Welches Messsystem

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  1. #21
    verifiziertes Mitglied Avatar von komet
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    Klaus
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    Zitat Zitat von Moe Beitrag anzeigen
    Wenn es nur um einmal kurz all over geht, kannst du das auch mit einer Handy-App messen.
    ja, das reicht für 90% der Wünsche.
    Für die restlichen 10% passen diverse digitale Mess-systeme, ich nutze ARTA und am liebsten immer noch mein analoges Neutrik. Das wichtigste wird hier leider meist unterschätzt, weil man glaubt, man könne Frequenzgangfehler kompensieren, ohne die ansich bekannten Nebenwirkung solcher EQs: das Mikrophon. Hochtöner-Entwickler kommen immen noch nicht um das B&K drumrum, denn es kann bis ca 40kHz sauber messen. Falls 24 kHz reichen, ist das MBH nach wie vor Referenz, das verwende ich seit 35 Jahren. Zumal der Support bei Herrn Haun der beste ist, wenn man ihn denn wirklich mal brauchen sollte, denn bei bisherigen Überprüfungen ergaben sich keine Veränderungen. Deshalb liegen meine beiden Reservemikros ja noch ungenutzt in den Schachteln.

    Bei Messungen im Auto werden die grundlegenden Fehler aber durch mangelhafte Erfahrung des Messwarts gemacht.
    lesen bildet, schwurbeln verwirrt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schöne Grüße vom Klaus

    ...dort gibt's Infos: http://www.hifilab.de

  2. #22
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    Zitat Zitat von *ab78* Beitrag anzeigen
    Ich möchte "einfach" nur den Frequenzband im Auto messen...wie´s der Händler eingestellt hat...
    Vielleicht eher zu einem (Car HiFi-Händler/Einbauer) fahren und für ein "Trinkgeld" messen lassen......?

  3. #23
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    Sorry, aber Handy App auf meinem IP11 war für die Tonne. Wenn der TE eh ein UMIK hat, kann er doch wirklich einfach damit messen. Rosa Rauschen auf SD-Karte und los gehts mit REW.


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  4. #24
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    Das relativ einfachste ist Atb Pc (Pro).
    Ebenso ist das Mikro für normales "auslesen" ausreichend.
    Hab selbst 2 davon und ein Mikro mit Vorverstarker etc und es sind kaum Unterschiede vorhanden.
    Man muss halt wissen was man interpretiert
    http://www.madewithamore.de

    Team KS Car Hifi

    Deutscher Vizemeister Amateur 3 Wege 2016 und 2017

    Bmw E36 Touring:
    http://www.klangfuzzis.de/showthread...mw-E36-Touring

    Frauchens E36 Coupe Einbau:
    http://www.klangfuzzis.de/showthread...-Bmw-E36-Coupe

  5. #25
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    Micha
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    Wichtiger als der Name der auf dem Mikro steht (ja, Bruel und Kjær bauen tolle Wandler!) ist, dass man das richtige Mikro richtig verwendet und das Ergebnis reproduzierbar auswerten kann.

    Bei den Handy Apps scheitert das meist an einem korrekten Kalibrierfile für die integrierte Hardware.
    Da kann das Messergebnis schon von Handy u Handy (verschiedene Modelle) unterschiedlich sein.
    Minimal im Vorteil sind da die Apfelgeräte.
    Für Handys gibt bzw. gab? es mal die MicW Mikros, die ganz preiswert waren.

    Zum Messen vom reinen Amplitudenfrequenzgang all in Kannst du aber problemlos das Umik benutzen und hast recht wenig Stress mit der Kabellage ringsrum.

    Wenn’s später mehr werden soll würde ich persönlich dann über ein separates Mikro mit Verstärker und ein USB Interface nachdenken.
    Für „normale“ Audiomessungen reicht da ein 1/2“ diffusfeldentzerrtes Messmikro (Hifitest hat mal welche getestet)
    Wer will schickt das Mikro dann noch zum Kalibrieren und lässt sich ein Kalibrierfile erstellen.
    Bei höherpreisigen Mikros liegt sowas meist schon bei.

    Um alles über 20KHz sicher, reproduzierbar zu messen braucht es dann u.a. kleinere Kapseln.
    Das liegt dann einfach an der Wellenlänge.

