Kleine Schlafzimmer-Anlage: Breitbänder mit Tripath-Amp

Um das Thema hier mal fortzuführen:

Nach der Enttäuschung der im HiFi-Forum so hochgelobten Selbstbaulautsprecher Breitbänder "Tuby" (mit Markaudio Alpair 7) und den positiven Erfahrungen, die ich mit den Teufel M300 gemacht habe, als ich eigentlich mit den Teufeln aus dem Wohnzimmer nur die Akustik des Schlafzimmers testen wollte, habe ich mich entschlossen, nach einem weiteren Pärchen Teufel M300 Monitore aus der ersten Serie (1995-1999) zu suchen. Nach einiger Zeit habe ich bei Ebay ein komplettes Teufel Theater 2 in seltenem Weiß aus der ersten Serie gefunden und gekauft. Die Dipole, der Center und Sub wurden wieder verkauft und für das Schlafzimmer sind dann ein weißes Pärchen M300 mit dem Original Ständer bei mir verblieben.

Ich habe dann noch ein paar Dinge erledigt:
1) die Gehäuse der Teufel Monitore gereinigt
2) mir von Teufel neue Typenschilder besorgt
3) für eine bessere Stabilität in die Standfüße Metallspikes eingebaut (sehr zu empfehlen für die Präzision ;) )
4) die Gitter in Silber lackiert (passend zum TechniSat HDVision an der Wand)
5) vergoldete Bananenstecker für eine schnelle (De)Montage
6) Lautsprecherkabel (so gut es ging) zwischen Teppich und Teppichleiste gedrückt
7) der Verstärker Lead Tripath K3000 ist unter das Bett gewandet und wird über iPad/iPhone (mittels IT-Funksteckdose und Mediola) ein- und ausgeschaltet
8) die Apple AirportExpress als Musikquelle für Kopfhörer(verstärker) und die Schlafzimmeranlage ist auch unter das Bett gewandert

-> Im Ergebnis ist im Schlafzimmer nichts zu sehen, bis auf die Teufel Monitore und halt das iPad als Steuerung :liebe:


Hier sind noch ein paar Bilder der Teufel M300:

ohne Abdeckgitter:
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Mit den Abdeckgittern in silber lackiert:
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Schade, dass die Gitter durch die Skalierung nicht mehr wirklich sichtbar sind :hammer: .

Die Optik der Lautsprecher ist zwar mit den testweise montierten Gittern der schwarzen M300 noch besser gewesen, weil der Kontrast schöner ist. Allerdings paßt das schwarze Gitter nicht zum restlichen Interieur, so dass es silber lackiert wurde. Nun paßt es.


Ziel des Projektes war es, mehr natürliche Stimmwiedergabe, Bassfähigkeiten und Räumlichkeit als die ursprünglich auf dem Sideboard aufgestellten Aktivlautsprecher zu erlangen. Mission completed :liebe: :liebe:
 
kleines update:


art-audio schrieb:
7) der Verstärker Lead Tripath K3000 ist unter das Bett gewandet und wird über iPad/iPhone (mittels IT-Funksteckdose und Mediola) ein- und ausgeschaltet
8) die Apple AirportExpress als Musikquelle für Kopfhörer(verstärker) und die Schlafzimmeranlage ist auch unter das Bett gewandert


Der Tripath wurde zwischenzeitlich durch einen alten HiFi-Klassiker ersetzt: Yamaha AX-750

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Ich habe den Yamaha in einem neuwertigen Liebhaberzustand gefunden. Er wurde dann vom Yamaha-Händler noch durchgesehen und gereinigt. Der kritische Motor-Poti für die Quellenwahl funktioniert ohne Kratzen.

