Inwall Lautsprecher, jemand Erfahrung / Produktempfehlungen / Musiktauglich?

  1. #1
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    Inwall Lautsprecher, jemand Erfahrung / Produktempfehlungen / Musiktauglich?

    Abend Zusammen,

    ich möchte mich auf kurz oder lang von meinen großen Standboxen trennen. Da ich eh die Wohnwand umgestalden will kommen mir Inwall-Speaker recht gelegen.

    Aber: Kann man damit noch Musik hören? Oder taugen die wirklich nur für Heimkino?

    Und was wäre hier empfehlenswert? Bisher war ich von KEF sehr begeistert, leider sind hier in die Inwall ganz schnell ganz teuer....

    Freue mich auf Anregungen.

    Gruß

    Gerrit

  2. #2
    Super Moderator Avatar von Moe
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    Warum sollten die nicht für Musik geeignet sein? Es ist eher umegdreht. Gut klingen können einige Speaker. Gut klingen und verzerrungsfrei laut sieht dann schon schlechter aus. Fertig kaufbare Inwalls kosten eigentlich alle für mein Empfinden überdurchschnittlich viel Geld.
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  3. #3
    Bei dem Stichwort drängt sich die Frage aus.... was ist denn für dich teuer?
    Von Thiel hab es da mal was... oder die Bowers&Wilkins CWM7.5...
    Ich würde mich auch davon verabschieden, dass die Lautsprecher nur wegen dem Wandeinbau günstiger sind, als wenn die in ein Stand- oder Regalgehäuse eingebaut werden.
    Physikalisch ist der Wandeinbau unproblematischer, als der in Gehäuse. Bis auf den Fakt, dass die MT und HT eher kleinere Durchmesser haben sollten, wegen der Bündelung.
    ----------------------------------------
    Dr. Joseph D'Appolito:
    "Keine erfolgreiche Lautsprecherkonstruktion kommt an der Meßtechnik vorbei,..."

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  4. #4
    Teil der Gemeinde Avatar von Fred
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    Die in-walls von KEF sind High-Tech-Geräte mit den gleichen (oder ähnlichen) Chassis wie die teueren Serien des Hauses. Insofern sind die Preise nicht verwunderlich.
    Viele Grüße
    Fred

  5. #5
    verifiziertes Mitglied Avatar von modder
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    Eric
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    Also meine Wohnzimmer inwalls bestehen aus nem Faital 8FE200 4Ohm und einem Scan R2604/833000 angesteuert über eine Musway D8. Einmessen auf quasi unendlicher Schallwand mit nur 2-Wegen war a walk in a park. Wirkungsgrad irgendwo zwischen 90-92db.
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    - BlackMamba, Audison AP5
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  6. #6
    Teil der Gemeinde Avatar von wing
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    Ingo
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    Was mich an in- oder onwall- Lautsprechern stört ist die symmetrische Abstrahlung nach vorn. Damit hat man quasi immer mit Reflexionen an der Seitenwand zu kämpfen. Was viele als mehr Räumlichkeit empfinden, verfälscht aber die Wiedergabe- und in wie vielen Wohnzimmern hängen dort schon Absorber?
    Ehemaliger Klangfuzzi, derzeit bestenfalls Fuzzi...

  7. #7
    Super Moderator Avatar von Moe
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    Was meinst du mit symmetrischer Abstrahlung nach vorn? Da verstehe ich gerade den Unterschied zu anderen Lautsprechern nicht. Der immense Vorteil liegt im maximalen gain unten herum und noch wichtiger kein sbir. In den meisten Wohnzimmern ist der waf, Fläche und Volumen meist hauptkriterium. Da hilft das ungemein. Für mehr Bündelung lassen sich ja auch entsprechende schallführungen verwenden.
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  8. #8
    Teil der Gemeinde Avatar von wing
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    Ingo
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    Zitat Zitat von Moe Beitrag anzeigen
    Was meinst du mit symmetrischer Abstrahlung nach vorn?
    Solche Lautsprecher strahlen immer breit ab, oder/und haben auf Achse einen ansteigenden Hochtonbereich. Unter Winkel verschwindet das dann (auf 30°- ausgehend vom idealen Stereodreieck sollte das dann linear sein). Das hat aber auch zur Folge, dass zur Seitenwand viel Schallenergie abgestrahlt wird und die Reflexionen dort eben stark sind.

    Bei "konventionellen" Lautsprechern hat man oft auf Achse schon einen linearen Frequenzgang und kann diese nach Gusto einwinkeln- ergo weniger Reflexionen an der Seitenwand. Eine Schallführung zum Hörplatz ist mir bei In- oder onwall Lautsprechern nicht bekannt.
    Ehemaliger Klangfuzzi, derzeit bestenfalls Fuzzi...

  9. #9
    Super Moderator Avatar von Moe
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    So meinst du das, verstehe. Da der hoch-/mittelton im normalfall gerade in Wohnzimmern eh stärker bedämpft ist bzw. Kürzere nachhallzeiten aufweist, als Grund und mittelton finde ich das nicht schlimm.

    Die mag audio sind jetzt keine üblichen inwalls aber dort gibt es das konzept der asymetrischen Ausrichtung bereits. Weiterhin gibt es on ceiling speaker z. B. Bei B&W die auch öfters als wandeinbaulautsprecher genutzt werden, wo mt/ht auf den hörplatz ausgerichtet sind.
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  10. #10
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    Wollte das ja auch mal angehen. Ist nicht ganz so einfach. Wie groß muss das Volumen sein, wie bedämpft man das richtig usw.
    Selbstbau mit kompletter Berechnung hätte ich dann durchziehen können. Das Risiko, das man sich aber die wand zerschnibbelt und es eben nicht klingt ist leider vorhanden.
    Ich hab mich dann für einen Kompromiss entschieden und die Dali Oberon ON Walls genommen.
    Die tragen 8-9cm auf und nutzen dank Rückseitig gelagerten Reflexport die ganze Wand als "Basshorn"
    Die Biester klingen richtig gut, gerade auch die Höhen funktionieren super. Kommen noch nicht ganz an meine Adam Audios ran aber ordentlich....
    Pegel Reserven sind gegeben. Hab mal versucht die auszufahren als ich alleine zuhause war. Die Lautsprecher hatten noch Reserven, meine Ohren nicht.

    Achso Stereo funktioniert echt gut, die laufen ja nicht angewinkelt sondern eben direkt an der Wand. Trotzdem ist Stereoeffekt sehr gut warnehmbar.
    Auf dem Big Sofa und Sessel daneben hat man immer relativ guten Klang.
    Wirklich schöner Kompromiss, wenn man keine Standlautsprecher stellen mag.

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