Hilfe Einsteiger Opel Movano Camper Frontsystem 16cm. Hochtönerposition? usw.

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  1. #11
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    Zitat Zitat von Sandie Beitrag anzeigen
    DSP hab ich mit ner 120.4dsp gehabt.
    OK, jetzt nicht professionell eingemessen. Hat mich vielleicht deswegen (?) dennoch nicht überzeugt.

    Für mein subjektives Empfinden hört sich das ganze über die Weichen besser an.
    Also ich würde ganz pauschal behaupten, dass sich ein zu 80% korrekt eingestellter DSP (wie auch immer man das misst) schlechter anhört als eine halbwegs passende Weiche. Der AHA-Effekt kommt zumindest bei mir erst auf den letzten Metern, da geht dann die Sonne auf Ohne fundierten Hintergrund behaupte ich, dass dem Ohr bewusste (falsche) EQ-Eingriffe anders auffallen, als solche, die durch den Raum bedingt sind. Ganz extrem stören mich z.B. Asymmetrien zwischen L + R. Da reichen mir geringste Abweichungen und es zerreißt die Bühne.

    Also kurz gefasst: Ich würde noch einen Anlauf mit DSP unternehmen, den Du wirklich gut selbst einstellst (brauchst halt ein UMIK-1, Zeit und solltest verstehen, was Du tust) oder einstellen lässt.
    T6.1 mit Helix S6B und S1T @Match M5.4 sowie JL 8W3v3 im 10l BR@Eton AM300.

  2. #12
    Teil der Gemeinde Avatar von Bastet28
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    es gibt genügend Extrem-Beispiele für Komplettanlagen mit Lautsprechersystemen, DSP, und Verstärker für 500€ mittels günstigem Gebrauchtkauf.

    Mir sind keine guten Ergebnisse bekannt wo an sinngemäßer Dämmung, dichtem Einbau und sinnvollen Abstrahlwinkeln Arbeit gespart werden sollte.

    Das KnowHow ist oftmals entscheident. Und sinnvolle Komponenten (nicht unbedingt Teuer) welche richtig eingesetzt wurden.

    Es gibt mittlerweile ziemlich günstige DSP Verstärker und es gibt sogar kostenlose Mess-Apps welche verständliche Laien-Hilfsmittel sind. Bei einem Weissen oder Rosa Rauschen das erst Kanalgetrennt und dann zusammen in Stereo abgespielt wird reicht ein Handy um Anhaltspunkte für einen einfachen EQ setzen zu können - man hört ja ob das dann besser ist oder nicht. SPEKTRUM ist so eine App wo alle grundliegenden Tools drin sind um ein DSP Radio oder einen Kanalgetrennten DSP rudimentär sinnvoll einstellen zu können. Der Frequenzanalyser zeigt den Peak mit der Frequenz an, da lässt sich ablesen wo genau ein EQ gesetzt werden kann. Kann man ja auch mal am PC testen für umme. AudioTool kostet 5 oder 10 €, hat dann aber Kalibrierungsdateien/Funktionen für (zertifizierte) Messmikrofone wie ein MicW i436 mit drin.

    Auch gibt es Leute die da auch mal auf Hobbybasis helfen, wenn man den entsprechenden Kontakt sucht. Auch gibt es Händler, welche gegen bezahlte Arbeitszeit sowas einstellen. Ob da jemand nun sein komplettes Messwerkzeug für nutzt oder sogar mit Erfahrung und Gehör ran geht ist mir völlig egal, wenn das Ergebniss "gut Musik hören" ist und nicht "Wettbewerb".

    Breitbänder sind einfach und toll, haben aber oftmals einen sehr kleinen Hörpunkt wo der Hochton sauber spielt - Richtwirkung und Bündelung. Von daher würde ich zuerst ein Gesamtkonzept festlegen wollen und dann passende Komponenten eingrenzen. Es gibt gute und günstige Komponenten, zumal wenn man HomeHifi und auch Gebrauchtware in Betracht zieht. Das war oftmals sogar "Neuware" aus Projektaufgabe ;-) aber dafür braucht man mehr Zeit als Regalkauf.

  3. #13
    Teil der Gemeinde Avatar von Angryhellfire
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    Fabio
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    Ich würde mal bei einem Klangfuzzi in der Umgebung reinhören.

    Aus meiner Sicht wäre folgender Aufbau (genaue Komponenten können andere Fuzzis besser empfehlen, nur eine grobe Zusammenstellung), um die Bühne hoch zu bekommen:
    - Breitbandlautsprecher (Budget: Wavecor, Visaton, Tangband / Gut: Scanspeak F10 etc.)
    - TMT/TT trocken (Budget: Wavecor, Visaton)
    - Subwoofer 8-10" (Budget: AXX10, Peerless, usw. / Gut: Arc Audio 8-10")
    - Verstärker mit DSP integriert (Budget: z.B. Emphaser EA-D500)

    Aber da bist du schon bei ca. 800-1000.-
    Wenn du Ausbaupotential wünscht würde ich einen separaten DSP und Endstufe nehmen usw.

    Das wichtigste ist jedoch jemand, der dir die gekauften Komponenten auch einmisst. Der Budget DSP nützt dir nichts, wenn ihn niemand einmessen möchte. Dann lieber was von Gladen, Helix, usw. was halt mehr kostet.