Zusätzlich wurde die Intertechno-Funksteckdose durch einen Umbau des Yamahas auf eine automatische Ein-/Ausschaltung von AudioKreativ umgebaut. Durch die Platine wird der Verstärker unter dem Bett automatisch bei einem eintreffenden Musiksignal eingeschaltet. Sofern einige Minuten kein Musiksignal eintrifft, schaltet die Platine den Verstärker ab. Damit werden einige Klicks auf dem iPhone gespart und man braucht nur die Musiksteuerung "Remote" aufrufen und den Lautsprecher "Schlafzimmer" auswählen. Der Rest erfolgt von Geisterhand :D


Die Kombination aus den Teufeln und dem Yamaha hat so viel Pegelreserven, dass das komplette Obergeschoß beschallt werden kann. Das ist im Schlafzimmer nicht notwendig, aber Leistungsresereven können nie schaden ;)


Es sind derzeit am Gebrauchtmarkt Needles in unserer Nähe im Angebot, es juckt doch noch in den Fingern, die Needles einmal selbst im Schlafzimmer auszuprobieren :D . Für einen Spontankauf stören mich allerdings die verwendeten Spanplatten. Vielleicht habe ich irgendwann noch mal die Lust und Zeit, mir Needles doch noch selbst zu bauen. Allerdings ist der Leidensdruck angesichts der vorhandenen Teufel 2-Wege nicht sehr groß.
 
Ich habe heute einen sehr interessanten Abend bei Wolfgang Vollstädt aka "SpectrumAudio" verbracht und mir gegen Kaution einen Satz Cyburgs Needle-Gehäuse mit Mark Audio Alpair und Vifa mit diversen Sperrkreise ausgeliehen, um sie in Ruhe zu Hause im Vergleich zu den Teufel M300 im Schlafzimmer zu hören. Eindrücke folgen ;)
 
da bin ich aber gespannt. was du von den kleinen hältst.
 
Die Nacht war kurz, sie bestand in erster Linie aus Musik Hören :D


Anbei ein paar skalierte Handy-Fotos, um die Größe der Lautsprecher einschätzen zu können:

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Nachdem ich bei "Mr. Breitband" Wolfgang Vollstädt (SpectrumAudio.de) mir die kleinen Vifas, TangBand, Dayton und Mark Audio Alpair angesehen und angehört (z.T. auch "free air" in A/B-Umschaltung ohne Gehäuse) habe, habe ich nur die Vifas und Mark Audio Alpair mit zusätzlichen Sperrkreisen mitgenommen. Gerne hätte ich auch die TangBand mitgenommen, aber in den Gehäusen passen mit den Ausschnitten für die Alpair, die ich mitgenommen habe, sie nicht rein und Wolfgang hatte dafür gerade keine Aufbauplatte zur Verfügung. Deshalb habe ich nur die Vifas mit einer Aufbauplatte mitgenommen. Sie sind den TangBand ähnlich (im Vergleich zu den Mark Audio).


Warum habe ich die Needles mitgenommen? Das hat in erster Linie zwei Gründe:

Zum Einen sind die Needles in dem kleinen Schlafzimmer optisch weniger aufdringlich als größere Konstruktionen wie z.B. die Tuby. Sie sind nicht sehr tief. Optisch haben sie den größten "WAF" der Breitband-Standlautsprecher, weil sie einfach klein sind. Klanglich haben mich die Needles bereits beim Frank mit TangBand und einem Röhrenverstärker fasziniert.

Zum Anderen habe ich die Needles für den eigenen Raum mitgenommen, um herauszufinden, wie sich die TQWT-Konstruktion in unserem Schlafzimmer verhält und ob der Raum durch in großen Abständen verschraubte Rigipsplatten in der Dachschräge den Bass "wegfrisst" oder sich andere Raumeigenheiten ergeben. Für den Klang wird am Raum nichts verändert und auch die Aufstellung der Lautsprecher ist mit der Wandnähe nicht gerade optimal für ein luftiges Klangbild. Deshalb muß der Lautsprecher in DEM Raum an DER Postion funktionieren oder eben nicht ;) .

Gestern abend liefen in erster Linie die Mark Audio Alpair - mit und ohne Sperrkreis - im Vergleich zu den Teufel M300 aus den 90er Jahren. Ich werde mich heute abend auch noch verstärkt mit den Vifas beschäftigen.



