Wie eine Audio CD am verlustfreisten brennen.

Simur

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Hallo. Ich liebe ja Musik wie die meisten hier. So jetzt will ich natürlich die bestmögliche Qualität. Also nutze ich eben die originalen Audio CDs. Problem dabei ist dass meine CDs die Angewohntheit hat im Auto kaputt zu gehen. Und das will ich meinen originalen CDs natürlich nicht antun. Also ist brennen die einzige Möglichkeit. Nur wie am verlustfreisten? Einfach ne 1zu1 Kopie mit irgendein Brennprogramm? Und wenn ja mit welchem? (bitte gratis Software)

Ist vielleicht ne blöde Frage. Aber hab irgendwie immer das gefühl die gebrannten sind viel schlechter als die originalen.

Grüßle Simur
 
Jo beim 1:1 Brennen entstehen natürlich viel schlechtere Nullen und Einsen wie beim Original..,


Neeim ernst.
Einfach 1:1 Brennen.
Oder im lossless Format von cd auf nen iPod oder iphone ziehen.
Das Ist Dann schon optimal.
 
nicolas-eric schrieb:
Jo beim 1:1 Brennen entstehen natürlich viel schlechtere Nullen und Einsen wie beim Original..,

Naja ich habe halt das gefühl dass es anders klingt... Vielleicht hat auch das Laufwerk mehr Probleme eine privat gebrannte CD zu lesen als die industriell Hergestellte und gibt sie daher schlechter wieder. Und vielleicht gibt es eben da unterschiede unter den Brennprogrammen...
 
Könnte auch an nem Brenner liegen, der bissel einen weg hat.
Hatte mal nen alten pioneer, da gingen Daten CDs und Video DVDs gut mit zu Brennen.
Bei Audio CDs wars der Graus, der Heim cd Player kam grad noch klar damit.
Im Auto sind die haben die CDs teils sogar gehakt und sind gesprungen.

Normal sind die gebrannten CDs 1:1 identisch mit dem original.

Kommt aber auch vor, dass man kopiergesvhutzte CDs zwar Brennen kann, dass sich dabei aber massig Fehler einschleichen.
 
dieses gefühl kenne ich aber auch

wenn ich einstelle höre ich mit m lappy über aux zwischendurch und spiele meine wav ab welche ich von orginal cds gezogen habe

wenn ich später gebrannte höre kommts mir auch bedeutend "anders/schlechter" vor
 
Beim Brennen evtl. eine Sonderfunktion an? Gibt ja automatische Lautstärkeanpassung oder bestimmte "Effekte" wie Rauschunterdrückung etc.
 
Sonderfunktionen weglassen, 1:1-Kopie anfertigen und laaaangsam brennen! CD-Spieler lesen mit einfacher Geschwindigkeit und mögen es nicht, wenn sie sich aus schlecht lesbaren, mit dem schnellen LASER gebrannten Pits ihre Bits rausklauben und per Fehlerkorrektur zusammenpuzzeln müssen - dann leidet auch das Audio-Ergebnis u.U.

Gruß, Jürgen
 
Es is um genau zu sein ne Kombination der genannten Sachen.
1 is 1 und 0 is 0. richtig.
Aber gerade ältere lesegeräte mögen nicht alle Rohlinge mit jedem Brenner. Denn der Brenner brennt mit einer gewissen Strategie (laserstärke USW.) individuell für jeden Rohlingstyp oder wirklich jeden Rohling. Das ist verschieden je nach Brenner. Ein guter macht letzteres. Misst quasi vorher ein und legt erst dann los. Hier waren die legendären plextor dabei. Diese haben das sogar gemischt und per Hand anpassbar gemacht. :thumbsup:
Und ein Rohling strahlt je nach Typ nur 10-60% einer normalen cd zurück (gibt noch bessere Ausnahmen). In ner schlechten Kombination von Leser, Brenner und Rohling wird beim einlesen, an der stelle an der die eins erst ins Spiel kommt dann deutlich öfter gerundet (und das auch mal falsch) als man es gerne hätte.
Das geht auch mal schief, ABER auch ne audiocd hat ne ziemlich gute fehlerkorrektur, daher fällt das nicht wirklich stark auf. Kratzer können ziemlich gut korrigiert werden damit. Daher ist es meistens ne wirklich ungünstige Kombination mit alter Technik.

Blaue Rohlinge Typ AZO (Silberer Grund und blaue reflexionsschicht) sollten die besten Ergebnisse mit älterer Technik liefern.
Bei Datencds fällt sowas in der Regel nicht auf, weil noch eine korrekturschicht drüber liegt und die Laufwerke von Haus aus besser sind oder eher besser auf Daten ausgelegt als die älteren. Laufwerke, die mp3 cds usw. Lesen sollten hier inzwischen kaum mehr Probleme zeigen bei normalen CDs.
Daher passender Rohling (muss nicht teuer sein) zusammen mit neuem lesegerät klappt eigentlich problemlos.
 
Ich kenne solche Probleme auch nur mit eher günstigen zusammen gewürfelten Win PCs.
Am Mac hatte ich das noch nie.
Das geht soweit, dass ich das Mac Book pro mitnehmen muss, um deren privat Kopien zu erstellen.
 
Tylon schrieb:
Blaue Rohlinge Typ AZO (Silberer Grund und blaue reflexionsschicht) sollten die besten Ergebnisse mit älterer Technik liefern.
.

Das kann ich so bestätigen. Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht, lustigerweise hat mir ein Freund (HighEnder, Kabelklanghörer etc.) das ganz unabhängig bestätigt. Der brennt normalerweise mit goldenen Spezialrohlingen über einen Standalone Pioneer-Brenner. Ich brenne einfach aus Gewohnheit mit Nero, mittelschnell und den blauen Verbatim und dachte mir nie was dabei, mein 7939 kommt damit einfach am besten zurecht. Er hatte einige CDs von mir mit bei Freunden (ähnlicher Typus) und die meinten alle, die Rohlinge würden besser klingen als die genannten Spezial-Dinger. Also sogar Voodoo geprüft die These... ;)

Spaß beiseite - ein altes Alpine 7944 ist eigentlich der beste Indikator für gut gebrannte CDs. Das frisst nämlich kaum gebrannte bzw. ist da sehr wählerisch. Wenn eine gebrannte CD dort gut läuft, kann man davon ausgehen, dass man was richtig gemacht hat. :thumbsup:
 
Das liegt daran, dass Blau und Silber in Kombination die höchste Reflexion haben. Deutlich höher wie Gold und Grün. Die haben ihre Vorteile in der Lagerung (aber auch hier gibts 2 versch. Kombinationen, in der die eine ganz schlecht und die andere ganz gut ist).
Genau an die alten Alpines hatte ich bei älterer Technik gedacht. Und auch genau an die Verbatim, welche hier sehr gut funktionieren und zugleich nochmal extra haltbar sind (gute Rohlinge!)
So ein Pit auf dem Rohling ist leider nicht ne klare Kante sondern eine Sinusförmige Einbrennung die steiler ist, wenn der Brenner besser ist, und die nur eindeutig interpretiert werden kann, wenn der Leser gut ist und die Reflexion. Für alles andere muss die Fehlerkorrektur rödeln (die aber gar nicht schlecht ist, sondern für die kleinen Strukturen sogar hervorragend)
 
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