    Gruss Fabio

  4. #14
    Teil der Gemeinde Avatar von Robi
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    DSP ist eine Wunderwaffe aber nur wenn korrekt eingestellt wird, damit möchte ich sagen wenn DSP ,dann kauf einen welchen dir Jemand mit wirklich Erfahrung was er tut einstellt.
    Ansonsten passiert folgendesu postest wie so viele ...."mein neuer Frequenzgang ich schaue es mir an und würde gerne fragen "und klingt es jetzt besser ?
    Oder es artet in einer jedes Wochenende -Messorgie aus.Kenne da nur wenige welche eine Endabstimmung gefunden haben.
    Ich werde auch beim nächsten Einbau von jemand wirklich fähigen einstellen lassen mit DSP welcher gängig ist oder bzw schon Erfahrungen der Einsteller vorhanden sind.
    Ansonsten fahre ich lieber Weiche ohne DSP und gut ist.
    Erinnert mich an die 90er als es Bassgeneratoren gab und die Jungs bei jedem Lied am einstellen waren

  5. #15
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    Zitat Zitat von Bastet28 Beitrag anzeigen
    Bei einem Weissen oder Rosa Rauschen das erst Kanalgetrennt und dann zusammen in Stereo abgespielt wird reicht ein Handy um Anhaltspunkte für einen einfachen EQ setzen zu können - man hört ja ob das dann besser ist oder nicht. SPEKTRUM ist so eine App wo alle grundliegenden Tools drin sind um ein DSP Radio oder einen Kanalgetrennten DSP rudimentär sinnvoll einstellen zu können.
    Also ich hatte das im Bulli mit meinem ip11 am Anfang auch probiert. Das Ergebnis war schlechter als flat :( Das kalibrierte UMIK-1 für 110€ lieferte dann die Erleuchtung. Kann ich jedem nur empfehlen, und wenn es nur aus Interesse für die Thematik ist.
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  6. #16
    Teil der Gemeinde Avatar von Bastet28
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    sowas kann passieren, das hatte ich mit dem AudioSystem Messminrofon und der Software "Praxis" (beworben damals/ca. 2000 rum) auch dass Messungen nicht aussagekräftig und Reproduzierbar waren.

    Mit dem MicW i436 hat man ein zertifiziertes Mikrofon, das sagt noch nichts über das Handy aus. Und die Messung am Laptop mit meinem Superlux ECM999 und Kalibrierungsdatei ist aufwändiger
    Darum der Hinweis dass so seine Handymessung rudimentär eine Hilfe für Grundeinstellungen eines einfachen EQ eingriffs sind. Man sieht sofort bei welcher Frequenz der Peak besteht mit hz-Angabe und man sieht sofort die Auswirkung eines EQ eingriffes. Deswegen muss man trotzdem wissen wo die Trennfrequenzen zum Schutz der Chassis liegen und die Laufzeiten kann man mit Meterstab + Gehör eben soweit einstellen wie man es hinbekommt. Wer dann möchte - wie gesagt - der iann sich dann auch gerne (bezahlte) Hilfe für weitere Erkenntnisse suchen.

  7. #17
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    Ich meinte auch nur das was integrierte Mikrofon. Das taugt halt nichtmal ansatzweise. Spezielle Messmikros sollten alle taugen.

    Wobei ich die Messung am Laptop jetzt auch nicht so schwer finde. ATM tut es super für die Entfernung, der ATF RTA liefert m.E. bereits in der Standard 1/3-Oktav-Einstellung eine sehr gute Ausgangsbasis. Lässt sich mit höherer Auflösung sicher noch weiter optimieren bzw. auf Spitzen überprüfen, die sonst in der Glättung untergehen. Aber außer bei solch schmalbandigen Fehlern stellt sich die Frage, ob man überhaupt an die Mittenfrequenzen muss oder ob man sich nicht eher im Bereich des Messfehlers bewegt…
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  8. #18
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    Zitat Zitat von Robi Beitrag anzeigen
    Ansonsten fahre ich lieber Weiche ohne DSP und gut ist.
    wenn man nicht die ganz grossen ansprüche hat kann das auch mit passiv getrennten systemen + Lzk + paar frei kofigurierbare EQu bänder schon recht brauchbare ergebnisse bringen > also teilaktivbetrieb mit nen kleinen DSP nicht das grossse flaggschifff

    Mfg Kai
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  9. #19
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    Ok, Danke bisher! Ich probiere mich ein bisschen in die Themen die ihr mir hier präsentiert einzulesen...

  10. #20
    Teil der Gemeinde Avatar von Robi
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    Zitat Zitat von kai 1 Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Robi Beitrag anzeigen
    Ansonsten fahre ich lieber Weiche ohne DSP und gut ist.
    wenn man nicht die ganz grossen ansprüche hat kann das auch mit passiv getrennten systemen + Lzk + paar frei kofigurierbare EQu bänder schon recht brauchbare ergebnisse bringen > also teilaktivbetrieb mit nen kleinen DSP nicht das grossse flaggschifff

    Mfg Kai
    Genauso mache ich das für mich selbst meistens ,habe in der Messgeschichte einfach zu wenig Erfahrung ,zudem kostet gutes Equipment schon etwas und man benötigt es dann entweder nur kurz und es liegt herum.... oder man ist dauernd mit messen und lernen beschäftigt.
    Ich denke das hier im Forum, einige sehr sehr gut damit umgehen können aber viele leider bestimmt nicht.
    Es wird auch neben Einbau und Musikhören zum zweiten Hobby

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