7-8 cm große Fullrange-Lautsprecher in einem hohen schlanken Gehäuse. Kann das schon HiFi sein?? :kopfkratz:

Ja, das ist bereits HiFi. Zwar mit Einschränkungen, aber auch mit einer Schokoladenseite ;) .


Was sind die Einschränkungen der kleinen Breitbänder-Konstuktionen?
1) Sie sind nicht zum Pegeln gedacht. Der erreichbare Pegel reicht mir für meine Hörgewohnheiten aber vollkommen aus.
2) Sie sind für komplexe Musikstrukturen weniger geeignet. Bei der Wiedergabe eines kompletten Orchesters oder z.B. Metallica S&M sind sie eher als eine Mehr-Wege-Konstruktion überfordert.
3) M.E. haben alle bisher gehörten kleinen Breitbänderkonstruktion einen Fokus auf die Mittenwiedergabe, an den "Rändern" des Frequenzganges sind sie den den darauf spezialisierten Chassis ihrer Mehr-Wege-Konkurrenten unterlegen.
4) Sie bündeln und sind für eine seitliche Beschallung des Raums weniger geeignet, aber da hält sich der geneigte Klangfuzzis ja soweiso nicht auf und rennt ins Stereo-Dreieck :D


Die Punkte 2 und 3 mögen ein Nachteil sein, sie sind aber auch zugleich mit den Stärken dieser Konstruktionen verbunden: Die kleinen Breitbänder haben prinzipbedingt eine Punktschallquelle und damit nicht die üblichen Phasenprobleme bei 2-Wege-Konstruktionen im empfindlichen Hörbereich. Sie klingen insbesondere bei der Stimmwiedergabe sehr faszinierend und "in sich geschlossen". Die kleinen Breitbänder sind zwar weniger für große Orchester geeignet, aber sie haben ihren ganz besonderen Charme bei kleinen Ensembles. Insbesondere kleine Jazz-Combos, Singer-Songwriter, Vokal-Musik und - das war für mich gestern die Überraschung des Abends - Oldies kommen damit sehr gut rüber ;) . Ich höre zwar selten Oldies, aber Klassiker wie "Riders on the storm" von The Doors oder Nancy Sinatras "Bang Bang" machen damit unheimlich viel Spaß. Sogar der gute alte Elvis kommt sehr faszinierend über die Mark Audio-Needles rüber :D . Unplugged-Versionen sind auch eine Stärke der kleinen Breitbänder.

Die Mark Audio haben einen deutlichen Fokus auf die Stimmwiedergabe, was wirklich fasziniert. An die Grenzen der Ertragbarkeit kommen sie dann bei Rebecca Pidgeon, sie ist auch mit Sperrkreis einfach zu viel des Guten.

Bei HiFi-Standard-Repertoire wie Jennifer Warnes "Somewere, somebody", Peggy Lee "Fever" und Tracy Chapman "Fast Car" schaffen die kleinen Needle-Breitänder eine Glaubwürdigkeit bis hinein in den Bassbereich, wie man sie einem so kleinen Chassis nicht zutrauen würde. Da kommt dann die TQWT zum Einsatz.


Erste Eindrücke vom Vergleich MarkAudio Needle zur Teufel M300 2-Wege an Yamaha Transistor
a) Bassbereich:
Die Teufel haben durch den 16er BR-TMT ein noch satteres Bassfundament. Dieses ist tendenziell weich, vollmundig umspülend. Die TQWT hat - angesichts des Miniaturchassis - auch ein enormes Bassvermögen, dieses ist aber weniger breitbandig, als eher vom TQWT-Turbo lebend. Tendenziell ist der Bass zackiger und weniger umspülend. Bei Pegel und Dancefloor läßt die Teufel die Needle hinter sich, allerdings übertreibt die M300 auch in dem Raum. Für mich bleibt sie angenehm durch den weichen Charakter der BR-Abstimmung.

