TSP und Impedanzmessung für jeden- ein Tutorial

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  1. #11
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    Tobi
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    Das klingt aber schon ganz nach einem Problem im Adapter - Kurzschlüsse, Kanäle vertauscht, schlechte Kontakte.
    Hatte ich bei meinem fliegenden Versuchsaufbau letztens genau so wie du.

    Am Ende habe ich einen Kurzschluss an einem der Eingänge nach GND gefunden, und ein Kontaktproblem am Widerstand. Dann liefs.

  2. #12
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    Ich hab den Adapter mehrfach neu zusammengebaut. Zuletzt mit Wago Klemmen.
    Mit dem Multimeter sind alle Widerstände plausibel, ich find keine Kurzschlüsse.
    Die Onboardkarte gibt ca 1V aus, die USB Karte auch. Reicht das evtl doch nicht aus mit dem 100Ohm Widerstand?
    Oder wären dann die Messwerte nur etwas daneben aber nicht so vollkommener Blödsinn.

  3. #13
    Teil der Gemeinde Avatar von wing
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    Hallo,
    bitte prüfen:
    1. Du hast von jedem Eingang zu jedem Ausgang eine Widerstandsmessung mit dem Multimeter gemacht?
    2. Du hast eine Stereo- Soundkarte (Ein- und Ausgänge)?
    3. Du hast die Kalibrierung gemacht?


    Edit: Zeig mal ein Bild des Kabels und vom Anschluss an die Behringer.

    Viele Grüße
    Ehemaliger Klangfuzzi, derzeit bestenfalls Fuzzi...

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  4. #14
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    Also der Adapter passt. Ich hab wirklich alle Kontakte gegeneinander gemessen.

    Es sieht so aus als wäre meine Soundkarte doch nur mono..

    Am behringer hab ich mittlerweile ne Messung hinbekommen, die zumindest ansatzweise passt.
    Am Phasennulldurchgang kann ich die Resonanzfrequenz ablesen, der Wert passt auch genau zur Simulation und zur Nahbereichmessung.
    Der Impedanzverlauf passt vom Verlauf(2 spitzen beim bandpassgehäuse) , liegt aber von den Werten her noch komplett daneben (zwischen 0,6 und 1 ohm).

  5. #15
    Teil der Gemeinde Avatar von wing
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    Ingo
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    Hast du den richtigen Referenzkanal gewählt? Ich meine, dass man den auch einstellen kann. Müsste bei "Measurement Setup" sein.
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  6. #16
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    So...
    Meine Soundkarte hat doch einen Stereo Eingang fürs Mikrofon.
    Allerdings funktioniert der nur richtig, wenn man ältere Treiber INKL. dem ansonsten nutzlosen Audio Manager installiert....
    Jetzt funktionieren die Messungen wie sie sollen.

    Was ich am Behringer falsch mach weiß ich nicht, spielt aber jetzt keine Rolle mehr :p

    Sorry fürs Thread Zumüllen... Kann man das löschen? Hilft ja niemand weiter^^

  7. #17
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    Ich will mich auch mal an den Messungen versuchen. Möchte den Adapter allerdings mit Chinch basteln, da meine Usb Karte entsprechende Anschlüsse hat. (Behringer uca 222)
    Ich verstehe die Zeichnung folgendermaßen:
    Ausgang Links - bleibt freiAusgang rechts - direkte verbindung eingang links
    Über 100ohm Widerstand mit Eingang rechts und plus von zu messensem Lautsprecher
    Masse von Eingang und Ausgang - minus an lautsprecher

    Ist das so richtig?

    Bei der Messung gibt es also einmal ein direktes signal ausgang=eingang links und ein signal ausgang über widerstand auf eingang rechts.
    Wie wird dann der lautsprecher gemessen?

  8. #18
    Teil der Gemeinde
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    Tobi
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    Stimmt so (Edit: nicht. Rechts und links vertauscht. Habs im Text editiert.). Die 100Ohm sind der Referenzwiderstand. Den rechten Kanal braucht ARTA als Referenzkanal, so wird einerseits der unbekannte Ausgangswiderstand der Soundkarte eliminiert, als auch der unbekannte Frequenzgang.

    ARTA rechnet dann einfach R_Lautsprecher=U(Kanal_Links)/((U(Kanal_Rechts)-U_Kanal_Links))/100R).
    Damit die Werte im richtigen Bereich landen, und nicht z.B. das Rauschen größer ist als (U(Kanal_Rechts)-U_Kanal_Links)), ist es wichtig dass der Widerstand ungefähr so groß ist wie die Impedanzspitze des Lautsprechers.

  9. #19
    Teil der Gemeinde Avatar von wing
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    Ingo
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    ... Profis machen das dann mit Verstärker, um den Pegel bei der Messung erhöhen zu können (Messen im praxisnahen Leistungsbereich, größerer Rauschabstand) und verschiedenen Widerständen.
    IMHO kommt man mit einer Messung mit Soundkarte schon recht weit. Hier darf der Widerstand aber nicht viel kleiner als 100 Ohm gelegt werden.
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