durchaus möglich, schon bevor die Situation so schlecht wird dass gar nix mehr geht - wobei der Grat dünn ist.

    S/PDIF kann an sich fehlende/ungültige Pakete oder kippende Bits wegen irgendwelcher Defekte zwar erkennen, aber nicht korrigieren.
    Falls dem so ist, dann kippen die Bits aber an zufälligen Stellen des Datenpakets- was sich in Knacken, Pausen, (->Verzerrungen wenns am laufenden Band passiert) etc. äußern kann, falls es grad zufällig an zwei Stellen im Audio-Teil des rechten oder linken Kanals kippt oder das Paket ungültig wird. Genau so gut kann es aber in einem der "Steuerteile" passieren. Die Wahrscheinlichkeit dass es im Steuerteil passiert beträgt dabei 3/4 oder 3/5 bei Zweikanal, je nach Bitrate.

    Ich habe früher mal optisches Netzwerk konfektioniert. Die optische Kontaktfläche am Stecker ist kritisch, keine Frage, aber sie ist entweder gut genug, oder nicht gut genug.
    Nicht gut genug bedeutet dass es sofort schief geht, am laufenden Band.

    Sobald die Verbindung gut genug für ihren Einsatzzweck ist, werden die Bits korrekt abgetastet...spezialpolierte Flächen oder abgefahrene Materialien als Lichtleiter machen keinen Unterschied.

    Von da her, eine gewisse Grundqualität an Stecker und Leiter ist auch bei digitalen Kabeln wichtig damit das System an sich funktionieren kann, ab diesem Punkt bringt mehr Geld aber nicht mehr gut.

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