b) Mittelton:
Das Team von Peter Tschimmel - Gründer von Teufel - hat sich mit der Enwicklung der M300 Mühe gegeben, um HT und TMT zu "verheiraten". Das Gehäuse der M300 ist im Bereich der HT zurückgesetzt, um die Laufzeitunterschiede auszugleichen. Im Ergebnis paßt die Abstimmung recht gut, sie ist in Bezug auf den Stimmbereich deutlich weniger vordergündig wie bei der Needle. Sie wirkt teilweise im A/B-Vergleich sogar zurückgenommen und zurückhaltend. Die Faszination an der Stimme kommt aus dem kleinen Breitbänder. Die Stimmen ziehen einen in den Bann, sie wirken - je nach Musikmaterial - in sich schlüssig und authentisch, drängen sich aber auch mit den Mark Audio auch über Gebühr in den Vordergrund. Das kann dann z.T. auch nerven (siehe Rebecca Pidgeon).

c) Hochton:
Ich hätte erwartet, dass die Breitbänder im Hochton den 2-Wege (mehr oder weniger) deutlich unterlägen wären. Das hat sich nicht bestätigt. Die Breitbänder spielen ausreichend hoch, um realistisch zu klingen. Für meine alternden Ohren :D stellen sie auf jeden Fall weniger Kompromiß dar, als befürchtet. Mit einem Bändchen können beide Konstruktionen nicht konkurrieren, aber sie reichen aus, um damit Musik zu hören. Die Teufel-HT neigen z.T. sogar zum Zischeln und schaffen es nicht, die Breitbänder klar und deutlich zu distanzieren.


Insgesamt ist die Teufel M300 für mich der "ausgewogenere HiFi-Lautsprecher", aber die kleine Needle mit Mark Audio und Sperrkreis hat eben eine gewisse Faszination, welche eine 2-Wege-Box wie die M300 dann nicht erreicht, da geht es vor allem um die räumliche Darstellung und Feindynamik. Ich hätte gerne "best of both worlds" :D


Tipp: Wer sich mit Breitbändern beschäftigen möchte, sollte auf jeden Fall den Kontakt zu Wolfgang (http://www.SpectrumAudio.de) suchen :beer: . Er schreibt auf seiner homepage, dass Breitbänder süchtig machen. Da ist was dran ;)
 
Momentan laufen die "Needle" Version Peerless FR35/8 (= Vifa 9BN119/8). Der Stereo-Komplettbausatz aus zwei Chassis, Dämmmaterial, Anschlussterminals, Kabel und Schrauben kostet unverschämte 30 Euro.

Das klangliche Ergebnis ist angesichts des Preises nicht in Worte zu fassen :woot: . Die Wiedergabe von Peggy Lee "Fever" ist einfach unglaublich :liebe:


Wehrmutstropfen: E-Gitarre geht mir sowohl mit dem Mark Audio als auch mit dem Peerless deutlich auf Nüsse, das ist einfach überzogen quäkig. Gerade gehört: Die Ärzte "AB 18", das geht (ohne Sperrkreis) gar nicht, ebenso wie die Stimme von Nils Lofgren bei "Keith don´t go". Fazit: Auf geht´s zum lustigen Sperrkreis-Optimieren :D
 
Fazit der ersten Needle-Tests mit dem Mark Audio Alpair 6 und Vifa im Schlafzimmer: Die kleinen Dinger haben durchaus ihre Faszination, aber insgesamt liegen die Teufel M300 tonal richtiger, weniger quäkig und anstrengend und verbleiben (vorerst?) als Schlafzimmer-Lautsprecher ;)


Als ich die Needles mit den Chassis und Sperrkreis-Bauteilen zu Wolfgang in seinen "Breitbänder-Spielraum" zurückgebracht habe....
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...habe ich mir noch ein paar höherwertigere Breitbänder-Chassis (z.B. TangBand für Paarpreise 360-440 Euro) angehört.