    -> B&K hat mittlerweile tatsächlich 1/8“ Kapseln die bis 140kHz messen können.
    Bringen tut uns das IMHO im Messfall Auto allerdings nicht wirklich einen Vorteil.


    Viele Grüße Micha
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    Praxis ist, wenn alles funktioniert aber keiner weiß warum.
    Bei mir sind Theorie und Praxis vereint.
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  6. #26
    edler Spender Avatar von SLK-LE
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    Ob man sich das antuen soll extra für eine Kontrollmessung sich ein Messsystem anzuschaffen?
    mit dem Kauf ist es nicht getan, selbst mit einem Mini DSP MIC benötigt man Kenntnisse der Akustik. Für einen schnellen Frequenzgang naja?… Was möchtest den raus finden und ist es nicht besser mit dem Händler reden was einem nicht gefällt?
    Ein Frequenzgang sagt nichts über den Klang aus, das weist Du?

    Mein Tipp rede mit dem Händler, eventuell vereinbart man noch eine Summe X und er bessert nach.
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  7. #27
    Teil der Gemeinde Avatar von *ab78*
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    Um es jetzt mal generell aufzulösen: Ich habe da folgendes Problem bei meiner Anlage --> Gravierender Unterschied zwischen Bluetooth und CarPlay

    Mit dem Ganzen möchte ich rausfinden, ob tatsächlich ein Unterschied im Frequenzgang vorliegt oder ob ich mir das eventuell aufgrund von geringerem Pegel der unterschiedlichen Quellen "einbilde"...

    Meine Anlage wurde von einem Car-HiFi-Profi eingemessen und bislang war ich mit deren Ergebnis immer zufrieden, war früher schon öfter dort und für mich hat's immer gepasst. Aber jetzt aktuell sind die Unterschiede zwischen Bluetooth und Wired CarPlay einfach deutlich hörbar...eingemessen wurde beim Car-HiFi-Profi über Testfiles per USB-Stick...
    Skoda Octavia RS 5E Combi // Skoda Columbus MIB2.5 // Türdämmung vorne und hinten // Dämmung Kofferraum und unter Rücksitzbank // Mosconi GLADEN RTC-HUB // Gladen RTC.2 Subwoofer-Pegel-Fernbedienung // Audio System X 165 EVO2 // Mosconi GLADEN ONE 130.4 DSP // Audio System R 12 FLAT EVO in 60x15cm BR-Subframe in RR-Mulde

  8. #28
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    Wenn Du das ganze nachmessen willst, nimm bitte identische Testdateien einmal auf einem USB-Stick, einmal im iPhone.
    Bei meinem SYNC3 gibt es da auch einen Unterschied je nach Quelle. Wenn ich die Periodic PinkNoise von REW von USB abspiele und dann einstelle und dann auf das identische Periodic PinkNoise über CarPlay umstelle, habe ich einen zum Hochton deutlich stärker fallenden Frequenzgang bei CarPlay. Der Effekt ist wie von Dir beschrieben. Weniger Dynamik, flacher Klang etc.
    Da ich bei mir eigentlich nur Radio und CarPlay benutze und USB ansonsten eigentlich nie, habe ich dann auf CarPlay eingemessen.
    2016 Ford Mustang GT
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  9. #29
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    Das klingt ja spannend!
    Ob Apple da Otto Normalverbraucher evtl einfach einen „bassigeren“ Sound vorgaukeln will?

    Um den Absolutwert zu ermitteln sollte imho dann tatsächlich eine Handyapp ausreichen, da eventuelle Kalibrierungs-Fehler ja in beiden Messungen gleich wären.
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  10. #30
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    Ich denke eher es ist durch die Fahrzeughersteller so vorgegeben, denn mein Kenwood, dass ich jetzt für einen Werkstatttermin ausgebaut habe (Steuergeräteupdates, ohne Radio SYNC3 gibt es damit Probleme beim Mustang anscheinend), hat dieses Verhalten nicht, dort kann ich einmessen wie ich lustig bin und habe zwischen USB und CarPlay vielleicht einen absoluten Pegelunterschied (USB ist insgesamt leiser/lauter als eine andere Quelle), aber der grundsätzliche Frequenzgang ist bei gleicher Messdatei +-1db identisch.
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