Als sehr angenehm, tief spielend und "gesoftet" haben mir dabei die Visaton HX 10 Coaxe in einem Tuby-Gehäuse recht gut gefallen. Das ist zwar ein Coax und hat damit bei Wolfgang eigentlich nichts zu suchen, aber damit ist eine Punktschallquelle auch nahezu erreicht. Tonal ist der Coax sehr angenehm und gesoftet, so etwas dürfte sich gut im Schlafzimmer machen :D

Hier noch ein paar Infos aus dem Visaton-Forum von Lebrichon:

Hier mal ein paar Punkte zum Visaton HX 10 Coax:

Schalldruckpegel:
Auf den ersten Blick erscheint der mittlere Schalldruckpegel katastrophal. 81 dB sind nicht gerade berauschend.
Man muss hier aber 2x hinschauen. Das Impedanzminimum liegt bei 4,3 Ohm im Bereich zwischen 200 und 400 Hz. Alle anderen Werte liegen deutlich drüber. Da aber das Minimum wichtig für die Kategorie ist, also entsprechend 4 Ohm, und damit die 2 V Messspannung relevant, kommt dadurch der niedrige Schalldruckpegel zu stande.

Tricks und Kniffe:
Aluminiummebran:
Die Titanmembran des TI 100 ist zwar sehr stabil, aber leider auch etwas anfällig was die Robustheit betrifft. Vor allem im ursprünglichen Reisemobilebereich war hier etwas mehr gefordert. Deshalb Alu.
Beim erstmaligen Test mit einem Muster fiel ein extrem unangenehmer Klirr auf, den wir vorher noch nie gehabt hatten. Typische Klirrfaktor-Messungen ergaben jedoch kein verwertbares Ergebnis. Hörbarer, aber nicht messbarer Klirr... Nach einigen weiteren Untersuchungen (auch mittels der lasergesteuerten Hubmessung von Arta) haben wir den Grund herausgefunden. Es traten Intermodulationsverzerrungen auf, die ich so bisher noch nicht gesehen habe. Den exakten Grund haben wir nicht herausgefunden, nach Umbau der Alumembran, der Sicke und der gesamten Aufhängung war das Problem behoben.
Hochtöner:
Beim Hochtöner handelt es sich um eine kleine 25 mm Gewebekalotte mit Neodymantrieb, angekoppelt mittels 18 dB Filter bei ca. 4300 Hz.
Frequenzweiche:
Hier steckt eigentlich der größte Hirnschmalz. Wir wollten auf eine externe Weiche verzichten und die Frequenzweiche auf dem Neodymantrieb unter der Kunststoffkappe platzieren. Dabei gab es einiges zu bewerkstelligen. Der Neodymantrieb sorgte für eine Veränderung der Spulenwerte, vor allem in Bezug auf die Tiefpassspule des 10ers, die einen Ferritkern bekam um eine vernünftige Größe hinzubekommen. Die Ausrichtung der Spulen war also enorm wichtig. Man hatte entweder die Möglichkeit gleichgerichtet zum Magneten zu setzen, was den Wert der Spule deutlich beeinflusste und auch variierte, oder man setzt sie im 90° Winkel dazu was den Eisenkern sehr schnell in die Sättigung brachte... ergo Klirr ohne Ende.
Unser Trick war nun die Spule um den Neodymmagneten zu wickeln und so einen immer definierten Wert zu bekommen.

Abgesehen von den gemachten Breitbänder-Erfahungen werde ich in der nächsten Zeit noch nach einem älteren 2-Wege Kompaktlautsprecher wieder verstärkt Ausschau halten. Leider sind mir die Gebrauchtpreise dafür zu unverhältnismäßig hoch, aber vielleicht habe ich ja irgendwann mal Glück bei meiner Suche ;)


To be continued...
 
spannende sache... wie wäre denn ein scan speak 10F im vergleich???
 
Hallo Daniel,
d3an schrieb:
spannende sache... wie wäre denn ein scan speak 10F im vergleich???
der stand uns leider nicht zur Verfügung. Wie bereits gesagt, von der Tonalität her bevorzuge ich eher den (Visaton) Coax als einen Breitbänder. Dafür haben diese halt ohne Weichen und Übergänge ihre Vorteile ;)
 
hab diese 10F leider auch noch nicht in den fingern gehabt... irgendwann werd ich wohl einfach mal einen bestellen müssen.. :D

aber ich kann die wahl nachvollziehen... hab auch so einige BBs getestet (bis hin zu fostex) und macht alles richtig spass... aber oben+untenrum fehlts halt... da is n FAST schon eher ne option....
 
Der Scan Speak kommt meiner Meinung nach nicht weit genug hoch, um als BB durchzugehen. Da fehlt einfach ne ganze Menge an Informationen, bspw. im Vergleich zu den Visaton Hartz 4-BB.
Als Mitteltöner ist er aber nicht verkehrt.
 
hab den "hartz4-BB" im auto und find den nich übel... das letzte quentchen fehlt vielleicht... aber sonst :thumbsup:

aber der frs5-x macht seine sache deutlich besser als so manch teurer BB!
(muss ja mal gesagt werden! )
 
d3an schrieb:
aber der frs5-x macht seine sache deutlich besser als so manch teurer BB!
Bei meinen Breitbänderspielereien wurde mir auch sehr deutlich vor Augen geführt, dass es keine (zwingende) Korrelation von Preis und Klangqualität gibt. Da schlägt der David, der nur ein Fünftel des Goliaths kostet, diesen auf ganzer Linie.


Wie gesagt, ich werde mir bei Zeiten für Testzwecke ein Pärchen Visaton HX 10 Coaxe zulegen, da sie einen guten Eindruck gemacht haben. Mal schauen, wofür ich sie eigentlich gebrauchen könnte :ugly:
 
Hast du dch mal mit einem FAST auseinandergesetzt? Das könnte evtl. ein besserer Kompromiss sein aus dem, was du suchst?!
 
Fast zwei Jahre habe ich danach in Foren und Verkaufsplattformen gesucht: Teufel M3000 passiver Subwoofer aus der ersten Serie (ab 1996) in weiß, passend zu den weißen M300 Hauptlautsprecher im Schlafzimmer

Der weiße M3000 ist sogar noch in einem guten Zustand, aber das darf ich bei dem "Liebhaberpreis" auch erwarten :) Leider war das gute Stück anscheinend in Köln in einem Raucherhaushalt, so dass er ersteinmal von Grund auf gereinigt und gepflegt werden mußte...

Nun bringt er die tiefsten Oktaven, sehr unaufdringlich und kaum wahrnehmbar ins Geschehen. 30er BR in einem 28,5 Kg-Gehäuse mit passiver 50 Hz-Weiche ergänzen die 16er BR nach unten.

Der Yamaha AX-700 agiert mit dem weißen M300/M3000-Sytem leider nicht ganz so souverän wie unser AX-1050 mit unseren schwarzen M300/M3000 aus der ersten Serie, aber für das Schlafzimmer ist das mehr als ausreichend :)

Der ganze Raum wird von unten herauf in orange-rotes Licht von der LED-Unterbettbeleuchtung getaucht, aus den Teufeln haucht Sting die jazzig-akustische Version von Roxanne und der Rotwein ist lecker. So kann das Wochenende beginnen. Schnell mal das iPad schnappen und den Pegel erhöhen :)
 
Da suche ich ihn google nach Bildern von weißen Teufel M300 und ob sich jemand mal daran schon mal mit einem weißen Klavierlack versucht hat, und was sehe ich? Auf Seite 1 der Google-Bildersuche finde ich unsere Schlafzimmer M300, aus denen gerade Rebecca Bakken zwei Meter vor mir ertönt :liebe:. Die digitale Welt ist ein Dorf.
 
So gehts mir auch. Wenn ich nach Aurum 770 suche. Gleich erste Seite mein Wohnzimmer
 
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